AT87717B - Verfahren zur Ausscheidung der spinnbaren Fasern aus Bast von Pflanzenstengeln durch Abspritzen. - Google Patents

Verfahren zur Ausscheidung der spinnbaren Fasern aus Bast von Pflanzenstengeln durch Abspritzen.

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Johannes Elster
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  Verfahren zur Ausscheidung der spinnbaren Fasern aus Bast von Pflanzenstengeln durch Ab- spritzen. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Ausscheidung der spinnbaren Fasern aus dem Baste von Pflanzenstengeln (z. B. der   Nesselpnanze)   mittels Spritzeinrichtung.
Während es neuerdings vorgeschlagen worden ist, aus den mechanisch eine Strecke frei- geführten und gehaltenen Stengeln die die Nutzfasern enthaltende Rinde in einen mit
Wasser gefüllten Bottich hineinzuspritzen, wird nach der Erfindung so vorgegangen, dass bandartig der breiig vorgearbeitete Rohstoff (d. i. also der Bast und nicht der ganze
Stengel) in fortlaufendem Strome an der Spritzeinrichtung vorbeibewegt wird. Dadurch bleibt das nutzbare Fasergut auf seiner Unterlage dauernd in Führung, kann nicht durcheinander- laufen und Klumpen bilden und wird in zweckmässigstem Zustande für die Weiterverarbeitung erhalten.

   Es werden, zumal wenn die Spritzung wiederholt wird, allmählich die in dem
Rohbaste enthaltenen holzigen und Rindenbestandteile sowie Farbstoffe und Klebstoffe entfernt. 



   Würde man die Faser mitsamt den ihr noch anhaftenden Rinden-und holzigen Be- standteilen in ungeordnetem Wirrwarr durcheinander in einen Bottich mit Flüssigkeit bringen, so ergäbe sich ein Faserfilter, das die der Faser anhaftenden Rinden-und holzigen
Bestandteile selbst bei noch so feiner, etwa durch chemische Einwirkung erzielter Auflösung nicht mehr entliesse. Die Gewinnung der Faser bandartig in fortlaufendem Strome ver- meidet diese unerwünschte Filterwirkung. 



   Bei dem Verfahren nach der Erfindung verliert sich die grüne Färbung des zulaufenden
Rohbastbreies allmählich, zumal wenn die Spritzung durch Anordnung mehrerer Spritzstellen hintereinander wiederholt wird und schliesslich verbleibt ein nur die spinnbaren Fasern ent- haltender weisser Bandstrich oder besser vliessartiger Niederschlag. 



   Das Abspritzen des Schlammes erfolgt zweckmässig auf einem Siebe, z. B. auf einem
Handsiebe oder Langsiebe wie bei der Papierherstellung oder auf einem Rundsiebe o. dgl. oder auch auf runden oder geraden gelochten Blechen, auf durchlässigen Tüchern u. dgl. 



   Den Rohbast führt man mit gleichmässiger Geschwindigkeit auf einem Förderband dem wandernden Siebe zu, dessen Bewegungsgeschwindigkeit derjenigen des Zuführbandes entspricht. Gegen die Rohbastmenge arbeiten die zweckmässig zu mehreren hintereinander angeordneten Spritzstellen, deren Zahl und Art der Anordnung zueinander je nach der nötigen mehr oder weniger starken Spritzwirkung eingerichtet wird. 



   Die Abscheidewirkung der Flüssigkeitsspritzung kann dadurch erhöht werden, dass-man die Düsenkörper relativ zum Siebe hin und her bewegt.. Auch durch Wahl einer bestimmten chemischen Zusammensetzung der Abspritzflüssigkeit lässt sich   d < Abscheidewirkung   fördern. 



   Vom Siebe werden die ausgeschiedenen spinnbaren Fasern dann mechanisch gelöst und zweckmässig mittels eines Förderbandes als Vliess der Weiterverarbeitung zugeführt. 



  Die spinnbaren Fasern kann man auch dadurch lösen und vom Siebe abheben, dass man gegen die unbelegte Seite des Siebes Flüssigkeitsstrahlen richtet. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Ausscheidung der spinnbaren Fasern aus Bast von Pfianzenstengeln durch Abspritzen, dadurch gekennzeichnet, dass der breiig vorgearbeitete Rohstoff bandartig in fortlaufendem Strom an der Spritzeinrichtung vorbeibewegt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT87717D 1917-02-15 1918-03-18 Verfahren zur Ausscheidung der spinnbaren Fasern aus Bast von Pflanzenstengeln durch Abspritzen. AT87717B (de)

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