AT8499B - Vorrichtung zum Heben von im Wasser versunkenen Gegenständen. - Google Patents

Vorrichtung zum Heben von im Wasser versunkenen Gegenständen.

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AT8499B
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Austria
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water
hollow body
jacket
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lifting objects
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Inventor
Matvei Bourhanovsky
Alexander Kowanko
Graf August Potocki
Original Assignee
Matvei Bourhanovsky
Alexander Kowanko
Graf August Potocki
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


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   Bekanntlich kann man versunkene Gegenstände, beispielsweise Schiffe, dadurch heben, dass man mit denselben   Hohlkörper   verbindet und letztere mittels eines oberhalb des Wasserspiegels angeordneten Compressors und einer entsprechenden Verbindungsleitung mit Luft oder einem beliebigen Gas füllt. 



     Gegenstand   der Erfindung ist nun ein neuartiger   Hohlkörper, welcher-bei   sehr geringem Eigengewicht und billiger Herstellung-eine verhältnismässig bedeutende, vollkommen constant bleibende Hebekraft zu erzielen gestattet und zufolge eines selbsttätig stattfindendenAusgleicheszwischeninneremundäusseremDruckdieAnwendungeines Materials von verhältnismässig geringer Festigkeit ermöglicht. 



     ! n beiliegender Zeichnung   ist Fig. 1 eine Seitenansicht des neuartigen Hohlkörpers, die Fig. 2 und 3 sind Querschnitte nach A-B, bezw.   C-D der Fi.-. 1, Fig. 4 ist   ein Längsschnitt durch den inneren gas-und wasserdichten Sack, die Fig. 5 und 6 zeigen   z. wei   Arten der Befestigung des Hohlkörpers am Schiff, die Fig.   7   und 8 veranschaulichen einzeltheile der Vorrichtung. 



   Wie aus den Fig. 1 his 4 zu ersehen, besteht der   aufhlähbare   Hohlkörper aus einem inneren gas-und wasserdichten Mantel a, welcher lediglich zum dichten Abschluss der eingetriebenen Luft dient und daher aus   einem verhältnismässig dünnen   und schwachen Gewebe oder Stoff hergestellt sein kann. Der innere Mantel a wird von einem äusseren   Mantel b umschlossen,   welcher aus einem stärkeren Gewebe oder Stoff, beispielsweise Segeltuch, hergestellt ist, die Ausdehnung des inneren Mantels verhindert und nur zum Schutze desselben dient, daher weder gas- noch wasserdicht sein muss. Zur Aufnahme des 
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 geordnet, welcher entweder aus einem starken Gewebe oder einem Netzwerk besteht und vortheilhaft an seinem Unterrande mit einem Hohlsaum d versehen ist, in welchen zur Verstärkung ein Seil f eingelegt wird.

   Durch Löcher   9   des Saumes sind Tragseile h durchgezogen, von denen je eine grössere Anzahl an den unteren Enden sich vereinigen und einen Kloben i tragen (Fig. 1) oder in paralleler Lage zueinander an einem System von Auslegern (Fig. 6),   bezw.   an den dieselben verbindenden Längsschienen e befestigt sind. Durch die Kloben i ist ein Stab j durchgezogen, welcher die Handhabung des Hohlkörpers erleichtert und die Einstellung desselben in die Horizontalebene ermöglicht. 



  Vortheilhaft wird der Stab j, welcher unter Umständen eine bedeutende Biegungsbeanspruchung zu erleiden hat, aus einem   Doppel-T-Träger A'und zwei   an die Gurten des letzteren sich   anschliessenden, rinnenförmigen, aussen abgerundeten Schienen <    hergestellt 

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 erzielen, ist folgende Einrichtung getroffen :
Wie aus den Fig.   l,   2,3, 4 und 6 zu ersehen, ist der Innenmantel a an der Oberseite mit einer Lufteinlassöffnung r und zwei Luftauslassöffnungen 8 versehen, an welch letztere nahezu bis zum Boden des Mantels reichende biegsame Röhren   t ange   schlossen sind. 



   An tiefster Stelle des Mantels a sind zwei   Wasscraustassöffnungen M vorgesehen.   



  Selbstverständlich besitzt der   Aussenmantel   b und der Tragmantel correspondierende Öffnungen. Der zum Comprcssor oder Druckluftbehälter führende Schlauch v (Fig. 1, 2 und 5) wird an die   Öffnung r angeschlossen.   Die   bei r eintretende Luft verdrängt   das Wasser durch die Öffnungen u, wobei der Wasserspiegel im   Innenmantel a allmählich   bis zur unteren Mündung der   Röhren   t sinkt. 



   Ein weiteres Sinken des Wasserspiegels kann nicht eintreten, da die Luft durch die Röhren t nach   aussen   entweichen kann. Das verdrängte Wasservolumen ist von der Länge der   Röhren   t,   bezw. von   dem Abstande der unteren Mündung dieser Röhren vom Boden abhängig und kann durch Änderung der Rohrlänge je nach der gewünschten Hebekraft 
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 eingezogen sein, welche an den unteren Enden der Röhren festgemacht sind und beim Emporziehen die Verkürzung, bezw. Hebung der Röhren bewirken. 



   Nimmt beim Steigen des   Hohlkörpers   (während des Hebens) der äussere Druck ab, so findet ein selbstthätiger Ausgleich zwischen innerem und äusserem Druck statt, indem die Luft im Inneren des Hohlkörpers expandiert und durch die Röhren t aufsteigt. Das verdrängte   Wasservolumen   und die Hebekraft des Hohlkörpers bleibt   hiebci ungeändcrt.   Die Beanspruchung dos Innenmantels ist infolge des selbstthätigen   Druckausgleiches   eine ganz geringe.   Es empfiehlt   sich, dem Innenmantel einen etwas grösseren Durchmesser als dem Aussenmantel zu geben, so dass ersterer bei gespanntem Aussenmantel wellenförmige Falten zeigt (Fig.   2, 3 und li).   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Hohlkörper zum Hoben von im Wasser versunkenen   Gegenständen, bestehend   aus einem inneren wasser- und luftundurchlässigen Mantal a, einem ausseren, die Ausdehnung dos inneren Mantels verhindernden Schutzmantel b von etwas kleinerem Durchmesser und einem Tragmantel c, an dessen   unterem Uand tl   die bündelweise an ihren unteren Enden verbundenen oder parallel zueinander gehaltenen Tragseile h befestigt sind, welche eine zur Handhabung und Einstellung des Hohlkörpers dienende Stange j tragen oder mit zwei   Längsschionen e verbunden   sind. 

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Claims (1)

  1. 2. Bei Hohlkörpern der unter 1 genannten Art die Anordnung biegsamer Luftauslassröhren t, welche im Inneren des Innenmantels a an in entsprechender Höhe angebrachte Auslassöffnungen s angeschlossen sind, die Luftfüllung des Hohlkörpers und somit auch die Hobekraft desselben bestimmen und bei constanter Wasserverdrängung einen selbstthätigenDruckausgleichermöglichen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT8499D 1901-07-18 1901-07-18 Vorrichtung zum Heben von im Wasser versunkenen Gegenständen. AT8499B (de)

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