AT88785B - Elektromagnetischer Sender oder Empfänger für Unterwasserschallwellen. - Google Patents

Elektromagnetischer Sender oder Empfänger für Unterwasserschallwellen.

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AT88785B
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Description


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  Elektromagnetischer Sender oder Empfänger für   Unterwasserschauwellen.   



   Die Erfindung betrifft elektromagnetische Sender oder Empfänger für Unterwasserschallwellen, bei denen die Teile eines quer zur Richtung des Kraftflusses geteilten Magnetsystems durch einen elastischen Stiel, vorzugsweise aus Stahlrohr, gegeneinander derart abgefedert sind, dass die verlangte Abstimmung erhalten wird und der eine Teil mit einer an das Wasser anstossenden Membran verbunden ist. Die Erfindung hat den Zweck, die Herstellung solcher Sender oder Empfänger wesentlich zu vereinfachen und ihre Betriebssicherheit zu erhöhen.

   Sie besteht im wesentlichen darin, dass das Elektromagnetsystem aus einer Mehrzahl von geblätterten Systemen besteht, die derart um den gemeinsamen geknickten Stiel angeordnet sind, dass die Blätterung radial oder annähernd radial verläuft und die durch eine gemeinsame zum Stiel konzentrisch oder annähernd konzentrisch angeordnete Spule erregt werden. Eine einfache Ausführungsform der Erfindung besteht beispielsweise darin, dass mit dem inneren und äusseren Teil des Stiels je ein Teller verbunden ist, welcher eine der gewählten Zahl der geblätterten Systeme entsprechende Anzahl axial gerichteter fester Wangen trägt, zwischen denen die Blechpakete eingeklemmt sind, und dass die an die Stirnfläche der Teller anstossenden Ecken der Bleche mit dem Teller verschweisst sind.

   Diese Ausführungsform, bei der die Blechpakete zwischen die an den Tellern festen Wangen nachträglich eingeschoben werden, eignet sich jedoch nur für Bleche, deren Dicke nicht zu klein genommen wird. Werden aber sehr dünne Bleche, etwa von   o'g   mm Dicke und darunter, verarbeitet, so bleibt ein gewisser Spielraum zwischen den Wangen unvermeidlich, weil man zum Einschieben so dünner Bleche nicht genügend Kraft aufwenden kann, ohne sie zu verbiegen. Beim folgenden Anschweissen des Randes eines Paketes an den zugehörigen Teller verziehen sich infolgedessen die Bleche und nehmen häufig gekrümmte Formen an. Dadurch kann die akustische Wirkung des Apparates wesentlich beeinträchtigt werden.

   Erfindunggemäss geht man daher vorzugsweise in der Weise vor, dass die Bleche zwischen getrennt von dem zugehörigen Teller hergestellten, gleichzeitig mit den Blechen auf letzteren aufgeschweissten Wangen angeordnet werden. Die Herstellung erfolgt beispielsweise in einfacher Weise dadurch, dass drei oder mehr Blechpakete durch geeignete Spannvorrichtungen mit den als unabhängige Stücke hergestellten Wangen zusammen in der gewünschten Stellung derart verspannt werden, dass das System für sich ein starres Ganzes bildet, das auf den flach abgedrehten Teller aufgesetzt und an seinen Rändern damit verschweisst wird, worauf die Spannvorrichtungen wieder entfernt werden. Vorzugsweise werden dabei die Bleche der geblätterten Systeme so gegeneinander versetzt angeordnet, dass ihre äusseren Begrenzungen auf einem um die Mittelachse des Schwingungssystems geschlagenen Kreise liegen.

   Diese Anordnung lässt sich beispielsweise so durchführen, dass die Bleche gegebenenfalls mit Schablonenführung auf einer Scheibe oder Platte zwischen Winkelbacken geklemmt und bis zum Verschweissen durch Klammern zusammengehalten werden. 



   In der Zeichnung sind die verschiedenen Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. 

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   Es zeigen : Fig.   I   einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäss ausgebildeten Sender, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. i, Fig. 3 ein getrennt von den Tellern hergestelltes   geblättertes. Magnetsystem   in Draufsicht, Fig. 4 das gleiche System in Seitenansicht noch frei über dem zugehörigen Teller schwebend, Fig. 5 in Draufsicht ein Magnet- system mit versetzt gegeneinander angeordneten Blechen und Fig. 6 eine Einrichtung zur
Herstellung des Systems nach Fig. 5 in Draufsicht. 



   Gemäss Fig. i und 2 ist in der Mitte der Membran 3 ein Gewindezapfen 4 vorgesehen, auf den der innere rohrförmig ausgebildete Teil 5 des Stiels aufgeschraubt ist. Durch eine Verschraubung 6 ist der äussere Teil 7 des Stiels in gebräuchlicher Weise mit dem inneren Teil starr verbunden. Sein unteres Ende ist zu einem Teller 8 verbreitert, der vorzugsweise mit dem Stiel zusammen aus einem Stück hergestellt wird. Ein entsprechender
Teller 9 ist auf den Sockel des inneren Stiels   J   aufgeschraubt. 



   Das Magnetsystem ist nach der Erfindung in eine Mehrzahl von Einzelelementen 10 unterteilt, die derart um den Stiel   J   angeordnet sind, dass die Blätterung jedes Elementes annähernd radial verläuft. Die Zahl der Elemente kann beliebig gewählt werden. Die in dem Beispiel gewählte Dreizahl ergibt einen besonders einfachen und gedrungenen Bau. 



   Um die Elemente 10 des Magnetsystems an den Tellern zu befestigen, sind an deren   Stirnflächen Wangen 11 vorgesehen,   die vorzugsweise durch Fräsen oder Stossen aus demselben Stück herausgearbeitet werden können, aus dem der Teller selbst besteht. Zwischen diese Wangen 11 werden die Blechpakete eingetrieben und dann werden ihre auf der Stirnfläche des Tellers aufliegenden Kanten mit diesem verschweisst. Die Schweissnähte erscheinen in Fig. i im Schnitt und sind mit 12 bezeichnet. 



   Die beschriebene Anordnung des elektromagnetisch wirksamen Eisens ermöglicht es, sämtliche Elemente des Systems mit Hilfe einer einzigen Spule 13 zu erregen, die annähernd konzentrisch zum Stiel 5 angeordnet ist und durch Spulenhalter 14 mit dem unteren Teller 9 derart verbunden ist, dass sie frei getragen wird und das Elektromagneteisen nicht   berührt,  
Auf den Rand der Membran 3 ist in gebräuchlicher Weise eine Haube 15 aufgesetzt, welche das elektromagnetische System gegen das Aussenwasser abschliesst. 



   Gemäss Fig. 3 und 4 ist die Stirnfläche des allein dargestellten Tellers 9 eben abgedreht und die Wangen 11 sind als getrennte Stücke durch Schmieden, Pressen o. dgl. hergestellt. Diese Wangen sind mit den Blechpaketen 10 durch Bolzen 16 zu einem starren Ganzen verspannt. Das so erhaltene System wird auf den Teller 9 aufgesetzt und sämtliche inneren und äusseren auf der Stirnfläche des Tellers aufliegenden Ränder des Systems werden mit der Stirnfläche durch Schweissnähte vereinigt, worauf die Bolzen 16 wieder entfernt werden.

   Da das System während des Schweissens verhältnismässig viel Bewegungsfreiheit hat, so kann es den unregelmässigen Ausdehnungen und Verkürzungen folgen, die stets die Folge der beim Schweissen entstehenden ungleichmässigen Erwärmungen sind, und es gelingt daher, das Magnetensystem mit dem Teller zu vereinigen, ohne dass sich die Bleche wesentlich verziehen. 



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 5 und 6 werden die einzelnen Bleche der Pakete 10 gegebenenfalls längs einer Schablonenführung auf einer Platte 17 zu Stössen nebeneinander geschichtet, welche durch die zunächst ebenfalls lose auf der Platte aufsitzenden Backen 11 in ihrer Lage gehalten werden. Die Scheibe 17 trägt kräftige in besonderen Backen 18 geführte Schrauben   19,   welche in die Hohlkehle der Winkelbacken 11 eingreifen. 



  Sobald die vorgeschriebene Anzahl von Blechen zwischen die Winkelbacken geschichtet ist, werden dieselben mit Hilfe der Schrauben 19 gleichmässig zusammengepresst, bis die gewünschten Abmessungen der Blechpakete erreicht sind. Alsdann werden über die Winkelbacken 11   U-förmige   oder sonst in geeigneter Weise ausgebildete Klammern 20 geschoben. 



  Wenn jetzt die Schrauben 19 gelöst werden, werden die Winkelbacken 11 durch die Federung der Bleche zwischen den Klammern 20 festgehalten und das ganze Gebilde lässt sich ohne weiteres von der Scheibe 17 abheben. Alsdann wird es auf den Teller 9 des Schwingung systems aufgesetzt und wiederum durch Schweissungen damit vereinigt, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist. Die Vorteile dieser Einrichtung bestehen darin, dass man nunmehr die Aussenkanten des Magnetsystems gegebenenfalls zusammen mit dem sie tragenden Teller auf der Drehbank bearbeiten kann und dass infolge der Ausbuchtung des Magnetsystems auf der Innenseite für das elastische Verbindungsglied Rohre von grösserem Durchmesser verwendet werden. können, wodurch das Schwingungsgebilde steifer wird.

   Endlich ergibt sich der weitere Vorteil, dass man die die Magnetsysteme erregende Spule nunmehr kreisrund statt in eckiger Form herstellen kann, wodurch die Herstellung wesentlich erleichtert wird. 



   Die Erfindung ist naturgemäss nicht auf die in den Figuren dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern sie kann in mannigfache Weise, etwa hinsichtlich der Anzahl der einzelnen Blechpakete des Blechprofils usw. in sinngemässer Weise geändert werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : I. Sender oder Empfänger für Unterwasserschallwellen, bei denen die beiden Teile eines quer zur Richtung des Kraftflusses aufgeschnittenen Elektromagnetsystems durch einen elastischen Stiel gegeneinander abgefedert sind und der eine Teil mit einer an das Wasser anstossenden Membran verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektromagnetsystem aus einer Mehrzahl von geblätterten Systemen besteht, die derart um den gemeinsamen geknickten Stiel angeordnet sind, dass die Blätterung radial oder annähernd radial verläuft und die durch eine gemeinsame zum Stiel konzentrisch oder annähernd konzentrisch angeordnete Spule erregt werden.
    2. Sender oder Empfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem inneren und äusseren Teil des Stiels je ein Teller verbunden ist, welcher eine der gewählten Zahl der geblätterten Systeme entsprechende Anzahl von axial oder annähernd axial gerichteten Wangen trägt, zwischen denen die Blechpakete eingeklemmt sind, und dass die an die Stirnflächen des Tellers anstossenden Ecken der Bleche mit den Tellern verschweisst sind.
    3. Sender oder Empfänger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleche der Blechpakete zwischen getrennt von den zugehörigen Tellern hergestellten, gleichzeitig EMI3.1 zeichnet, dass eine Anzahl von Blechpaketen durch geeignete Spannvorrichtungen (Bolzen 16) mit den als unabhängige Stücke hergestellten Wangen (11) zusammen in der gewünschten Stellung derart verspannt werden, dass das System für sich ein starres Ganzes bildet, das auf den flach abgedrehten Teller aufgesetzt und an seinen Rändern durch Schweissnähte damit verbunden wird, worauf die Spannvorrichtungen wieder entfernt werden.
    5. Sender oder Empfänger nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleche der geblätterten Systeme so gegeneinander versetzt sind, dass ihre äusseren Begrenzungen auf einem um die Mittelachse des Schwingungssystems geschlagenen Kreise liegen.
    6. Verfahren zur Herstellung von Magnetsystemen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleche gegebenenfalls mit Schablonenführung auf einer Scheibe oder Platte (17) zwischen Winkelbacken (11) eingeklemmt und bis zum Verschweissen durch Klammern (20) im übrigen aber frei gehalten werden.
AT88785D 1917-09-17 1918-10-05 Elektromagnetischer Sender oder Empfänger für Unterwasserschallwellen. AT88785B (de)

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