AT84526B - Durchflußkühlung für mehrere Elektroden von Metalldampfapparaten. - Google Patents

Durchflußkühlung für mehrere Elektroden von Metalldampfapparaten.

Info

Publication number
AT84526B
AT84526B AT84526DA AT84526B AT 84526 B AT84526 B AT 84526B AT 84526D A AT84526D A AT 84526DA AT 84526 B AT84526 B AT 84526B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cooling
electrodes
flow
metal vapor
pipe
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke Gmbh filed Critical Siemens Schuckertwerke Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT84526B publication Critical patent/AT84526B/de

Links

Landscapes

  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Durchflusskühlung   für mehrere Elektroden von Metalldampfapparaten. 



   Es ist bekannt, bei Metalldampfapparaten die Elektroden mit gleichem Potential oder mit geringer Spannungsdifferenz von einem gemeinschaftlichen Behälter über Rohrzuleitungen mit Wasser zu kühlen. Diese Kühlmethode versagt aber, wenn zwischen den Elektroden hohe
Spannungsdifferenzen   ; z. B. 10. 000   oder 100. 000 Volt, bestehen. Es ist dann nicht ohne weiteres möglich, die Kühlräume der einzelnen Elektroden miteinander zu verbinden, um gemeinsame Zu-und Abflussrohre für das Kühlmittel zu erhalten und eine leichte Regulierbarkeit der Kühlmittelmenge zu erzielen. 



   Erfindungsgemäss soll deshalb durch Verwendung eines hochisolierenden Kühlmittels, insbesondere einer hochisolierenden Kühlflüssigkeit, beispielsweise Öl, die Verbindung einzelner Kühlräume miteinander ermöglicht werden. Man kann dann das System der Durchflusskühlung, welche der Kühlung durch Eintauchen des ganzen Apparates in einen   Kühlflüssigkeitsbehälter   bei weitem überlegen ist, beibehalten, wodurch die Apparate geschaffen werden können, welche auch den grössten bis jetzt in der Technik verwendeten Spannungen gewachsen sind. 



   In der Zeichnung sind zwei Beispiele der Erfindung dargestellt. 1 sind die Hohlelektroden mit dem Zuführungsrohre 2 und dem Abflussrohre   3'für   das Kühlmittel. 



   Nach Fig. i sind die Kühlräume der Elektroden hintereinander geschaltet und werden in der Pfeilrichtung vom isolierenden Kühlmittel durchflossen. Hierbei müssen die Verbindungsstücke 4 zwischen   Abfluss-und   Zuflussrohr zweier aufeinanderfolgender Elektroden ebenfalls aus Isoliermaterial hergestellt sein, falls die Rohre selbst leiten'und mit dem Elektrodenmetall in elektrischer Berührung stehen. Es kann aber auch die Abdichtung 5 zwischen Elektrode und Rohr selbst aus Isolierstoff bestehen oder beide Arten der Isolierung können miteinander vereinigt werden. 



   Die Hintereinanderschaltung der Kühlräume hat den grossen Vorteil, dass ein und derselbe Kühlstrom sämtliche Elektroden durchströmt, so dass durch eine einzige Regulierung, die Kühlung sämtlicher Elektroden beeinflusst werden kann. Auch lässt sich auf diese Weise, was häufig erwünscht ist, eine Temperaturabstufung zwischen den einzelnen Elektroden erreichen, da im allgemeinen die vom Kühlstrom später durchflossenen Elektroden eine höhere Temperatur besitzen, wie die vorhergehenden. 



   In Fig. 2 ist die Parallelschaltung der Kühlräume dargestellt. Von einem gemeinsamen Zuflussrohr 6 und von einem gemeinsamen Abflussrohr 7 zweigen einerseits sämtliche Eintrittsrohre 2 und sämtliche Austrittsrohr 3 ab. Auch hier ist für eine Isolierung der Ein-und Austrittsrohre der Elektroden entweder von der Elektrode oder dem gemeinsamen Hauptrohr Sorge getragen. Die Parallelschaltung der Kühlräume empfiehlt sich in erster Linie dann, wenn die Kühlung jeder einzelnen Elektrode unabhängig von der anderen reguliert werden soll. Der Regulierhahn muss dann in dem Zuflussrohr 2 oder dem Abflussrohr 3 der betreffenden Elektrode angebracht sein. 



   Bei zahlreichen Elektroden können je nach dem besonderen Zweck die Kühlräume durch eine gemischte Parallel-oder Serienschaltung in mannigfacher Weise miteinander kombiniert werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 die Strömungsmenge noch ausreichenden geringsten Querschnitt ausgeführt wird. Die Ver-   l1ingerung   dieses Isolationsweges erreicht man beispielsweise durch Verlängerung des isolie : enden Verbindungsrohres 4. Nötigenfalls kann man in dieses Rohr auch ein isolierendes Sammelgefäss einschalten, das in bekannter Weise mit isolierenden Scheidewänden oder Kammern ausgestattet ist, um die hintereinander geschaltete Länge des Flüssigkeitsstromes zu vergrössern.

   Auch wenn das Rohr 2 aus Isolierstoff hergestellt wird, ergibt sich sowohl in Fig. i wie in Fig. 2 eine Verlängerung des Isolationsweges zwischen zwei Elektroden um die Länge des Rohres selbst. In diesem Falle kann das Rohr   4   gänzlich in Fortfall kommen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Durchflusskühlung für mehrere Elektroden von Metalldampfapparaten, dadurch gekennzeichnet, dass ein hochisolierendes Kühlmittel, wie z. B. Öl, von einem einzigen Kühlgefäss aus die Elektroden nacheinander oder in Parallelschaltung durchströmt.

Claims (1)

  1. 2, Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung von isolierenden Verbindungsrohren zwischen den Elektroden zur Verlängerung des Isolationsweges.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von isolierenden Kammern mit isolierenden Scheidewänden, die zwischen die einzelnen Elektroden eingeschaltet werden, zum Zwecke, den Isolationsweg zwischen den Elektroden zu erhöhen.
AT84526D 1915-04-03 1916-03-18 Durchflußkühlung für mehrere Elektroden von Metalldampfapparaten. AT84526B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE84526X 1915-04-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT84526B true AT84526B (de) 1921-06-25

Family

ID=5640427

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT84526D AT84526B (de) 1915-04-03 1916-03-18 Durchflußkühlung für mehrere Elektroden von Metalldampfapparaten.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT84526B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102017203058A1 (de) Wärmeübertrager und Reaktor
EP3536763B1 (de) Quenchsystem und verfahren zum kühlen von spaltgas eines spaltgasofens
DE2534032A1 (de) Hochfrequenzozonisator
AT84526B (de) Durchflußkühlung für mehrere Elektroden von Metalldampfapparaten.
DE3049409C2 (de) Einrichtung zur Dampferzeugung in Ammoniak-Synthese-Anlagen
DE3209760C2 (de) Wärmeaustauscher
DE102016223703A1 (de) Wärmetauscher, insbesondere Abgaswärmetauscher, für ein Kraftfahrzeug
DE2748673A1 (de) Verteileranlage fuer zirkulierendes medium
DE307903C (de)
EP0203445B1 (de) Rohgas-Reingas-Wärmetauscher
DE3023094A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur dampferzeugung
AT214950B (de) Wärmeaustauscher
AT54281B (de) Einrichtung zum Erhitzen oder zur Elektrolyse von Flüssigkeiten.
DE2322365B2 (de) Wärmeaustauscher, bei dem Dampf als wärmeabgebendes Mittel in Rohren strömt
DE1012613B (de) Roehrenwaermeaustauscher
DE248168C (de)
DE102019002196A1 (de) Induktionsofen mit spezieller Induktionsspulenausbildung
DE2458382B1 (de) Speisewasservorwaermer mit zwei dampfraeumen
DE1237251B (de) Brenneranlage fuer pulsierende Verbrennung
CH364493A (de) Vorrichtung zur Herstellung von Wasserstoff und Kohlenmonoxyd enthaltenden Gasgemischen
AT400366B (de) Vorrichtung zum erwärmen eines wärmeträgers für einen heizkörperkreislauf und von brauchwasser mit hilfe eines heizmediums
AT204535B (de) Rektifiziersäule
DE102022200916A1 (de) Wärmeübertrager
AT60287B (de) Verfahren zur Herstellung von Sauerstoff und Stickstoff aus flüssiger Luft.
DE187694C (de)