AT83615B - Verfahren zur Erzeugung plastisch wirkender Musterungen auf Geweben. - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung plastisch wirkender Musterungen auf Geweben.Info
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Description
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Verfahren zur Erzeugung plastisch wirkender Musterungen auf Geweben.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren, um ein in bekannter Weise auf ungefärbten oder eventuell vorgefärbten Geweben durch Pressung erzeugtes reliefartiges Dessin vom Grund derart abzuheben, dass das Dessin auch dann noch vortritt, wenn sich der Presseffekt im Laufe des Gebrauches oder durch Waschen verloren hat.
Zur Ausführung des Verfahrens, welches sowohl auf Florgewebe, als auch auf glatte Gewebe anwendbar ist, werden letztere nach Herstellung des durch Pressung erzielten relief-
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Erhöhungen und Vertiefungen entsprechend auf dem Gewebe festsetzen, und das durch die Pressung erzielte Dessin auf dem Gewebe vortreten lassen. Die Gaufrage kann nach der Spritzfärbung bzw. Ätzung durch Waschen entfernt werden, ohne dass die Ware den Charakter des reliefartigen Dessins verlieren würde.
Die Farbstoffe oder Ätzlösungen können mit gleicher Wirkung auch durch Schleifdruck- verfahren oder Klotzen auf den Geweben aufgebracht werden, und durch entsprechende Behandlung, wie beispielsweise Oxydieren, Dämpfen u. dgl., auf dem Gewebe fixiert werden
Zur Klarlegung des Verfahrens mögen die beiden folgenden Ausführungsbeispiele-dienen :
Ausführungsbeispiel I.
Sollen plastisch wirkende Muster auf glatten wenig appretiertem Gewebe aufgetragen werden, so wird dasselbe nach dem in bekannter Weise erfolgenden Färben mit Dextrinlösung (even tuell auch Stärke oder Leim) appretiert, wodurch die Ware eine gewisse Steifigkeit erhält. und bei dem nunmehr erfolgenden Gauffrieren den Gauffrageeffekt gut vortreten lässt ; nach dem Gauffrieren wird die Ware in vorbeschriebener Weise mit einer Weissätze (Hydrosulfit) bespritzt, hierauf gedämpft, wodurch die Ätzung zur Entwicklung kommt und schliesslich mit Wasser ausgewaschen.
Ausführungsbeispiel II.
Bei Behandlung von Florgeweben, welche an sich schon eine starke Appretur besitzen, wird der Stoff unmittelbar nach dem Färben gauffriert und dann ebenso weiter behandelt, wie es im ersten Ausführungsbeispiel beschrieben worden ist.
Die so hergestellten Gewebe zeichnen sich durch besondere Plastik aus, welche durch die bis nun bekannt gewordenen Verfahren nicht erzielt werden kann, und bietet ausserdem den Vorteil, dass die Musterung vollkommen waschecht ist und wie schon erwähnt nach dem Waschen verbleibt, während bekanntlich die durch blosses Gauffrieren hergestellten Muster vollkommen wasserunbeständig sind.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren. zur Erzeugung plastisch wirkender Musterungen auf Geweben, dadurch EMI1.2 reliefartig dessinierten Geweben durch Spritzfärbung, Schleifdruck oder Klotzen geeignete Farbstoff- oder Ätzlösungen aufgebracht und eventuell fixiert werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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