AT88937B - Patronenzuführung für Maschinen und selbsttätige Gewehre, Maschinenpistolen und Geschütze. - Google Patents

Patronenzuführung für Maschinen und selbsttätige Gewehre, Maschinenpistolen und Geschütze.

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AT88937B
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Heinrich Vollmer
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Heinrich Vollmer
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  Patronenzuführung für Maschinen und selbsttätige Gewehre, Maschinenpistolen und Geschütze. 



   Die Erfindung betrifft eine besondere Ausgestaltung und Anordnung der an sich bekannten Vorschubeinrichtung für Patronen bei Maschinengewehren   o,   dgl., bei der die Patronenzuführung durch eine Schnecke bewirkt wird. Sie besteht darin, dass die Zuführung und der Vorschub der Patronen durch eine aus Draht hergestellte in einem besonderen Kanal drehbar gelagerte Schnecke oder Schraubenfeder bewirkt wird, welche derart gewunden und angebracht ist, dass sie zwischen jeder Windung quer zu ihrer Längsrichtung eine Patrone aufnehmen und bei jeder Umdrehung um je eine Patrone verschieben kann. 



   Die Schraubenfeder oder Vorschubschnecke ist in einem starren, oben gegen den Patronenbehälter offenen Kanal gelagert. 



   Der Antrieb kann durch beliebige Zwischenglieder erfolgen, durch Zurücklaufen des Verschlusses, den Gasdruck der Feuerwaffe, eine gespannte Feder, von Hand, oder beliebige motorische Kratt betätigt werden. 



   Als Beispiel ist in der Zeichnung die Anbringung der Vorrichtung an ein Maschinengewehr angenommen, welchem die Schnecke die Patronen aus einem über ihr angeordneten Behälter zuführt, welcher je nach Höhe in beliebiger Anzahl übereinander, und je nach Länge nebeneinanderliegende durch Zwischenwände getrennte Patronen aufnehmen kann. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. i die Vorrichtung im Aufriss, teilweise im Schnitt, Fig.      im   Längsschnitt,   Fig. 3 im Grundriss mit abgenommenem Behälter, Fig. 4 den Querschnitt des Behälters, Fig. 5 die Schnecke in grösserem Massstabe. Fig. 6 eine Seitenansicht des
Behälters mit Boden. 



   An der Feuerwaffe a ist der Führungskanal b angebracht. welcher eine halbrunde Aussparung zur Aufnahme   der Transportschnecke d aufweist. Die Schnecke d   ist an einer im Auge e drehbar gelagerten Spindel c befestigt. Der Führungskanal b ist durch den Deckel g ein kurzes Stück abgedeckt und mit seitlichen Laufleisten i, il versehen, auf welchen der Behälter   h   mittels an ihm sich befindlichen Nuten k und kl aufgeschoben und dann durch eine die Nase n umgreifende Einfallklinke   m   festgestellt wird, welche eine sichere Stellung des Behälters   h   während des Gebrauches gewährleistet. 



   Zur Aufnahme der Patronen in Vertikalreihen ist der   Behälter h   mit Zwischenwänden   I   versehen, deren Abstand den einzelnen Drahtwindungen der Schnecke   d   gleichkommt. Ferner ist der Behälter h zum bequemen Einlegen der Patronen mit einem in den Leisten o und   01   geführten ausziehbaren Deckel p und einem ausziehbaren Boden q (Fig. 6) versehen, welcher nach dem erfolgten Aufstecken ausgezogen wird. 



   Die Arbeitsweise der Patronenzuführung ist folgende :
Nachdem der Patronenbehälter aufgesteckt und durch die Einfallklinke m gesichert ist, wird der Boden q entfernt ; nun kann in die Drahtwindungen der Schnecke d, deren Zwischenräume nach jeder Umdrehung stets unter die Patronenreihen e zu stehen kommen, von jeder der Patronenreihen je eine Patrone fallen. Wird die Feuerwaffe a betätigt, so versetzt der Rücklauf des Verschlusses s mit Hilfe geeigneter Zwischenglieder die Welle r derart in Drehung, dass durch Eingreifen des auf ihr sitzenden Zahnrades t in das auf der Spindel c befestigte Zahnrad die Schnecke d jeweils eine Umdrehung erhält, und dadurch die in ihren Windungen liegenden Patronen schrittweise vorschraubt.

   Die vorderste gelangt unter den Verschluss s, von wo sie beim Rücklauf des letzteren durch den Zubringer   v   mittels der Feder w vor den Verschluss s und bei dessen Vorlauf in die Patronenkammer x gebracht wird. Nach jedem Schuss, d. h. nach jeder Drehung der Drahtspirale fällt in die hierbei leer gewordene Drahtwindung eine Patrone nach, und zwar erfolgt dies bei vollem Behälter zuerst aus der ersten d. i., der von der Feuerwaffe entferntesten Patronenreihe, dann aus der zweiten, dritten Reihe usw. bis der Behälter leer ist, der dann durch einen vollen Behälter schnell ausgewechselt werden kann. 



   Zum Vorschub der Patronen kann anstatt der Drahtschnecke d beliebigen Querschnittes auch eine aus Blechstreifen oder sonstigen geeigneten Materialien gearbeiteten Schnecke verwendet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH ; Patronenzuführung für Maschinen-und selbsttätige Gewehre, Maschinenpistolen und Geschütze, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung der Patronen durch eine aus Draht oder Blechstreifen beliebigen Querschnittes in einem dazu geeigneten Kanal b gelagerte und derart gewundene Schnecke d erfolgt, dass diese zwischen jeder Drahtwindung quer zu ihrer Längsrichtung eine Patrone aufnehmen und bei jeder Umdrehung um je eine Patrone vorschieben bzw. vorschrauben kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT88937D 1920-05-12 1920-05-12 Patronenzuführung für Maschinen und selbsttätige Gewehre, Maschinenpistolen und Geschütze. AT88937B (de)

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