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Schutzmaske.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maske, die dazu dient, gegen schädliche
Gase, Staub usw. zu schützen. Derartige Masken bedecken in der Regel die ganze Fläche des Gesichtes, wenn sie angelegt sind. Das Anlegen muss aber vorsorglich geschehen, um Schädigungen durch plötzlich auftretende giftige Gase zu vermeiden, so dass die Masken bisweilen sehr lange getragen werden und durch den Abschluss des ganzen Gesichts sehr belästigen.
Um diesen Nachteil, der die Leistungsfähigkeit des Gebrauchers beeinträchtigt, zu beseitigen oder auf ein zulässiges Mass zu bringen, wird der untere Teil der MaskeJ der Nase und Mund aufnimmt, durch eine unter den Schaugläsern angeordnete Dichtleiste vom oberen Maskenteil, der die Augen bedeckt, abgeschlossen und gemäss der Erfindung der oberhalb der Dichtleiste liegende Maskenteil herunterklappbar ausgebildet. Es besteht dann die Möglichkeit, die Maske teilweise zu lüften, ohne dass die Atmungsorgane, die besonders gefährdet sind, freigegeben werden. Die ganze Maske, d. h. auch den oberen, die Augen schützenden Teil, braucht man erst dann dicht anzulegen, wenn die Anwesenheit schädlicher
Gase festgestellt ist. Masken, bei denen der Raum vor Mund und Nase von dem vor den Augen gelegenen Teil getrennt ist, sind bekannt.
Bei diesen bekannten Masken ist der obere Teil jedoch nicht abklappbar ausgebildet. Es entfällt daher die für den Maskenträger so wertvolle Möglichkeit, zwecks Erleichterung die obere Maskenhälfte abzuklappen und erst im Falle der Gefahr gegen das Gesicht zu pressen.
In der Zeichnung ist in den Fig. i bis 3 eine Ausführungsform einer Maske dargestellt, die gegen das Gesicht des Gebrauchers gepresst wird, und zwar zeigt Fig. i eine Ansicht von innen, Fig. 2 einen Längsschnitt und Fig. 3 eine Ansicht von vorn.
Die aus den Teilen al und a2 bestehende Maske, in ihrer unteren Hälfte a2 ist mit 'einem Gewinde b zum Anschluss einer Patrone oder von Atmungsgeräten und in der oberen Hälfte al mit zwei Schaugläsern c versehen. Unterhalb der Schaugläser c ist die Dichtleiste d angeordnet, welche dazu dient, den die Nase und den Mund aufnehmenden Teil der Maske von dem übrigen Teil abzusperren. An der Aussenseite der Maske al, a2 ist eine
Blattfeder e vorgesehen, deren Enden an der Maskenmitte hochgebogen sind. Zwischen diesen beiden Enden ist die Zugfeder f angebracht. Beim Anlegen der Maske legt sich der
Dichtstreifen d unterhalb der Schaugläser c quer über das Gesicht und wird durch die Federn e und f an die Seiten der Nase angepresst.
Das Festhalten der Maske al, a2 erfolgt durch Bänder g und h, die über den Kopf des Gebrauchers reichen, und zwar sind an den beiden Teilen al, a2 der Maske voneinander unabhängige Bänder vorgesehen, so dass der die Schaugläser c tragende Maskenteil a1 gelüftet und gegebenenfalls niedergelegt werden kann.
Die beiden Maskenhälften al, a2 können als gesonderte Teile auf die Dichtleiste d aufgesetzt werden. Um hierbei der Gefahr zu begegnen, dass längs der entstehenden Nähte feine Gaskanäle auftreten, werden zweckmässig die Dichtleiste und die Maskenteile an den
Kanten derart miteinander verbünden, dass sie nach Art von Falzen ineinander oder um-
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einander greifen. Dadurch kommt längs der Nähte eine Art Labyrinthdichtung zustande, welche einen unbedingt gasdichten Zusammenschluss der Maskenteile mit der Dichtleiste gewährleistet.
Diese Weiterbildung der Erfindung ist in Fig. 4 dargestellt, in der wieder mit al der die Schaugläser, mit a der die Mundplatte tragende Maskenteil und mit d die Dichtleiste bezeichnet ist. Die Ränder der Maskenteile und der Dichtleiste greifen nach Art von Falzen ineinander bzw. umeinander. Bei der Herstellung wird so vorgegangen, dass zunächst der Teil al an die Dichtleiste d in heruntergeklapptem Zustande angenäht wird, dann wird der Teil a1 nach oben geklappt und der Teil angenäht. Die Dichtleiste kann in gleicher Weise wie der am Maskenrand entlanggeführte Rahmen k aus einem flachen, schlauch- ähnlichen Gebilde, das einen weichen Streifen umhüllt, bestehen.
Die Maske kann ferner ausser den Kopfbändern , noch mit einem Band i versehen sein, das um den Hals des Gebrauchers gelegt wird, um die abgenommene Maske in Bereitschaftslage zu halten.
Bei Herstellung der den oberen und unteren Maskenraum trennenden Dichtleiste aus mehreren Stofflagen, kann eine weitere Verbesserung dadurch erzielt werden, dass an der am Gesicht zur Anlage kommenden Seite der Dichtleiste deren oberste Stofflage in der Breite des Maskenrahmens an der Stossstelle lappenartig gestaltet wird. Auf diese Weise ergeben sich hier zur Dichtleiste querverlaufende Nähte, während sonst an der Stossstelle beim Zusammennähen ein Längskanal entsteht, der schwierig abzudichten ist.
Die Fig. und 6 lassen diese Verbindung von Dichtleiste und Maskenrahmen in Rückansicht und Querschnitt erkennen. Der Maskenrahmen besteht aus den für das Anbringen der oberen und unteren Maskenhälfte bestimmten Teilen und , an deren Aussenseite ein etwas schmalerer Rahmen P bzw. unter Zwischenlage eines weichen Polsterungsstreifens m1 bezw. m2 angeordnet ist.
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Rahmen , la vernäht, an dem andrerseits der Polsterungsstreifen , m2 befestigt ist. Der Dichtstreifen d ist mit dem unteren Rahmenteil aus inem Stück gebildet, ebenso wie auch sein Einlagestreifen n mit dem Polsterungsstreifen gegebenenfalls aus einem Stück bestehen kann.
Die Dichtleiste d ist an den beiden Stellen, wo sie mit dem Maskenrahmen zusammenstösst, mit je einem Lappen o versehen, der etwa die Rahmenbreite hat und mit dem Rahmen vernäht ist.