AT84702B - Einrichtung zur Stabilisierung von Mittelfrequenzmaschinen, die gleichzeitig Gleichstrom und Wechselstrom abgeben. - Google Patents
Einrichtung zur Stabilisierung von Mittelfrequenzmaschinen, die gleichzeitig Gleichstrom und Wechselstrom abgeben.Info
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
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Description
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Einrichtung zur Stabilisierung von Mitteürequenzmasehinen, die gleichzeitig Gleichstrom und
Wechselstrom abgeben.
EMI1.1
Telegraphie Maschinen zu verwenden, die zu gleicher Zeit Wechselstrom und Gleichstrom abgeben, wobei im Stator der Wechselstrom, im Rotor der Gleichstrom erzeugt wi ; d. Die Zähne des Gleich-
EMI1.2
Die Gleichst : ommaschine und die Wechselstrommaschine haben also ein gemeinsames Erregei feld.
Es muss daher bei Belastung der einen oder anderen Seite eine wechselseitige magnetische
Beeinflussung auftreten ; so wird beispielsweise durch Belastung der Wechselstromseite das Erregerfeld geschwächt und folglich auch die Gleichstromspannung vermindert. Besonders bei schwacher
Erregung der Maschine kann der Fall eintreten, dass bei wechselstromseitiger Belastung die
Gleichstromerregung so stark vermindert wild, dass die Maschine ihre Erregung vollständig verliert.
Diese Gefahr der Entmagnetisierung der Maschine ist besonders bei Mittelfrequenzmaschinen vorhanden, die auf drahtlosen Stationen ableiten. Bei Verwendung von geringen Funkenstreckenzahlen bzw. bei Einstellung der Maschine auf kleine Leistungen muss ihre Erregung so geschwächt werden, dass die Stabilitätsgrenze fü : die Gleiehstrommasehine unter Umständen unterschritten wird, so dass die Möglichkeit des Ausgehen der Maschine vorliegt.
Die Einrichtung nach der Erfindung beseitigt den Übelstand in vollkommener Weise.
Sie besteht darin, dass der Erregerstrom der Maschine durch einen Schwingungsregler eingestellt wild, der unter dem Einfluss der Gleichstromseite der ve-einigten Gleichstrom-Wechselstrommaschine steht. Die Regelung auf einen bestimmten Erregerstom erfolgt durch Änderung des Wide--standes der Spannungsspule des Regle's. Der Schwingungsiegler arbeitet nach Art des Tirrill'eglers in der Weise, dass schwingende Kontakte einen vor die Erregung geschalteten Widerstand von gleichbleibender G'össe periodisch einschalten und kurzschliessen. Dabei ist dieser Vorschaltwideerstand so gewählt, dass der gewünschte kleinste E''regerstrom erreicht wenden kann
Es ist ohne weiteres ersichtlich,
dass'bei der Anwendung eines solchen Reglers die Maschine bei - jeder einreguliei ten Spannung und damit bei jedem Erregerstrom auch bei der untersten Grenze stabil arbeiten muss. Da beim Sinken der Maschinenspannung unter den einregulieren Wert die Kontakte sich schliessen, wird der vor die Erregung geschaltete Vorschaltwiderstand eine Zeitlang kurzgeschlossen. Die Maschine geht also mit unmittelbar an die Klemmen gelegter Feldwicklung wieder an, bis die einregulierte Spannung erreicht wi-d. Dem bekannnten Schnell- regler wird somit bei einem ganz besonderen Maschinentyp eine neue Aufgabe gestellt.
Die grundsätzliche Anordnung einer für die Einrichtung nach der Erfindung geeigneten
Schaltung ist in der Figur dargestellt.
M ist der Anker der Gleichstrommaschine mit den Klemmen A und B. F ist die Feld- wicklung der Maschine. E ist ein Eisenkern, der in dem Solenoid S schwingen kann, in seiner
Ruhelage auf dem Kontakt K2 aufliegt und duich Kl in seiner Aufwärtsbewegung festgehalten wird. V ist ein Vorschaltwideistand zur Soleno dwicklung S. Die G. össe dieses Widelstandes kann durch Verschieben einer Schleiffeder eingestellt werden, die mit der Klemme A der Maschine
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verbunden ist. Der Widerstand W vor der Feldwicklung der Maschine F ist in der Ruhelage des Eisenkernes E kurzgeschlossen, bei angehobenem Eisenkern liegt er vor dem Feld F.
Wenn in der Ruhestellung des Eisenkernes E dieser auf dem Kontakt K2 aufliegt, so ist der Ankerstromkreis über A, F, E, K2 und B geschlossen, das Feld F liegt also direkt an den Klemmen A, B des Ankers. Ein zweiter Nebenschluss des Stromkreises führt über A, F, S und B.
Bei einer bestimmten Spannung, die durch Wahl des Vorschaltwiderstandes V eingestellt werden kann, wird das Solenoid S so stark erregt, dass der Eisenkern E nach oben geschleudert wird.
Dadurch wird die Verbindung zwischen E und K2 unterbrochen und der Ankeerstrom muss seinen Weg über A, F, Wund B nehmen, der Widerstand W ist also der Feldwicklung F vorgeschaltet. Durch den vergrösserten Widerstand im Feld sinkt die Stromstärke und der Eisenkern E fällt durch seine eigene Schwerkraft wieder auf den Kontakt K2 zurück, worauf sich das Spiel wiederholt. Der Eisenkern E gerätalsoin periodische Schwingungen, wodurch der Widerstand H"periodisch kurzgeschlossen wird. Die Dauer des Kurzschlusses zur Dauer der Unterbrechung wird durch den Apparat selbsttätig so geregelt, dass der die Feldwicklung F durchfliessende Erregerstrom zur Stabilisierung der Maschine stets ausreicht. Durch Einstellen des Widerstandes fi kann die Grösse des Stromes höher oder niedriger gewählt werden.
Auf diese-Weise wird die durch den Wechselstrom auf die Gleichstromseite ausgeübte magnetische Rückwirkung unschädlich gemacht ; die Maschine verhält sich beim Arbeiten auf drahtlosen Stationen wie eine fremderregte Maschine.
Ein weiterer grosser Vorteil der Einrichtung besteht darin, dass die zum Einstellen des Erregerstromes erforderlichen Widerstände sehr klein gewählt werden können, da es sich lediglich um die Regulierung des Stromes für die Magnetspule des Schwingungsreglers handelt. Statt diese Spule durch die Erregerspannung, also durch die Klemmenspannung der Gleichstromseite beeinflussen zu lassen, kann sie auch aus der Wechselstromwicklung gespeist werden.
Durch Versuche wurde festgestellt, dass das periodische Arbeiten des Schwingungsreglers die zwischen Sender und Maschine auf der Wechselstromseite auftretenden Vorgänge in keiner Weise beeinflusst.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Stabilisierung von Mittelfrequenzmaschinen, die gleichzeitig Gleichstrom und Wechselstrom abgeben, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregerstrom der Maschine durch einen Schnellregler eingestellt wird, dessen Magnetspule an den Gleichstrom-oder Wechselstromklemmen der Maschine liegt, wobei die Einstellung auf einen bestimmten Erregerstrom in an EMI2.1 EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE115839X | 1917-05-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT84702B true AT84702B (de) | 1921-07-11 |
Family
ID=32477287
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT84702D AT84702B (de) | 1917-05-15 | 1918-03-28 | Einrichtung zur Stabilisierung von Mittelfrequenzmaschinen, die gleichzeitig Gleichstrom und Wechselstrom abgeben. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT84702B (de) |
| FR (1) | FR516399A (de) |
| GB (1) | GB115839A (de) |
-
1918
- 1918-03-28 AT AT84702D patent/AT84702B/de active
- 1918-04-09 FR FR516399D patent/FR516399A/fr not_active Expired
- 1918-05-01 GB GB7313/18A patent/GB115839A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB115839A (en) | 1919-10-09 |
| FR516399A (fr) | 1921-04-18 |
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