AT87554B - Elektromagnetischer Scheider mit zylindrischem Austragkörper. - Google Patents

Elektromagnetischer Scheider mit zylindrischem Austragkörper.

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  Elektromagnetischer Scheider mit zylindrischem Austragkörper. 



   Unter den bekannten elektromagnetischen Scheidern zur Scheidung schwer magnetisierbarer Stoffe sind es nur wenige, die zur Scheidung grösserer Stücke mit etwa 20 mm Durchmesser und mehr benutzt werden können. Diese wenigen Scheider aber leiden an dem Übelstande, dass die sehr schwer magnetisierbaren Körper von einer gewissen Entfernung 
 EMI1.1 
 ausgetragen werden oder dass sie nicht in unmittelbare Berührung mit dem anziehend wirkenden Teil des Scheiders kommen. Auch kommen die Körper nicht genügend zwischen die Polringe zu liegen. Bisher war es auch nicht möglich auf   énem Zylinderscheider   (Trommel oder Walze) grössere schwermagnetisierbare Stücke auszuscheiden.

   Durch die Erfindung werden alle diese Nachteile beseitigt und es wird möglich, auf einem einfachen 
 EMI1.2 
 Austragkörpers zwischeneinander Rinnen mit stufenförmigen Seitenwänden bilden, derart, dass das Scheidegut zwischen die Stufenkanten benachbarter Ringe zu liegen kommt. 



   Fig. i und 3 zeigen die Aufrissquerschnitte und Fig. 2 und 4 zeigen die Grundrissquerschnitte zweier Trommelscheider gemäss der Erfindung. Im Inneren der Trommel liegen in bekannter Weise die segmentförmigen feststehenden Magnetkerne b, auf denen die Magnetspulen c sitzen. Die Ringe a sind auf einem   Messingmantel   d, der auf den Seitenscheiben e sitzt, befestigt. Die Ringe, die den innen   liegenden Magnetkernen gegenüberliegen.   werden zu   Sekundärmagneten   und zufolge der seitlich verjüngten stufenförmigen Querschnittsform der Ringe bilden sich zwischen den Stufenkanten zweier nebeneinanderliegender Ringe starke Magnetfelder.

   Es ist nicht erforderlich, dass die Primärmagnete innerhalb der Trommel liegen, sondern es können auch die Ringe von ausserhalb der Trommel festliegenden Magneten induziert werden (Fig. 3 und 4). 



   Das Scheidegut wird an der oberen Seite des Zylinders durch irgendeine Aufgabevorrichtung in die Rinnen gebracht. Der unmagnetisierbare Stoff des Scheidegutes fällt bei Umdrehung des Zylinders an der vorderen Seite ab. Der magnetisierbare Stoff wird in den Rinnen festgehalten und fällt an der unteren und hinteren Seite des Zylinders durch Entmagnetisierung der Magnete von dem Zylinder. Da das Scheidegut in unmittelbare Berührung mit den stark anziehend wirkenden Teilen des Scheiders gebracht wird und diese Teile die zu magnetisierenden Körper zwischen sich nehmen, ist eine Ausscheidung dieser Körper   ohne grossen elektrischen Energieaufwand möglich.   



   Durch die stufenförmige Gestaltung der zugekehrten Ringe werden starke Magnetfelder erzeugt, so dass grössere, schwermagnetische Stücke festgehalten werden, die unter sonst 
 EMI1.3 
 von unmagnetischen Stoffen durch magnetisierbare Stoffe, so dass erstere mit zu letzteren gelangen, wie dies bei Scheidern mit rechtwinklig zur Scheidegutbewegung sich bewegenden Austragkörpern geschieht, sind durch die Erfindung vermieden. Die Leistung ist verhältnismässig gross, da sich der Zylinder mit verhältnismässig grosser Umfangsgeschwindigkeit bewegen kann. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Elektromagnetischer Scheider mit zylindrischem Austragkörper, dadurch gekennzeichnet. dass um oder vor segmentförmigen, feststehenden Magnetpolen Ringe rotieren, die stufen- förmig abgesetzt sind, derart, dass die auszuscheidenden Körper zwischen die Stufenkanten benachbarter Ringe zu liegen kommen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT87554D 1914-05-09 1915-04-13 Elektromagnetischer Scheider mit zylindrischem Austragkörper. AT87554B (de)

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