AT86195B - Verfahren und Vorrichtung zum Bohren und Schlitzen nichtmetallischer Körper, insbesondere von Gestein. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Bohren und Schlitzen nichtmetallischer Körper, insbesondere von Gestein.

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AT86195B
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Hermann Milner
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Hermann Milner
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Steigungsverhältnis wie der fördernde Luftwirbelstrom, um das Einführungsrohr drehbar angeordnet wird. 



   Der Arbeitsvorgang im Innern des Instrumentes ist der folgende. Nach Fig. 1 der Zeichnung tritt der Sauerstoff unter Druck durch die Schlauchleitung a in die Mischdüse des Gasmischers ein und vereinigt sich hier mit dem durch die Schlauchleitung b zugeführten Azetylen zu einem Heizgase. Diese Mischung strömt unter Druck durch das Gasrohr g, welches im Innern des   Einführungsrohres     m   bis zum Bohrkopf h führt und den Boden desselben mit der Ausströmungsöffnung i durchsetzt, wo das Gemisch zur Verbrennung kommt, die dabei entstandene Wärme bringt den zu bohRenden Stoff zur Auflösung.

   Hierbei wirkt der mittlere Teil der Flamme als Stichflamme, der umgebende Teil der Flamme wird durch die Saugwirkung des Luftwirbelstromes, entgegen der Arbeitsrichtung, nach   rückwärts   gebogen und löst auch das seitwärts gelegene Material. Die so beweglich gemachten Stoffteile kommen unter der Wirkung des Flammendruckes und der Luftsaugwirkung in den Druckbereich des Luftstromes. Die Luft tritt unter Druck, als   Kühl- und Fördermittel,   durch die Handhabe   l   in das   Einführungsrohr     m   ein, kühlt das Rohr g und entweicht, expandierend durch die   Luftdüsen k.

   Wie   in Fig. 2 und 3 genauer dargestellt ist, durchsetzen diese Luftdüsen in grösserer Anzahl die zylindrische Wandung des Bohrkopfes A nahe dessen Bodenfläche unter zirka   300   zur Längsachse des Instrumentes nach rückwärts und   unter'450   zur Querschhittstangente geneigt. Durch die Düsen k tritt die Luft wirbelnd nach aussen. 



    PATENT-ANSPRUCHE :  
1. Verfahren zum Bohren und Schlitzen nichtmetallischer Körper, insbesondere von Gestein, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper an der Arbeitsstelle durch örtliche Einwirkung von Wärme zerlegt oder geschmolzen und in zerteiltem Zustande von'einem auch die Kühlung des Gerätes besorgenden   Flüssigkeits-oder Gasstrom   fortgeschafft wird, wobei die Zerteilung, des Materials    durch die Wechselwirkung   zwischen der durch den   Flüssigkeits-oder   Gasstrom erzielten Abkühlung mit der erzeugten Wärmewirkung gefördert    wird.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass das Fördergut nur längs eines. Teiles des Förderweges von dem flüssigen oder gasförmigen Fördermittel, im anderen Teil aber durch mechanische Hilfsmittel, wie Kratzer oder eine den rückwärtigen Teil des Kühlmittelrohres (m) umgreifende Förderschnecke weggeschafft wird, zum Zwecke, dort, wo die Strömung nicht mehr stark genug ist, ¯mit mechanischen Kräften nachzuhelfen., 3.
    Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein das Zuleitungsrohr der wätmeentwickelten Gase zweckmässig umgebendes, mit dem Rohranschluss verbundenes Rohr (riz), zum Zwecke, ein gasförmiges oder flüssiges Mittel in-stetiger oder unterbrochener Strömung unter Kühlung des Brenneranschlusses, sowie unter Vermeidung vorzeitiger Verdünnung und Druckabnahme an den Bohrkopf gelangen zu lassen,
AT86195D 1918-10-29 1918-10-29 Verfahren und Vorrichtung zum Bohren und Schlitzen nichtmetallischer Körper, insbesondere von Gestein. AT86195B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2554101A1 (de) * 1975-12-02 1977-06-08 Werner Foppe Fluessigwasserstoff-sauerstoff-gesteinschmelzbohrer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2554101A1 (de) * 1975-12-02 1977-06-08 Werner Foppe Fluessigwasserstoff-sauerstoff-gesteinschmelzbohrer

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