AT87040B - Vorrichtung zur windfahnenartigen Verankerung von Luftschiffen und dergl. im Freien. - Google Patents

Vorrichtung zur windfahnenartigen Verankerung von Luftschiffen und dergl. im Freien.

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AT87040B
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Austria
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beams
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anchoring
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aircraft
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Emanuel Salomon Ullmann
Original Assignee
Emanuel Salomon Ullmann
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  Vorrichtung zur windfahnenartigen Verankerung von Luftschiffen und   dergl.   im Freien. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur windfahnenartigen Verankerung von Luftschiffen u. dgl. im Freien mittels Stützpunkt und Kreisführung mit Laufgestellen und besteht im Wesen darin, dass ein mit Ringen zur Aufnahme der Vertäuungskabel des Luftschiffes versehener Schwenkträger einerseits den Stellungen des den Windströmungen ausgesetzten Luftschiffes frei folgen kann, andrerseits hierbei mit seinem Aussenende gegen Aufwä tsbewegung gesichert ist, indem er auf einer auf einem mittleren Betonpfeller o. dgl. vorgesehenen Platte mittels Zapfen drehbar gelagert ist, während an seinem Kopf ein mit Laufrädern oder Rollen versehener Teil in einer auf Pfeilern befestigten U-Eisenrundführung läuft. 



   In der Zeichnung veranschaulichen die Fig. i und 2 bzw. 6 und 7 je ein Ausführungsbeispiel einer solchen Vorrichtung, während die   Fig. 3,   4,5, 8,9 und 10 Einzelheiten darstellen. 



   Auf einem geeigneten freien Feld ist ein aus einem Betonpfeiler o. dgl. bestehender fester Stützpunkt 11 (Fig,   1   bis 3) vorgesehen, auf dessen oberem Teil eine Platte 12 angeordnet ist, deren   obe ;   e Fläche mit einer Ringmulde für Kugellager 13 versehen ist. Auf der Platte 12 ist mittels Zapfen ein Schwenkträger gelagert. der aus zwei du ch Streben 15 miteinander verbundenen bzw. gegeneinander abgesteiften U-Eisenträgern 14 besteht ; deren Innenenden sind durch einen Teil 16 gesichert, dessen Unterfläche zwecks Aufnahme der Kugellager 13 mit einer Ringmulde versehen ist. Der Teil 16 ist mit der Platte 12 mittels 
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  Im Kreise um den zentralen Pfeiler 11 herum sind ihm ähnliche Pfeiler 20 in einem der Trägerlänge annähernd gleichen Halbmesser in Zwischenräumen voneinander angeordnet, auf denen eine bleibende   Kreisführung   aus runden U-Eisen 21 ruht. Eine im oberen Teile vorgesehene Aussparung ist mittels einer zwecks Herausnahme bzw. Rückstellung des Schwenkträgers abnehmbaren Platte 22 abgedeckt. Ein am Kopf des Trägers 14 vorgesehener Teil 23 trägt Laufräder oder-rollen 24, 25 und 26, die sich gegen die bezüglichen Teile der Rundführung legen. 



   Der Schwenkträger ist zur Aufnahme der, Kabel 28 oder anderer Mittel zur Vertäuung des Luftschiffes (Fig.   I)   mit Ringen 27 versehen, die vorzugsweise an den Versteifungsteilen 15 mittels eines Drehringes 29 befestigt sind (Fig. 5). 



   Da der Träger am Pfeiler 11 mittels Zapfen befestigt ist, kann er frei in jeder Stellung schwingen, in die er von dem den Windströmungen folgenden Luftschiff gedrängt wird, während sein Aussenende mittels der Rundführung 21 gegen Aufwärtsbewegung gesichert ist. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 für Aeroplane sind um einen mittleren Pfeiler 40 Pfeiler 41 angeordnet, auf denen ein aus U-Eisenträgern 42 und 43 mit Versteifungen 44 bestehender Schwenkträger und die Rundführung 45 aufliegen. Am Trägerkopf sind wieder Laufräder oder-rollen 46,47 und 48 vorgesehen. Auf dem Träger 42 sind Stützen 5a für Querbalken 51 angeordnet, die als Rinnenbahnen für die Flugzeugläder ausgebildete Längsbalken   52   tragen. 



   Diese sind auf den Querbalken 51 mittels Bolzen 53 befestigt, die durch die Längsbalken 52 hindurchragen und in Schlitzen   54   der. Querbalken 51 liegen, so dass es möglich 

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 ist, die Balken   5S   auf verschiedene Entfernung voneinander einzustellen und sie so der
Spurweite der verschiedenen Flugzeuge anzupassen. Seile 55 o. dgl. verhindern die Balken   52,   sich zu weit voneinander zu trennen. 



   Die Balken 52 liegen hoch genug, um die Rundführung 45 frei zu lassen (Fig. 6). 



   Zur Verbindung mit dem Boden dienen an ihren Aussenenden bei 57 scharnierartig o. dgl. befestigte Teile   56,   die es in herabgelassener Stellung (Fig. 6) ermöglichen, ein Flugzeug auf die Balken 52 hinauf-bzw. von ihnen herabzurollen. Steht das Flugzeug auf den
Balken   52,   so können die Teile 56 gänzlich vom Boden aufwärts verschwenkt werden, so dass dann die Vertäuungsvorrichtung in jede der Windrichtung   entsp"echende   Stellung gebracht werden kann. An Ringen 58, die an den Balken 52 befestigt sind, greifen
Kabel 59 an, mittels deren das Flugzeug festgehalten wird (Fig. 6). 



   Damit sich das Flugzeug mit seinem Vorderteil stets selbständig gegen den Wind richten kann, sind Windfahnen (Fig. 8, 9 und   10)   vorgesehen, die aus mit Segeltuch bespannten Rahmen 60 mit Zapfen 61 bestehen, die in Löchern 62 der Längsbalken 52 eingesteckt werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Vorrichtung zur windfahnenartigen Verankerung von Luftschiffen u. dgl. im Freien mittels Stützpunktes und Kreisführung mit Laufgestellen, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer auf einem mittleren Betonpfeiler (11) o. dgl. vorgesehenen Platte (12) mittels Zapfen ein mit Ringen zur Aufnahme der Vertäuungskabel des Luftschiffes versehener Schwenkträger (14) drehbar gelagert ist, der mit einem an dessen Kopf befindlichen, mit Laufrädern   oder-rollen (24, 25. 26)   versehenen Teil   (23)   in einer auf Pfeilern   (20)   befestigten U-Eisenrundführung (21) läuft, so dass der Schwenkträger den Stellungen des den Windströmungen ausgesetzten Luftschiffes frei folgen kann und sein Aussenende hierbei gegen Aufwärtsbewegung gesichert ist (Fig. i bis 5).

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch i für Aeroplane u- dgl. dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Schwenkträger (42) Stützen (50) für Querbalken (51) angeordnet sind, die als Rinnenbahnen für die Flugzeugräder ausgebildete Längsbalken (52) tragen (Fig. 6 und 7).
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsbalken (52) auf den Querbalken (51) mittels Bolzen (53) befestigt sind, die durch die Längsbalken (52) hindurchragen und in Schlitzen (54) der Querbalken (51) liegen, so dass die Rinnenbahnen auf verschiedene Spurweite einstellbar sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinnenbahnen mit dem Boden mittels an ihren Aussenenden (57) scharnierartig befestigter Teile (56) verbindbar sind, die in herabgelassener Stellung das Hinaufrollen eines Flugzeuges auf die Rinnenbahnen bzw. ein Herabrollen von ihnen ermöglichen. EMI2.1
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