AT8755B - Verfahren zur Oxydation von Chromoxydsalzlösungen. - Google Patents
Verfahren zur Oxydation von Chromoxydsalzlösungen.Info
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Description
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befinden. Enthält beispielsweise die Lauge im Kathodenranme 100/0,'dite im Anodenraume 20% Schwefelsäure, so ist die Diffusion der Säure aus dem Anoden-in den Kathodenraum eine viel raschere, als wenn, \vie bei dem obigen Beispiel, die Säureconcentration von vornherein in beiden Räumen gleich ist und sich erst im Verlaufe des Processes allmählich ändert. Man kann daher in diesem Falle bei sonst gleichen Verhältnissen wie oben mit Stromdichten bis zu 1 Amp. und mehr pro dm2 arbeiten. Durch geeignete Führung des Processes kann man leicht dafür sorgen, dass die beiden Laugen jederzeit einen erheblichen Concentrationsunterschied haben. Die fertig oxydierte Anodenlauge enthält nur noch wenig Chromsulfat, aber viel freie Schwefelsäure.
Arbeitet man nun so, dass diese Lauge nach Beendigung der Oxydation nicht vollständig, sondern nur theil- weise durch frische, unoxydierte Lauge ersetzt wird, so hat die entstehende Mischlauge von vornherein einen höheren Säure-und niedrigeren Chromsulfat-Gehalt als die Kathodentauge, und man kann in diesem Falle mit entsprechend höheren Stromdichten arbeiten, wie oben näher ausgeführt.
Man kann auch in der Weise arbeiten, dass die zu oxydierende Lauge die Anoden- räume verschiedener Bäder hintereinander passiert, so dass sie in das erste als mehr odor
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artigen Fällen kann man, um den angegebenen Zweck zu erreichen, in den ersten Bädern eine geringere Stromdichte-bezogen auf die Diaphragmenfläche - wählen als in den letzten. Tritt etwa die Lauge in den Anodenraum des ersten von vier Bädern mit
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die Stromdichte von Bad zu Bad derart steigern, dass sie etwa im ersten 1/4 Amp., im letzten 1 Amp. pro dm2 beträgt.
Ks ist endlich noch in anderer Weise möglich, die Hydrodiffusion für sich allein, oder in Verbindung mit einem der eben beschriebfnen Verfahren für den vorliegentl Zweck nutzbar zu machen.
Arbeitet man in der Weise, dass man immer eine bestimmte Quantität frischer Lauu. in die Anodenräume einführt und nach Beendigung der Ktektrolyse wieder entfernt. kann man, falls während der elektrolyse Concentrations-Anderungen eingetreten sind, die neu eingeführte Lange zunächst einige Zeit ohne Strom in den Anodenräumen belassen dann tindet durch die Diaphragmen auch ein Concentrationsausgleich zwischen Anoden
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Claims (1)
- 3. Bei dem Verfahren nach Anspruch l, wenn man die zu oxydierende Lauge mehrere Bäder nacheinander passieren lässt, die Anwendung steigender Stromdichten @@ EMI2.5
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