<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Doppelbett, von dessen zwei Liegefläche eine ständig in der Gebrauchslage verbleibt, während die zweite in einem unter die Liegefläche des starren Bettes. schiebbarem Rahmen um 1800 kippbar gelagert ist. Die Lage der horizontalen Kippachse der kippbaren Liegefläche wird derart gewählt, dass diese Liegefläche in einer Horizontalstellung in über oder unter der Ebene der starren Liegefläche, in ihrer um 1800 verschwenkten Lage tiefer liegt, als der die starre Liegefläche bildende Körper.
Infolge dieser Bauart gelangen die von der kippbaren Liegefläche getragenen Polsterungen nach dem Verschwenken um 1800 und horizontaler Verschiebung in den unterhalb der starren Liegefläche liegenden Raum und hängen in demselben vollkommen frei nach abwärts, ohne dass der Zutritt durch sonstige Betteile behindert wäre.
EMI1.2
In Fig. i und 2 der Zeichnung ist ein im Sinne der ersten Ausführungsform konstruiertes Doppelbett in abgebrochener Draufsicht und Stirnansicht in der Gebrauchsstellung dargestellt, während Fig. 3 das Bett in einer der Fig. 2 entsprechenden Stirnansicht in zusammengeschobenem Zustande zeigt.
Fig. 4 und 5 zeigen ein im Sinne der zweiten Ausführungsform konstruiertes Doppelbett in Draufsicht und Längsschnitt im ausgezogenen, in Fig. 6 und 7 im zusammengeschobenen Zustande in Längsschnitt und Querschnitt.
Das Bettgestell nach Fig. i bis 2 besteht aus einem starren, auf vier Füssen a ruhenden Bettrahmen r, welcher die starre, mit der Polsterung v versehene Liegefläche m trägt. In den an diesem Gestell befestigten Hülsen o ist das verschiebbare, aus dem Rahmen k und den zwei Füssen b bestehende Gestell geführt, in dessen Kopf-und Fusstraverse der Rahmen h der verschwingbaren Liegefläche n dadurch gelagert ist, dass die Zapfen i, welche an vertikalen, in der Gebrauchslage (Fig i und 2) nach abwärts reichenden Konsolen e des Rahmens h sitzen, in Schlitzen c der Kopf-und Fussteile des Rahmens k greifen.
Der Abstand der durch die Zapfen i gegebenen horizontalen Schwenkachse vom Niveau der starren Liegefläche m wird derart gewählt, dass die verschwenkbare Fläche n in der Gebrauchsstellung (siehe Fig. i und 2) im Niveau der starren Liegefläche m, in der um 1800 verschwenkten (in Fig. i punktiert und in Fig. 3 voll gezeichneten) Stellung, ausser Gebrauch unterhalb desselben liegt ; in dieser verschwenkten Stellung kann der Liegerahmen h sodann unter den feststehenden Gestellteil geschoben werden und gelangt samt seiner Polsterung w in den unterhalb der starren Liegefläche m befindlichen Raum (siehe Fig. 3).
Durch die Anordnung, dass die Schwenkzapfen i in Schlitzen e der Stirntraversen des verschiebbaren Gestellteils k gelagert sind, ist es möglich, die verschwenkbare Liegefläche n in der Breitenrichtung des Bettes zu verschieben bzw. in der Gebrauchslage und in der Stellung ausser Gebrauch durch Aufschieben auf geeignete Anschläge p, q (Fig. 3) abzustützen und von denselben abzurücken. So ruht der verschwenkbare Bettrahmen h in verschwenkter bzw. Stellung ausser Gebrauch (Fig. i punktierte und Fig. 3 vollgezeichnete Lage) auf den Anschlägen p der Füsse b des verschiebbaren Teiles.
Um das Bett in die Gebrauchslage zu verschwenken, wird der Rahmen h vorerst ein wenig nach rechts geschoben, so dass er an den oberen Konsolen q
<Desc/Clms Page number 2>
vorbeischwingen und nach dem Verschwenken wieder nach links geschoben und auf die Längstraverse des starren Rahmens r und die oberen Konsolen q aufgelegt werden kann. In der Stellung ausser Gebrauch sind die Polsterungen v. w beider Betteile vollkommen voneinander getrennt und dem Luftzutritt ausgesetzt.
EMI2.1
verschiebbaren Gestells k, b b an den beiden Längstraversen des feststehenden Gestells r, a geführt und nehmen in zusammengeschobener Stellung die in Fig. 6,7, in der Gebrauchslage die in Fig. 4, 5 gezeigte Stellung ein.
Ebenso wie in dem vorbeschriebenen Beispiel ist der Liegerahmen h des verschiebbaren Bettes vermittelst zweier im verschiebbaren Rahmen k gelagerter Zapfen i gelagert und kann in der Stellung ausser Gebrauch derart verschwenkt werden, dass die Polsterung w nach abwärts gerichtet ist und samt dem Gestell in dem unterhalb des feststehenden Bettes liegenden Raum eingeschoben werden kann.
Auch hier kann die Lagerung der Zapfen i in Längsschlitzen erfolgen, so dass der Liegerahmen h vor und nach dem Verschwenken verschoben und gegen passend angeordnete Anschläge abgestützt werden kann. Da es in diesem Falle gleichgültig ist, in welchem Niveau die Liegefläche des verschiebbaren Bettes liegt, können die Zapfen i unmittelbar am Liegerahmen befestigt sein.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Zusammenschiebbares Doppelbett, dessen Liegefläche aus zwei Hälften besteht, von welchen die eine ständig in der Gebrauchslage verbleibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Liegerahmen des zweiten Bettes in einem unter das feststehende Bett schiebbaren Rahmen (k) schwingbar gelagert ist.