AT83476B - Mehrphasentransformator mit umschaltbaren Anzapfungen zur Änderung des Übersetzungsverhältnisses. - Google Patents

Mehrphasentransformator mit umschaltbaren Anzapfungen zur Änderung des Übersetzungsverhältnisses.

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AT83476B
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  Mehrphasentransformator mit umschaltbaren   Ànzapfungen   zur Änderung des Übersetzungs- verhältnisses. 



   Es ist bereits bekannt, bei Drehstromtransformatoren umschaltbare Anzapfungen anzubringen, mittels deren verschiedene Nullpunkte eingestellt werden können, um so eine Änderung   des Übersetzungsverhältnisses In   gewissen Grenzen zu ermöglichen. Dabei ergeben sich aber Schwierigkeiten, wenn man die Umschaltung der Anzapfungen innerhalb des Transformatorkastens selbst vornehmen will. Gemäss der Erfindung soll nun die Einstellung der verschiedenen Übersetzungsverhältnisse mittels einer für sämtliche Phasen gemeinsamen, im Transformatorgehäuse angeordneten und durch Drehung zu betätigenden Schaltvorrichtung bewerkstelligt werden.

   Zu diesem Zwecke sind die Anzapfungen des Transformators an die feststehenden Kontakte der Schaltvorrichtung geführt, während die beweglichen Kontakte mittels einer durch 
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 die zu einem bestimmten Übersetzungsverhältnis gehörigen Anzapfungen der verschiedenen Phasen verbunden sind. 



   In den Zeichnungen sind drei Ausführungsbeispiele der neuen Schaltvorrichtung für einen Drehstromtransformator veranschaulicht, die im folgenden näher erläutert werden sollen : 
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 Abstande von je   900   über den Umfang verteilt sind. Jede dieser Gruppen besteht aus drei in axialer Richtung nebeneinander liegenden Kontakten b, die an entsprechende Anzapfungen der drei Phasen gelegt sind und kurzgeschlossen einen Nullpunkt bilden. Das Kurzschliessen erfolgt 
 EMI1.3 
 Isolierrohr   d   befestigt ist. Dieses Isolierrohr d bildet seinerseits die Verlängerung einer Welle/, die durch den Transformatordeckel e hindurchgeführt ist.

   An dem Transformatordeckel e ist zugleich auch der Isolierzylinder a befestigt.   Die verschiedenen Übersetzungsverhältnisse   werden dabei in der Weise erhalten, dass das Verbindungsstück c durch Drehung der Welle f auf die eine oder andere der vier Kontaktgruppen b eingestellt wird. Insgesamt lassen sich bei der getroffenen Anordnung vier verschiedene Übersetzungsverhältnisse erzielen. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 2 sind an dem Deckel a des Transformatorkastens Träger b 
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 Isolierkörper d aufnehmen. Der Isolierkörper d weist, nebeneinander aufgereiht, drei Gruppen von vier Kontakten f auf, wobei jeweils die unmittelbar nebeneinander liegenden Kontakte mit den Anzapfungen der gleichen Phase verbunden sind. Diesen zwölf feststehenden Kontakten/ entsprechen auf der Drehachse c vier in der Drehrichtung gegeneinander verschobene Kontakt- 
 EMI1.5 
 miteinander in Verbindung stehen. Der kontakttragende Teil der Drehachse c ist durch eingeschobene Isolierkörper g von den Lagern isoliert. Die Verstellung kann mit Hilfe einer aus dem Kastendeckel a herausragenden Betätigungswelle   h   vorgenommen werden. 
 EMI1.6 
 stellung.

   Die drei Kontakte der einen Kontaktgruppe des verstellbaren Teiles sind dabei mit je einem Kontakt der drei Kontaktgruppen des feststehenden Teiles in Berührung, die zu entsprechenden Anzapfungen der drei Phasen gehören. Wird die Drehachse c verstellt, so gelangen andere Kontaktgruppen des drehbaren Teiles in die Kontaktstellung und es werden so drei andere Kontakte der drei Gruppen des feststehenden Teiles überbrückt. Auf diese Weise ist es möglich, vier verschiedene Nullpunkte einzustellen. Man erhält also wieder vier verschiedene Übersetzungs-   Verhältnisse   für den Transformator. 



   Als Stoff für die Isolierkörper   d   und g wird vorteilhaft ein Hartpapierfabrikat, wie z. B. 



  Pertinäx, benutzt. Der Isolierstab d wird dabei zur mechanischen Verstärkung zweckmässig mit einer Metalleinlage versehen. 



   In Fig. 3 wird die Änderung des Übersetzungsverhältnisses statt durch Einstellung verschiedener Nullpunkte in der Weise ausgeführt, dass jede Phasenwicklung unterteilt wird und die Teilwicklungen über umschaltbare Anschlüsse hintereinander gelegt werden. Es müssen dabei also jeweils zwei Anzapfungen für jede Phase verbunden werden. Dadurch sind gewisse 
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 hindurchtretenden Welle h verstellt, wobei ihre Achse c und die Isolierstange d zwischen Trägern b gelagert sind. Die Achse c ist jedoch durch eingeschobene Isolierstücke g unterteilt, so dass nur die zu einer Phase gehörigen drehbaren Kontakte e durch die Achse miteinander verbunden sind. nicht mehr dagegen die der verschiedenen Phasen.

   Weiterhin besitzt jede der vier in der Drehrichtung gegeneinander verschobenen Kontaktgruppen, den veränderten Verhältnissen entsprechend, für jede Phase zwei Kontakte e. 



   Es ist angenommen, dass an jedem Kern sechs Anzapfungen angebracht sind, die in bezug auf die Wicklungsmitte symmetrisch verteilt liegen. In der gezeichneten Stellung werden gerade 
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 ganz eingeschaltet ist. Wird der drehbare Teil der Schaltvorrichtung nach der einen oder der anderen Richtung um   900   gedreht, so werden die nächsten Anzapfungen der beiden Wicklunghälften miteinander verbunden und es wird so ein zweites Übersetzungsverhältnis eingestellt. 



  Schliesslich werden bei einer weteren Drehung um   900   die beiden von der Wicklungsmitte am weitesten entfernten Anzapfungen der beiden Wicklungshälften aneinander gelegt und man erhält das dritte   Übersetzungsverhältnis.   Bei allen vier Fällen liegen die durch die Schaltvorrichtung miteinander verbundenen Anzapfungen jedes Kernes symmetrisch zur Wicklungsmitte. 



   Unter besonderen Umständen, wenn man mit einer gegebenen Zahl von Anzapfungen eine grössere Stufenzahl erreichen will, ist es natürlich ohne weiteres auch möglich, die Schaltvorrichtung so auszubilden, dass jede Anzapfung der einen Wicklungshälfte nacheinander mit verschiedenen Anzapfungen der anderen Wicklungshälfte verbunden wird. Die Symmetrie ist in diesem Falle allerdings für einen Teil der Schaltstufen nicht mehr vorhanden und die Kraftwirkungen zwischen 
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 sein, sondern kann auch an einem anderen Gehäuseteil befestigt werden. So empfiehlt es sich beispielsweise in manchen Fällen, für die Ausführung der Fig. 2 und 3 die kontrollerartige   Srhalt-   vorrichtung in der Höhe der Anzapfungen neben dem Transformator anzuordnen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Mehrphasentransformator mit umschaltbaren Anzapfungen zur Änderung des Übersetzungsverhältnisses, dadurch   gekennzeichnet, dass   die Anzapfungen des Transformators an die feststehenden Kontakte einer im Transformatorgehäuse angeordneten, für sämtliche Phasen gemeinsamen Schaltvorrichtung geführt sind, deren bewegliche Kontakte mittels einer durch das Transformatorgehäuse hindurchtretenden Welle gedreht werden und dabei in den Kontaktstellungen die zu einem bestimmten Übersetzungsverhältnis gehörigen Kontakte der verschiedenen Phasen verbinden (Fig. i).

Claims (1)

  1. 2. Transformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbaren Kontakte bei ihrer Verstellung jeweils bestimmte Gruppen feststehender Kontakte kurzschliessen, die zusammen einen Transformatornullpunkt bilden (Fig. i).
    3. Transformator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehenden Kontakte (b) auf der Innenwand eines am Transformatorgehäuse befestigten, zylindrischen Isolationskörpers (a) angebracht sind und die beweglichen Kontakte (c) auf einem im Innern des zylindrischen Isolationskörpers (a) koaxial mit diesem angeordneten Isolierkörper (d) sitzen, der die Verlängerung einer durch das Transformatorgehäuse hindurchtretenden Welle (f) bildet (Fig. i).
    4. Transformator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zu einem Nullpunkt gehörigen feststehenden Kontakte (b) am Isolierzylinder (a) in axialer Richtung übereinander angebracht und die verschiedenen Gruppen in der Umfangsrichtung gegeneinander verschoben sind (Fig. i).
    5. Transformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorrichtung kontrollerartig ausgebildet ist, indem der feststehende Teil die mit den Transformatoranzapfungen in Verbindung stehenden Kontakte (f) in Reihe nebeneinander aufweist, während der verstellbare Teil eine den Umschaltstufen entsprechende Zahl in der Verstellrichtung gegeneinander verschobener Kontaktgruppen (e) besitzt (Fig. 2).
    6. Transformator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehenden Kontakte (f) auf einem stangenförmigen Isolierkörper (d) aufgereiht sind (Fig. 2).
    7. Transformator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zu einer Phase EMI2.4 8. Transformator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbaren Kontakte (e) unisoliert auf der Drehachse (e) der Schaltvorrichtung sitzen und so sämtlich untereinander verbunden sind (Fig. 2). <Desc/Clms Page number 3>
    9. Transformator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in die Drehachse (c) der Schaltvorrichtung beiderseits Isolierstücke (g,) eingeschoben sind, die den die Kontakte (e) tragenden Teil gegen die Lager isolieren (Fig. 2).
    10. Transformator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass für die Isolierstücke (g) Hartpapierfabrikate verwendet werden (Fig. i und 2). u. Transformator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der stangenförmige Isolierkörper (d) für die feststehenden Kontakte (f) aus einem Hohlkörper mit Metalleinlage (i) besteht (Fig. 2).
    12. Transformator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Kontaktgruppen des verstellbaren Teiles der Schaltvorrichtung für jede Phase mehrere Kontaktpaare (e) aufweist, die jeweilig zwei feststehende Kontakte (f) der betreffenden Phase verbinden (Fig. g).
    13. Transformator nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zu einer Einstellung gehörigen beiden festen Kontakte an Anzapfungen angeschlossen sind, die symmetrisch zur Mitte der Wicklung liegen (Fig. 3).
    14. Transformator nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass d : e Drehachse (c) der Schaltvorrichtung in eine der Phasenzahl entsprechende Zahl gegeneinander und gegen die Lager isolierter Teilstücke zerlegt ist, wobei jedes dieser Teilstücke die zu einer Phase gehörigen drehbaren Kontakte (e)'unisoliert trägt, so dass diese Kontakte (e) leitend miteinander verbunden sind (Fig. 3).
    15. Transformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorrichtung am Transformatordeckel befestigt ist (Fig. i).
AT83476D 1915-07-13 1918-12-23 Mehrphasentransformator mit umschaltbaren Anzapfungen zur Änderung des Übersetzungsverhältnisses. AT83476B (de)

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