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Manteltransformator.
Die Eisenkörper von Drehstrom-Manteltransformatoren, die aus mehreren Teilen mit stumpfem Stoss zusammengesetzt sind, müssen bekanntlich in allen drei Richtungen, das heisst ausser in der zur
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werden. Die zur Zusammenpressung in der Querrichtung erforderlichen Presskonstruktionen liegen hierbei an den Längsseiten des Eisenkörpers, erfordern viel Platz und vergrössern unnötig den Transformatorkasten, dessen Längsseiten besonders stark abgestützt werden müssen, damit sie bei der Evakuierung genügend Widerstand leisten. Beim Stanzen der einzelnen zur Zusammensetzung des Eisenkörpers dienenden Bleche entstehen in der Regel viel Blechabfälle, die die Herstellung wesentlich verteuern.
Es ist zwar schon versucht worden, die Eisenkörper von Kerntransformatoren aus hufeisenförmigen Blechkörpern mit rechteckigem Abschlusskörper herzustellen, jedoch erfolgte dieser Aufbau zu einem.
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stumpf aneinanderstossenden Blechen und einem rechteckigen Abschlussstücl zusammengesetzt ist. Das Stanzen bzw. Schneiden der einzelnen zu einer Lage gehörenden Bleche erfolgt aus einer Blechtafel mit nur ganz geringfügigem Abfall.
In der Zeichnung ist die neue Anordnung dargestellt, wobei Fig. 1 den zusammengesetzten Eisen-
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formatorkernes besteht, wie aus Fig. 1 ersichtlich, aus beispielsweise sechs U-förmigen Blechen a und zwei rechteckigen Blechen b. Hierdurch wird die Zahl der Stossfugen auf ein Mindestmass beschränkt. Eine Kernpressung in der Richtung der Linie g-h ist nicht erforderlich, sie erfolgt nur in paralleler Richtung zu der Linie e-/, was durch die vier strichpunktierten, zwischen den Trägern hindurchführenden Linien angedeutet ist. Die Längswände des Transformatorkastens d sind dicht an den Kern gelegt, da an dem Zwischenraum keine Presskonstruktionen untergebracht zu werden brauchen. Die zur Abstützung der Kastenwand dienenden Holzleisten sind mit i bezeichnet.
Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, werden z. B. sechs der U-förmigen Bleche a aus einer Blechtafel hergestellt. Es bleiben hierbei zwei Winkelstücke übrig, die nach Fortfall der gekreuzten Teile c als Schlussplatten b benutzt werden können. Aus einer Blechtafel wird hier fast ohne jeden Abfall eine vollständige Lage der zur Zusammensetzung des Kernes erforderlichen Bleche herausgeschnitten. Durch die Verwendung von zwei U-förmigen Blechpaketen und zwei Absehlussstüoken lässt sich in einfachster Weise aus der vorstehend beschriebenen Drehstrommanteltype die Einphasenmanteltype entwickeln.
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Die U-förmigen Teile des Transformator-Eisenkörpers kann man in stumpf aneinanderstossende rechteckige Teile auflösen. Ein auf diesem Wege hergestellter Eisenkörper ist z. B. in der Fig. 3 abgebildet. er besteht aus Jochblechen k und die Schenkel der U-förmigen Teile ersetzenden Blechen l.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Manteltransformator, dadurch gekennzeichnet, dass sein Eisenkern aus zwei Säulen besteht, von denen jede aus einer Anzahl von stumpf aneinanderstossenden U-förmigen Teilen (a) und einem rechteckigen Abschlussstück (b) zusammengesetzt ist, wobei die Kernpressung im wesentlichen nur in Richtung der Spulenachse und in zur Blechebene senkrechter Richtung erfolgt.