AT88166B - Elektrischer Ofen mit Gasabsaugung durch aus dem Ofenschacht austretende Stutzen. - Google Patents

Elektrischer Ofen mit Gasabsaugung durch aus dem Ofenschacht austretende Stutzen.

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Alois Dr Helfenstein
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  Elektrischer Ofen mit Gasabsaugung durch aus dem Ofenschacht austretende Stutzen. 
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 gesaugt und mittels am Ofen entlang führenden Rohrleitungen der Verwertungsstelle zugeführt werden, ist'es meist nicht zu vermeiden, dass durch die Beschickungsmischung falsche Luft eingesaugt wird. Selbst wenn durch die Bauart des Ofens nach allen Richtungen Vorkehrungen getroffen sind, um den Eintritt von falscher Luft in die Gasleitungen zu verhüten, lässt sich dies bei der Eigenart des Betriebes von Elektrodenöfen niemals ganz vermeiden, da die Elektroden von Zeit zu Zeit ersetzt werden müssen und bei Entfernung derselben grössere Luftmengen in die Gasabsaugungsstutzen und Rohre gelangen. Dies führt aber zu einer teilweisen Verbrennung der Gase in den Stutzen und Gasleitungen, was einen grossen Verschleiss der Apparatteile bewirkt. 



   Durch den zeitweiligen Luftzutritt wird weiters die Bildung von Explosionsgemischen in den Gasrohren begünstigt, welche hiedurch, besonders bei dem stark explosiven Charakter der kohlenoxydreichen Gase, schweren Beschädigungen ausgesetzt sein können, abgesehen davon, dass die Überhitzung der Rohrleitungen grosse thermische Energieverluste mit sich bringt, dass weiter die Verbrennung der Gase in den Rohren den Wirkungsgrad der Gasverwertung herab- setzt und die Gasausnutzung bzw. den Gasverwertungsbetrieb stört oder gar eine Unterbrechung desselben bedingen kann. 



   Diese Übelstände werden nach vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, dass die am
Ofen liegenden Gasableitungsrohre zu Dampfkesseln ausgestaltet sind, wodurch überdies erreicht wird, dass die durch den Eintritt falscher Luft   herbeigeführte   teilweise Verbrennung der Gase im Kessel erfolgt und nutzbringend zur Dampferzeugung herangezogen wird. 



   Ist diese Dampferzeugung Hauptzweck der Gasverwertung, so wird durch geeignete
Leitungen Frischluft dem Kessel zugeführt. Die Gase können aber auch zu anderen thermischen oder chemischen Prozessen weitergeleitet werden ; hiebei dienen die Kessel zur Sicherheit der
Apparatur gegen deren Verschleiss und Beschädigung und zur besseren Ausnutzung der ther- mischen Reaktion bei Unregelmässigkeiten im elektrischen Ofenbetrieb. In vielen Fällen ist die
Verbrennung eines Teiles der elektrischen Ofengase, z. B. des in hochkonzentrierter Form gewonnenen Kohlenoxydes, vor ihrer Weiterverwendung notwendig, um sie so zu verdünnen, dass jede Explosionsgefahr vermieden wird. 



   In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise zur
Darstellung gebracht, und zwar zeigen Fig. i bis 5 verschiedene Dampfkessel-und Anschluss- stutzenanordnungen mit dem elektrischen Ofen im Querschnitt und Fig. 6 und 7 eine weitere
Anordnung im Querschnitt der einen Symmetriehälfte und in Vorderansicht. 



   Die dargestellten elektrischen Öfen besitzen durchwegs durch Verlängerung der Ofen- wand 1 gebildete Beschickungsschächte 2, durch welche die lotrechten Elektroden 3 hindurch- gehen und an deren Mündungen aussen die Beschickungsbühnen   4   angeordnet sind. Die im Ofen sich entwickelnden Gase werden durch seitliche Stutzen 5 abgesaugt und mittels entlang des
Ofens führender Rohre 6 den Verwendungsstellen zugeführt. Nach der Erfindung sind nun
Dampfkessel 7 um diese Rohre herumgelegt (Fig. 1, 3 bis   5)   oder in denselben Dampfrohre 8 eingebaut (Fig. 2), je nachdem   Grosswasserraum-oder   Wasserrohrkessel oder aber beide Arten kombiniert   (Fig. 4)   zur Anwendung gelangen. Es können aber auch an geeigneter Stelle in den 

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AT88166D 1917-03-05 1917-03-05 Elektrischer Ofen mit Gasabsaugung durch aus dem Ofenschacht austretende Stutzen. AT88166B (de)

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