AT85531B - Verfahren zur Überführung von gefälltem, voluminösen, künstlichen Kryolith in eine für die Aluminiumfabrikation geeignete, dichte, schwere Form. - Google Patents

Verfahren zur Überführung von gefälltem, voluminösen, künstlichen Kryolith in eine für die Aluminiumfabrikation geeignete, dichte, schwere Form.

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  Verfahren zur Überführung von gefälltem, voluminösen,   künstlichen   Kryolith in eine für die
Aluminiumfabrikation geeignete, dichte, schwere Form. 



   An Stelle des grönländischen natürlichen Kryoliths wird bereits seit einer Reihe von Jahren künstlich gefällter Kryolith in der Aluminiumfabrikation verwendet. 



   Der gefällte künstliche Kryolith stellt ein leichtes voluminöses Pulver dar, welches direkt zur Aluminiumfabrikation nicht verwendet wird, da es Anlass zu sehr lästigen Staubbildungen gibt, sowie es in den Schmelzofen eingetragen wird. 



   Man ist darum genötigt, den gefällten, voluminösen Kryolith durch einen Sinterbzw. Schmelzprozess in die für den Zweck geeignete schwere Form, welche der des Naturkryoliths gleichkommt, überzuführen und dieses zu vermahlen. 



   Es ist nun gefunden worden, dass man an Stelle des'mit technischen Schwierigkeiten verbundenen Schmelzverfahrens ein dem Naturkryolith hinsichtlich seiner physikalischen Beschaffenheit, nämlich Dichte und Struktur, entsprechendes Produkt auch auf einem anderen Wege erhalten kann, und zwar durch Pressung des gefällten voluminösen Kryoliths bei sehr hohen Drücken, wie sie sich in den sogenannten Metallbrikettpressen, welche Drücke bis zu 3000 Atm. und darüber gestatten, erreichen lassen. 



   Es ist zwar bekannt, dass in der Fabrikation des Aluminiums auch andere Rohstoffe, wie z. B. die Tonerde, in brikettierter Form benützt werden (siehe Georg Franke, Handbuch der Brikettierung, Seite 2, letzte Zeile). Das dabei verfolgte Ziel ist aber ein ganz anderes als das vom Patentwerber erstrebte, es handelt sich nämlich dabei lediglich um Herstellung von Ziegeln aus dem Tonerdepulver, während bei der Hochdruckpressung nach der Erfindung die Umwandlung in ein Produkt von anderer physikalischer Beschaffenheit hinsichtlich Dichte angestrebt wird. 



   Der durch Hochdruckpressung in dichte Form übergeführte amorphe, gefällte Kryolith wird dann vermahlen und das erhaltene Pulver weist beim Eintragen in das Bad den Nachteil der Verstaubung nicht auf, sondern verhält sich wie das Mehl von Naturkryolith oder geschmolzenem Kunstkryolith. 

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Überführung von gefälltem, voluminösen, künstlichen Kryolith in eine für die Aluminiumfabrikation geeignete, dichte, schwere Form durch Pressung desselben bei sehr hohen Drücken, welche zwischen 1000 und 3000 Atm. und darüber liegen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT85531D 1918-10-30 1918-10-30 Verfahren zur Überführung von gefälltem, voluminösen, künstlichen Kryolith in eine für die Aluminiumfabrikation geeignete, dichte, schwere Form. AT85531B (de)

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