AT84280B - Verfahren zur Verbindung von Glasstücken. - Google Patents
Verfahren zur Verbindung von Glasstücken.Info
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Description
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Verfahren zur Verbindung von Glasstücken.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbindung von Glasstücken ; sie ist insbesondere für die Erzeugung von Prismen, Linsen u. dgl. verwendbar und bezweckt, Glas. stücke so zu verbinden, dass Glasgegenstände aus zwei oder mehr Stücken ohne Verwendung eines Kittes hergestellt werden können.
Gemäss der Erfindung werden die Glasstücke, welche die gleiche Krümmung besitzen, zuerst an den zu verbindenden Flächen sorgfältig gereinigt, womit gemeint ist, dass sie nach der Reinigung durch leichten Druck in optische Berührung gebracht werden können, d. h. in eine solche, dass an den gereinigten Flächen keine Reflexion stattfindet. Hierauf werden die gereinigten Flächen aneinander gelegt und einer möglichst hohen Temperatur ausgesetzt, die zwar nicht ausreicht, eine dauernde Verziehung der Flächen hervorzurufen, aber genügt, um die Flächen innig miteinander zu verbinden.
Es ist vorteilhaft, aber keineswegs unerlässlich, die Teile, während sie erhitzt werden, einem absichtlich hervorzurufenden Druck (von etwa i Atm. ) auszusetzen, welcher jedoch gleichfalls eine bleibende Verziehung der Teile nicht hervorrufen darf.
Die zu verbindenden Glasflächen können von derselben Beschaffenheit sein mit Einschluss von Quarzglas oder können von verschiedener Art sein.
Mit Hilfe dieses Verfahrens können Polarimeter-und andere Rohre und Zellen für optische Untersuchungen an Gasen und Flüssigkeiten ohne Verwendung von Kitt und ohne Beeinträchtigung der optischen Eigenschaften der Teile, aus denen sie bestehen, hergestellt werden. Die Einzellinsen achromatischer Linsensätze können gleichfalls ohne Kitt und ohne Verziehung verbunden werden. Ebenso können Linsen und Prismen aus mehreren Stücken aufgebaut werden und wenn die Prismen oder Linsen fehlerhafte Teile haben, so können diese entfernt und durch andere ersetzt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. i einen Längsschnitt und in Fig. 2 eine Draufsicht einer nach der Erfindung hergestellten trogförmigen Zelle.
Bei der Herstellung einer optischen Zelle aus Glas, von einer Schmelztemperatur von etwa 11000 C und einer Verziehungs-oder Erweichungstemperatur von 6000 C, welche Zelle aus zwei planparallelen Glasplatten a und einem bei c trogförmig ausgehöhlten Glasblock b besteht, werden
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die planparallelen Platten a und die Enden des Troges b sorgfältig gereinigt und die Platten a auf die Enden d des Troges bis zur optischen Berührung genau aufgelegt und das Ganze unter einem
Druck von etwa i Atm. zusammengepresst und in einen Ofen gebracht, dessen Temperatur langsam bis auf 500 bis 5200 C gesteigert und auf dieser Höhe durch etwa zwei Stunden erhalten wird, worauf langsam abgekühlt wird. Die drei Stücke sind dann verbunden, um eine optische Zelle von der gewünschten Genauigkeit zu bilden.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verfahren zur Verbindung von Glasstücken, bei welchem die gereinigten Stücke ohne jede Zwischenlage aneinander gelegt-werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Stücke einer Temperatur ausgesetzt werden, die keine bleibende Verziehung der aneinander liegenden
Flächen hervorzubringen vermag, aber ausreicht, um die Flächen miteinander zu verbinden.
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Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen so aneinander gelegt werden, dass sie in optischer Berührung miteinander stehen. EMI1.2 EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| GB84280X | 1916-04-20 |
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| AT84280B true AT84280B (de) | 1921-06-10 |
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| AT84280D AT84280B (de) | 1916-04-20 | 1917-04-06 | Verfahren zur Verbindung von Glasstücken. |
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1917
- 1917-04-06 AT AT84280D patent/AT84280B/de active
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