AT8624B - Maschine zum gleichzeitigen Gaufrieren und Drucken. - Google Patents

Maschine zum gleichzeitigen Gaufrieren und Drucken.

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AT8624B
AT8624B AT8624DA AT8624B AT 8624 B AT8624 B AT 8624B AT 8624D A AT8624D A AT 8624DA AT 8624 B AT8624 B AT 8624B
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AT
Austria
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roller
printing
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depressions
machine
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Inventor
Paul Victor Avril
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Paul Victor Avril
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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Oesterreichische 
 EMI1.1 
 Nacharbeiten, Linoleum-Herstellung und Bearbeitung (mechanischer   Tbeil).   



    PAUL VICTOR AVRJL PARIS.   Maschine zum gleichzeitigen Gaufrieren und Drucken. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine, welche es   ermög-   licht, jeden dazu geeigneten Stoff, wie Papier, Pappe, Gewehe, Metallfolien, Drahtgewebe, länder, Stoffe, Sammte   u.   s. w. während des   Pressens bexw. Gaufrierens, des Ein-oder     Aufprägens, Ausstanzens u.   s. w. zugleich auch in der   gewünschten.An/ahl   von Farben zu bedrucken. 



   Die bedruckten Theile   können   hierbei entweder einen   gleichmässigen   Ton in jeder Farbe oder auch durch   Übereinanderdrucken der reichen oder anderer Farben   in verschiedenen Abstufungen jede gewünschte Schattierung   odf'r Farbenmischung erhalten.   



   Um das Wesen der Erfindung zu erläutern, sind in den beiliegenden Zeichnungen 
 EMI1.2 
   Maschine zum Gaufrieren   und Drucken in vier nicht übereinandergedruckten Farben. 



   Das zu   gaufrierende   Muster ist erhaben oder vertieft auf dem Mantel einer eventuell heizbaren Formwalze a angebracht und ebenso in entgegengesetzt vertiefter oder erhabener Ausfithrung auf dem Mantel der Gegenwalze b wiederholt. Der Umfang der   Walze b   kann der gleiche oder ein mehrfacher oder auch ein Theil des Umfanges der Walze a sein ; in den   Zeichnungen ist das Verhältnis wie 1   : 2 dargestellt. Die Walze b kann übrigens auch glatt und von beliebigem Umfange sein. 



   Zwischen diesen beiden Walzen wird das zu gaufrierende Material c hindurchgeführt und gleichzeitig auf dessen Erhabenheiten bedruckt. Zu diesem Zwecke werden die während des Pressens   ahzudruckenden Farben   in die in Fig. 1 durch die Kreisbögen 1-4 
 EMI1.3 
 gleichfalls schematisch durch die Kreisbögen 1', 2', 3' und 4' veranschaulichten Erhabenheiten einer zweiten Gegonwalze d aus geeignetem   Material, welches   die Farbe aufnimmt und bei Berührung mit der Walze a an diese abgibt. 



   Auf die   Erhabenheiten   dieser Gegenwalze du die ebenfalls von gleichen oder entsprechend vergrössertem oder verkleinertem Durchmesser, wie die Walze a sein kann (in Fig. 1 ist dieselbe dreimal so gross dargestellt), werden die verschiedenen Farben durch die mit 
 EMI1.4 
 die Formwalze u autgetragen. Diese Erhöhungen sind gleichfalls durch Kreisbögen 1'', 2'', 3''und4''schematischdargestellt. 



   Jede Rolle e empfang nur eine einzige Farbe durch irgend eine der bekannten Auftragvorrichtungen, weiche, da jedes beliebige System Anwendung finden kann, in den Zeichnungen nicht dargestellt   tst.   Es ist nur   zu hamorken,   dass jede Rolle e nur eine 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Wenn nun die verschiedenen Walzen and Rollen in der durch die Pfeile bezeichneten Richtung rotieren, und zwar die Walze d mit ein Drittel und die Walze b mit der halben Geschwindigkeit der Walze a, so werden, wie hieraus leicht erkennbar, die Erhabenheiten 1', 2', 3'und 4'der Walze d mit blau, bezw. grant roth und gelb gefärbt und diese vier Farben auf den Grund der Vertiefungen 1 bezw. 2, 3 und 4 der Formwalze   übertragen   und von hier auf die   ErhabenheieÎ1 des   gepressten Stoffes abgedruckt. 



   In den Fig. 2 und 3 ist eine Vorder-und eine Seitenansicht einer Ausführungsform 
 EMI2.1 
 das als Beispiel gewählte Muster zu erkennen, welches auf den Stoff erhaben   aufgepresst   werden soll. Dieses Muster wird einmal vertieft in die Walze a eingraviert, zweimal auf der Walze b und dreimal auf der Walze d erhaben vervielfältigt. Auf dem gepressten Stoffe sind die Theile   1',     2', 3'und   4'des Musters beispielsweise in blau, bezw. grün, roth und gelb zu drucken und müssen daher die Erhabenheiten 1', 2', 3'und 4'der Gegenwalze d durch die Erhabenheiten der Rollen el, e2, e3 und   e-1   blau, bezw. grün, roth und gelb gefärbt werden. 



   Selbstverständlich kann man ebenso gut auch die Vertiefungen des gepressten Stoffes bedrucken, indem man entweder die Vertiefungen der Gegenwalze d oder auch direct die Erhebungen der Formwalze a färbt und wird in dem ersteren Falle die in die Vertiefungen der Walze cl- eingebrachte Farbe auf die   Erhabenheiten   der Walze a und von diesen in die Vertiefungen des gepressten Stoffes übertragen, wie dies in Fig. 4 schematisch vorauschaulichtist. 



   Um. die Farbe in die Vertiefungen der Gegenwalze d abzusetzen, kann man eine
Walze f verwenden, welche einen gleichen Durchmesser, wie die Formwalze a besitzt und mit Erhabenheiten versehen ist, die genau in die Vertiefungen der Gegenwalze d passen. 



  Die Erhebungen dieser Walze f können mittelst einer glatten Rolle mit einer einzigen Farbe oder auch mit Hilfe eines   Rollonsystems,   wie z. B. in Fig. 1 für die   Gogenwalzc d   dargestellt, mit mehreren Farben versehen werden. Ebenso kann man die Vertiefungen der Walze d in mehreren Farben auch mittelst Rollen A färben, von denen jede nur eine Farbe   überträgt. Die Erhabenheiten jeder   dieser Rollen h dürfen dann nur in diejenigen Vertiefungen der Walze      eindringen, welche die betreffende Farbe empfangen sollen. 



   Zur directen Färbung der Erhabenheitcn der Formwalze a kann man auch eine 
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 Rolle g kann sowohl eine einzige Farbe, als auch durch Vermittlung mehrerer mit Erhebungen versehener Rollen verschiedene Farben aufnehmen und auf die   Erhabenheiten   der Formwalze a übertragen. Um nur die Erhabenheiten der Formwalze a zu   färben,   brauchte man dann nur das Rollensystem zum Färben der Erhabenheiten der Gegenwalze d auszurücken. 



   Wenn die Formwalze a erhaben graviert ist, bleibt die Thätigkeit der Gegenwalze d die gleiche, d.   h..   ihre Erhöhungen und Vertiefungen färben die Vertiefungen, bezw. Erhöhungen der Formwalze a. 



   Man kann jedoch auch zugleich drucken und gaufrieren, ohne die Formwalze a zn färben, wenn man den zu   gaufrierenden Stoff   zwischen der Formwalze a und der Gegenwalze d   hindurchführt,   wie in Fig. 1 und 4 durch die punktierte Linie c'angedeutet. 



   Im Nachstehenden soll nun eine andere Ausführungsform der Anordnung beschrieben werden, welche gestattet, nebst dem Gaufrieren verschiedene Farben übereinander zu drucken ; sie ist unter Beibehaltung der gleichen Bezeichnungen für die entsprechenden Theile in Fig. 5 schematisch dargestellt. 



   Bei dieser Maschine wird der zu gaufrierende Stoff beim Durchgang zwischen der Formwalze a und der Gegenwalze b zunächst von der Walze a einmal bedruckt. Der hiedurch gepresste und einmal bedruckte Stoff bleibt auf der Gegenwalze b, bis er durch die Druckwalze al einen zweiten Aufdruck empfangen hat. Durch Zufügung weiterer Walzen a2 etc. und durch eventuelle Vergrösserung der Gegenwalze b kann der Stoff so vielmal als gewünscht, nacheinander bedruckt werden. Die Walzen a, bezw.   al,     a2   etc. werden durch je eine Gegenwalzo d, dl etc. gefärbt, welche die Farben durch Rollen e 
 EMI2.3 
 in Fig. 7 zum Bedrucken der Vertiefungen dargestellt ist.

   Die Gegenwalzen   d, d'etc.   von Fig.   5--     können entweder in den Erhabenheiten   oder in den Vertiefungen, oder auch in 

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 beiden zugleich durch Rollen nach Art von e, f, g oder   li,   wie in Fig. 1-4 dargestellt, gefärbt worden. Je nachdem man durch das Übereinanderdrucken der Farben dieselben Farben in verschiedenen Stärken oder verschiedene Farben erzielen will, werden durch 
 EMI3.1 
 wandelt werden. 



   Ebenso können die   Walzen, Platten u. s. w.,   zwischen denen der Stoff hindurchgeführt wird, auch mit geeigneten   Vorsprangen versehen   sein, welche selbstthätig das Abschneiden des Stoffes ausführen. In Fig. 8 ist als Beispiel die gravierte Walze       mit Schneidekanten i versehen dargestellt, welche beim Eindringen in die Vertiefung j der Gegenwalze die Ränder des gepressten Stoffes nach einer beliebigen Linie abtrennen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Maschine zum gleichzeitigen Gaufrieren und Drucken, dadurch gekennzeichnet, dass der zu bearbeitende Stoff zwischen einem einzigen rotierenden, eventuell heizbaren Prägecylinder und einer oder mehreren Druck- und Presswalzen hinweggeführt wird, von denen eine jede durch Vermittlung einer mit verschiedenen Farbwalzen verbundenen Auftragevorrichtung theils in den Vertiefungen, thcils auf den Erhabenheiten eine Reihe einfacher EMI3.2
AT8624D 1901-02-23 1901-02-23 Maschine zum gleichzeitigen Gaufrieren und Drucken. AT8624B (de)

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AT8624T 1901-02-23

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Publication Number Publication Date
AT8624B true AT8624B (de) 1902-08-11

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ID=3501515

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AT8624D AT8624B (de) 1901-02-23 1901-02-23 Maschine zum gleichzeitigen Gaufrieren und Drucken.

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