AT84702B - Einrichtung zur Stabilisierung von Mittelfrequenzmaschinen, die gleichzeitig Gleichstrom und Wechselstrom abgeben. - Google Patents

Einrichtung zur Stabilisierung von Mittelfrequenzmaschinen, die gleichzeitig Gleichstrom und Wechselstrom abgeben.

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AT84702B
AT84702B AT84702DA AT84702B AT 84702 B AT84702 B AT 84702B AT 84702D A AT84702D A AT 84702DA AT 84702 B AT84702 B AT 84702B
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Robert Bosch Ag Fa
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/42Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output to obtain desired frequency without varying speed of the generator
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02P25/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details
    • H02P25/16Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the circuit arrangement or by the kind of wiring
    • H02P25/18Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the circuit arrangement or by the kind of wiring with arrangements for switching the windings, e.g. with mechanical switches or relays
    • H02P25/186Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the circuit arrangement or by the kind of wiring with arrangements for switching the windings, e.g. with mechanical switches or relays whereby the speed is regulated by using a periodic interrupter

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • Control Of Linear Motors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Stabilisierung von   Mitteürequenzmasehinen,   die gleichzeitig Gleichstrom und
Wechselstrom abgeben. 
 EMI1.1 
 Telegraphie Maschinen zu verwenden, die zu gleicher Zeit Wechselstrom und Gleichstrom abgeben, wobei im Stator der Wechselstrom, im Rotor der Gleichstrom erzeugt   wi ; d.   Die Zähne des Gleich- 
 EMI1.2 
 
Die Gleichst : ommaschine und die Wechselstrommaschine haben also ein gemeinsames   Erregei feld.

   Es muss daher bei Belastung der einen oder anderen Seite eine wechselseitige magnetische  
Beeinflussung auftreten ; so wird beispielsweise durch Belastung der Wechselstromseite das Erregerfeld geschwächt und folglich auch   die Gleichstromspannung vermindert.   Besonders bei schwacher
Erregung der Maschine kann der Fall eintreten, dass bei wechselstromseitiger Belastung die
Gleichstromerregung so stark vermindert wild, dass die Maschine ihre Erregung vollständig verliert. 



   Diese Gefahr der Entmagnetisierung der Maschine ist besonders bei Mittelfrequenzmaschinen vorhanden, die auf drahtlosen Stationen ableiten. Bei Verwendung von geringen Funkenstreckenzahlen bzw. bei Einstellung der Maschine auf kleine Leistungen muss ihre Erregung so   geschwächt   werden, dass die   Stabilitätsgrenze     fü : die Gleiehstrommasehine   unter Umständen unterschritten wird, so dass die Möglichkeit des Ausgehen der Maschine vorliegt. 



   Die Einrichtung nach der Erfindung beseitigt den Übelstand in vollkommener Weise. 



   Sie besteht darin, dass der Erregerstrom der Maschine durch einen Schwingungsregler eingestellt wild, der unter dem Einfluss der Gleichstromseite der ve-einigten Gleichstrom-Wechselstrommaschine steht. Die Regelung auf einen bestimmten   Erregerstom erfolgt   durch Änderung des Wide--standes der Spannungsspule des   Regle's.   Der   Schwingungsiegler   arbeitet nach Art des   Tirrill'eglers   in der Weise, dass schwingende Kontakte einen vor die Erregung geschalteten Widerstand von gleichbleibender   G'össe   periodisch einschalten und   kurzschliessen.   Dabei ist dieser   Vorschaltwideerstand so gewählt,   dass der gewünschte kleinste   E''regerstrom   erreicht wenden kann
Es ist ohne weiteres ersichtlich,

     dass'bei   der Anwendung eines solchen Reglers die Maschine bei   - jeder einreguliei ten   Spannung und damit bei jedem Erregerstrom auch bei der untersten Grenze stabil arbeiten muss. Da beim Sinken der Maschinenspannung unter den einregulieren Wert die Kontakte sich schliessen, wird der vor die Erregung geschaltete Vorschaltwiderstand eine Zeitlang kurzgeschlossen. Die Maschine geht also mit unmittelbar an die Klemmen gelegter   Feldwicklung wieder   an, bis die einregulierte Spannung erreicht wi-d. Dem bekannnten Schnell- regler wird somit bei einem ganz besonderen Maschinentyp eine neue Aufgabe gestellt. 



   Die grundsätzliche Anordnung einer für die Einrichtung nach der Erfindung geeigneten
Schaltung ist in der Figur dargestellt. 



   M ist der Anker der Gleichstrommaschine mit den Klemmen   A   und B. F ist die Feld- wicklung der Maschine. E ist ein Eisenkern, der in dem Solenoid S schwingen kann, in seiner
Ruhelage auf dem Kontakt K2 aufliegt und duich Kl in seiner Aufwärtsbewegung festgehalten wird. V ist ein Vorschaltwideistand zur   Soleno dwicklung S.   Die G. össe dieses Widelstandes kann durch Verschieben einer Schleiffeder eingestellt werden, die mit der Klemme   A   der Maschine 

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 verbunden ist. Der Widerstand W vor der Feldwicklung der Maschine F ist in der Ruhelage des Eisenkernes E kurzgeschlossen, bei angehobenem Eisenkern liegt er vor dem Feld F. 



   Wenn in der Ruhestellung des Eisenkernes E dieser auf dem Kontakt   K2 aufliegt,   so ist der Ankerstromkreis über A, F, E,   K2   und B geschlossen, das Feld F liegt also direkt an den Klemmen A, B des Ankers. Ein zweiter Nebenschluss des Stromkreises führt über A,   F,   S und B. 



  Bei einer bestimmten Spannung, die durch Wahl des Vorschaltwiderstandes V eingestellt werden kann, wird das Solenoid S so stark erregt, dass der Eisenkern E nach oben geschleudert wird. 



  Dadurch wird die Verbindung zwischen E und K2 unterbrochen und der Ankeerstrom muss seinen Weg über A, F, Wund B nehmen, der Widerstand W ist also der   Feldwicklung F vorgeschaltet.   Durch den vergrösserten Widerstand im Feld sinkt die Stromstärke und der Eisenkern E fällt durch seine eigene Schwerkraft wieder auf den Kontakt   K2   zurück, worauf sich das Spiel wiederholt. Der Eisenkern E gerätalsoin periodische Schwingungen, wodurch   der Widerstand H"periodisch   kurzgeschlossen wird. Die Dauer des Kurzschlusses zur Dauer der Unterbrechung wird durch den Apparat selbsttätig so geregelt, dass der die Feldwicklung F durchfliessende Erregerstrom zur Stabilisierung der Maschine stets ausreicht. Durch Einstellen des Widerstandes fi kann die Grösse des Stromes höher oder niedriger gewählt werden. 



   Auf diese-Weise wird die durch den Wechselstrom auf die Gleichstromseite ausgeübte magnetische Rückwirkung unschädlich gemacht ; die Maschine verhält sich beim Arbeiten auf drahtlosen Stationen wie eine fremderregte Maschine. 



   Ein weiterer grosser Vorteil der Einrichtung besteht darin, dass die zum Einstellen des Erregerstromes erforderlichen Widerstände sehr klein gewählt werden können, da es sich lediglich um die Regulierung des Stromes für die Magnetspule des Schwingungsreglers handelt. Statt diese Spule durch die Erregerspannung, also durch die Klemmenspannung der Gleichstromseite beeinflussen zu lassen, kann sie auch aus der Wechselstromwicklung gespeist werden. 



   Durch Versuche wurde festgestellt, dass das periodische Arbeiten des Schwingungsreglers die zwischen Sender und Maschine auf der Wechselstromseite auftretenden Vorgänge in keiner Weise beeinflusst.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Stabilisierung von Mittelfrequenzmaschinen, die gleichzeitig Gleichstrom und Wechselstrom abgeben, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregerstrom der Maschine durch einen Schnellregler eingestellt wird, dessen Magnetspule an den Gleichstrom-oder Wechselstromklemmen der Maschine liegt, wobei die Einstellung auf einen bestimmten Erregerstrom in an EMI2.1 EMI2.2
AT84702D 1917-05-15 1918-03-28 Einrichtung zur Stabilisierung von Mittelfrequenzmaschinen, die gleichzeitig Gleichstrom und Wechselstrom abgeben. AT84702B (de)

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AT84702B true AT84702B (de) 1921-07-11

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ID=32477287

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AT84702D AT84702B (de) 1917-05-15 1918-03-28 Einrichtung zur Stabilisierung von Mittelfrequenzmaschinen, die gleichzeitig Gleichstrom und Wechselstrom abgeben.

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GB115839A (en) 1919-10-09
FR516399A (fr) 1921-04-18

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