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Vorrichtung zur Erzielung eines geräuschlosen Auspuffes bei Flugzeugen.
Die Erfindung bezieht sich auf bei Flugzeugen benutzte Einrichtungen, mittels deren das Geräusch des Motors durch Abbremsen und Zerteilen der Auspuffgase beseitigt wird.
Gemäss der Erfindung erfolgt zunächst der Austritt der Auspuffgase, nachdem sie den Auspufftopf durchströmt haben, in durch Sieblöcher erzielten Teilströmen derart, dass das verstellbare Regelungsventil, das je nach dem herrschenden Innendruck den austretenden Auspuffgasen einen grösseren oder kleineren Teil der Siebfläche darbietet und so diesen Austritt entsprechend dem Innendruck selbsttätig regelt, bei Explosionen im Innern des
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austretenden Gase freigeben kann. Hierbei ist eine'Hubbegrenzung vorgesehen, um ein zu weites Hinauslassen des Ventils zu verhindern. Auch kann das Ventil in der Stellung, bei der es einen Ringspalt freigibt, fallweise festgelegt werden.
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ausserhalb des Austrittssiebes.
Der nach Art eines Kühlers eingerichtete, mit einem gewellten oder gerippten Mantel 5 versehene Auspufftopf ist mit einem zweckmässig trichterförmigen Ventil 8 versehen, das an dem Ende einer rohrförmigen Spindel 7 sitzt. Zwischem dem Griff 10 dieser Hohlspindel 7 und dem Rückende des Schalldämpfers ist eine Feder 9 eingeschaltet, die bestrebt ist, das Ventil 8 einwärts zu ziehen.
Gemäss der Erfindung erfolgt der Austritt der Auspuffgase, nachdem sie den Topf durchströmt und sich abgekühlt haben, bei normalem Gange stets nur durch Sieblöcher oder Schlitze 12, die in dem siebförmigen an der Stirnfläche offenen Endteil 13 des Auspufftopfes vorgesehen sind. Wie erwähnt, soll die Gesamtweite aller Löcher mindestens doppelt so gross sein als der lichte Querschnitt der Eintrittsstutzen 1.
Je nach dem Innendruck stellt sich das Ventil 8 unter Gegenwirkung der Feder 9 mehr oder weniger nach aussen und gibt demnach bei grösserem Innendruck mehr und bei kleinerem Innendruck weniger Löcher für den Austritt der Auspuffgase frei.
Da der siebförmige Endteil 13 des Auspufftopfes an der Stirnfläche offen ist, so kann das Ventil 8 bei Auftritt von Explosionen im Innern des Topfes über den Endteil 13 hinaus aus dem Topf austreten, wie dies in gestrichelten Linien angedeutet ist, und so einen Ringspalt frei geben. Die Auspuffgase können nun sowohl durch die Sieblöcher als auch durch den Ringspalt austreten, so dass jede Gefahr einer Beschädigung beseitigt ist.
Um bei Auftritt solcher Explosionen zu verhindern, dass das Ventil 8 zu weit hinausgeschleudert wird, kann an irgendeiner geeigneten Stelle eine Hubbegrenzung 14 beliebiger Art vorgesehen sein.
Auch kann das Ventil 8 in dieser einen Ringspalt freigebenden Stellung fallweise wenn erwünscht festgestellt werden, etwa mittels eines in einem Bajonettschlitz 15 des Topfhalses einzuführenden Zapfens 16 der Ventilspindel.
Durch die beschriebenen Einrichtungen wird das Geräusch beim Austritt der Auspuffgase vermindert bzw. nahezu gänzlich beseitigt. Um Schwingungen des Siebes zu verhindern, kann der Rand desselben beispielsweise mittels eines Ringes lé" verstärkt werden.
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