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Lufterneuerungseinsatz mit schichtweise gelagerten Bindungsmitteln für Atmungsgeräte.
Die Erfindung bezieht sich auf einen für Atmungsgeräte bestimmten Lufterneuerungseinsatz mit schichtweise gelagerten Bindungsmitteln (Chemikalien), die in erster Linie Kohlensäure, daneben aber auch Wasserdampf und organische Säuren aufnehmen. Hierzu eignen sich bekanntlich Ätzalkalienschichten in hohem Masse. Trockene Ätzalkalien nehmen jedoch Kohlensäure ausserordentlich träge auf, sie müssen daher. um dem beabsichtigten Zwecke zu genügen, einen gewissen Wassergehalt haben. Je höher aber der Wassergehalt ist, bei desto geringerer Temperatur schmilzt das Chemikal, indem es sich nämlich durch die chemische Veränderung erwärmt.
Das Schmelzen der Chemikalkörper ist aber nachteilig für die Wirkung des Einsatzes, da durch das Schmelzen die Angriffsoberfläche des Chemikals verkleinert wird und dementsprechend eine Abnahme der Fähigkeit, die Luft zu erneuern bzw. zu reinigen eintritt. Das Schmelzen des Chemikals hat auch den weiteren Nachteil zur Folge, dass die einzelnen Körper oder Körner der Chemikalschichten zusammenbacken, wodurch der Einsatz mehr oder weniger verstopft und der Durchgang der Luft gehemmt wird. Auch kann durch Ausfliessen der Schmelze aus dem Einsatz leicht ein Verschmutzen des Atmungsgeräts eintreten.
Wird nun immer in einer Richtung durch den Einsatz geatmet, so vereinigt sich die Wärmewirkung auf die unteren bzw. untersten Chemikalschichten, d. h. auf diejenigen Schichten, die dem Luftaustrittsende des Einsatzes am nächsten liegen. Die Chemikalien dieser Schichten werden demnach zuerst schmelzen, wenn das Chemikal in allen Schichten durchwegs einen gleich hohen Schmelzpunkt hat und die Schmelztemperatur überhaupt erreicht wird.
Der Erfindung gemäss soll nun dadurch eine gleichmässige Beanspruchung und Ausnutzung der einzelnen Chemikalschichten erzielt und die oben gekennzeichneten Übelstände vermieden werden, dass man den Chemikalien in Richtung des Ausatmungs-Luftstromes einen zunehmend höheren oder nur an dem Ausatmungsende des Einsatzes einen höheren Schmelzpunkt gicbt, indem man den Chemikalien entweder andere feste Stoffe, die auch die Fähigkeit besitzen, Kohlensäure aufzunehmen, z. B. Ätzkalk, zumischt oder den Wassergehalt der Chemikalien entsprechend verringert.
Bei einem solchen Einsatz werden erst die dem Lufteintrittsende des Einsatzes zunächst liegenden Chemikalschichten warm und dann erst die am Luftaustrittsende des Einsatzes liegenden ; diese werden aber noch viel wärmer
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kurz nach Ingebrauchnahme, sondern erst, wenn der Einsatz einige Zeit in Gebrauch gewesen, d. h. der Einsatz ganz angesprungen ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines der Erfindung gemäss angeordneten Lufterneuerungseinsatzes im Längsschnitt dargestellt.
Das Einsatzgehäuse p besitzt an den Enden je eine stutzenförmige Öffnung pi bzw. p2 für den Einlass bzw. den Auslass des Luftstromes und enthält im Innern eine Anzahl von mit Chemikal gefüllten Schalenpaaren a und b, die am Rande bzw. in der Mitte Luftdurchlässe haben und in mit einander abwechselnder Reihenfolge in an sich bekannter Weise in das Gehäuse p eingesetzt sind. Die Richtung des Ausatmungsluftstromes durch den Einsatz ist durch Pfeile angedeutet.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Schalen a und b bis auf die beiden unteren, dem Auslass p2 zunächstliegenden Schalen a und b mit einem Chemikal c gefüllt, das z. B. aus Ätzalkalikörnern besteht. Die Chemikalfüllung d der beiden unteren Schalen a und b besteht dagegen entweder aus einer Mischung von Ätzalkali-Ätzkalk-Körnern oder aus einer Atzalkalifüllung von geringerem Wassergehalt als die Atzalkalifüllungen der darüberliegenden Schalen a und b.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Luiterneuewngseinsatz mit schichtweise gelagerten Bindungsmitteln für Atmungsgeräte, dadurch gekennzeichnet, dass die Bindungsmittel in Richtung des Ausatmungsluftstromes einen zunehmenden höheren oder nur an dem Ausatmungsende einen höheren Schmelzpunkt haben.
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