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Taschenlampentroekenbatterie.
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an tragbaren Taschenlampentrockenbatterien und erstrebt grössere Wirksamkeit im Zusammenhang mit Ersparnis bei der Herstellung.
Tragbare elektrische Lampentrockenbatterien bestehen gewöhnlich aus einer Mehrzahl Trockenzellen und einem Papiergehäuse, das das Ganze als eine Einheit zusammenfasst, wobei jede Batterieeinheit hervorstehende Kontaktstücke besitzt.
Bei der Herstellung von Batterieeinheiten ist es bisher allgemein üblich, die Streifenenden oder die Kontaktstücke für den äusseren Stromkreis wie folgt anzuordnen. Das kurze Streifenende für den Kontakt mit dem Schalter wurde mit dem positiven Pol oder dem Kohlenpol der Batterie verbunden und das verhältnismässig lange Streifenende für den Kontakt'mit. dem Lampenschaft wurde mit dem negativen Pol oder dem Zinkpol der Batterie verbunden. Bei dieser Art der Verbindung liegt die Gefahr vor, dass das kurze Streifenende beim Biegen oder wenn man es in Berührung mit dem Taschenlampenschalter bringen will, sich von seinem Träger (dem positiven Pol oder dem Kohlenpol) löst, indem z. B. in manchen Fällen die oben auf dem Kohlenpol sitzende Messingkappe sich ablöst, während in anderen Fällen die Kohle bricht.
Gemäss der Erfindung wird die Verbindung der Endstreifen oder Kontaktstücke umgekehrt, d. h. das kurze Ende wird mit dem negativen Pol oder Zinkpol und das lange Ende mit dem positiven Pol oder Kohlenpol verbunden. Damit nun bei dieser Umkehr Kurzschliessung der Zelle, die das kurze Ende trägt, durch Berührung mit dem Kontaktkopfe des. Kohlenpols vermieden werde und um grössere Verbindungssicherheit des kurzen Endes mit dem Zinkpol zu schaffen, wird die entsprechende Zelle umgedreht.
Durch diese Umkehr der erwähnten Zelle ist man in der Lage, statt der üblichen
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Streifen von Pappe, Papier, Fiber, Holz, Vulkanit, Glimmer, Zelluloid oder ähnlichem und geeignetem, Material vorzusehen, wobei ein fester und guter Sitz für den leitungsunfähigen Streifen durch den Boden der umgekehrten Zelle gebildet wird. Für die Durchführung der Streifenenden von den Anschlussköpfen durch den besagten leitungsunfähigen Streifen sind Erleichterungen vorgesehen, so dass die Endkontakte des Lampenstromkreises damit in Berührung kommen können. Was die sichere Lagerung des besagten Streifens anlangt, so kann mehr als ein Zellglied einer Batterieeinheit umgekehrt angeordnet sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. i zeigt im Aufriss eine Batterie von drei Zellen und ihre Endkontakte. Fig. 2 ist ein Aufriss einer dreizelligen Batterie mit Umschlussgehäuse, von dem ein Teil fortgebrochen ist, und Fig. 3 ist eine äussere perspektivische Ansicht des Umschlussgehäuses. a, bund c bezeichnen eine Dreiheit von Trockenzellen, die eine'dreizellige Batterie für eine Taschenlampe bekannter Art darstellen.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist gemäss dem einen Teile dieser Erfindung die Zelle c gegenüber den Zellen a und b für den oben erwähnten Zweck umgekehrt angeordnet und das lange Streifenende e ist mit dem einen Ende an dem positiven Pol oder dem Kohlenpol der Zelle a befestigt, während das kurze Streifenende d an seinem einen Ende mit dem negativen Pol oder dem Zinkpol der umgekehrten Zelle c angeordnet ist.
Durch diese Anordnung der Pole wird der bisherige Übelstand überwunden. da das mit dem Kohlenpol verbundene Streifenende jetzt nicht
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mehr ungebührlichen Beanspruchungen unterworfen ist, sondern als ein Federkontakt wirkt und'mit dem Kontaktende des Lampenschaftes in Berührung kommt, wodurch unzulässige Beanspruchung für gewöhnlich auf das Ende des Streifens nicht einwirkt und'infolgedessen die oben auf der Kohle sitzende Messingkappe sich nicht löst, noch das Messingelement bricht. Ferner kann durch Anbringung des kurzen Endstreifens am Zinkpol eine sicherere und wirkungsvollere Verbindung erzielt werden.
Hierdurch wird dafür gesorgt, dass auf das Streifenende beim Biegen oder Hantieren, um es mit dem Lampenschalter in Kontakt zu bringen, aufgewendete Kraft das Streifenende nicht von dem Zellelement, an dem es sitzt, trennt und so die Batterie zeitweilig unbenutzbar macht.
Durch die Umkehr der Zelle, an der der kurze Endstreifen sitzt, ist ferner jede Möglichkeit vermieden, dass dieser Endstreifen die Zelle durch Berührung mit dem Kohlenpolkopf kurzschliesst.
In Verbindung mit der Umkehr der Zelle c kann für den Schluss oder für die Ausfüllung durch Pech oder Wachs, wie sie jetzt im Gebrauch ist, ein leitungsunfähiger Streifen g von Pappe, Papier, Fiber, Holz, Vulkanit, Glimmer, Zelluloid oder anderem ähnlichen Material benutzt werden. Ist das Material feuchtigkeitaufsaugend, so findet zweckmässig Tränkung mit Paraffinwachs statt. Erst wird langsam erhitzt, um die Feuchtigkeit
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Wachs getaucht.
Der leiturigsunfähige Streifen g erstreckt sich über den ganzen Raum des Umhüllungs- gehäuses
Ein fester und sicherer Sitz für den leitungsunfähigen Streifen g wird durch den Boden der umgekehrten Zelle oder Zellen der Zellengruppen gebildet. Der Streifen wird in seiner Lage zweckmässig durch eine dünne Lage von Wachs, Pech oder einem ähnlichen Sicherungsmittel an den Teilen der Zellen oder ihrer Verbindungen gehalten, die mit ihm in Berührung sind.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, ist der leitungsunfähige Streifen g bei o geschlitzt oder gekerbt für den Durchtritt des Streifenendes d, während das Streifenende e zwischen dem Ende des Streifens g und der Wandung des Umschlussgehäuses hindurchtritt. Es ist ersichtlich, dass beide Streifenenden durch dafür vorgesehene Schlitze oder Kerbungen hindurchtreten können oder es können die Kerbungen und Schlitze auch fehlen und beide Streifenenden zwischen den Enden des leitungsunfähigen Streifens und der Wandung des Gehäuses hindurchtreten.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der Streifen d am Teile dl auf den Boden der umgekehrten Zelle c zu umgebogen und dort sowie an der Seite angelötet. wobei grössere Verbindungssicherheit des Streifens mit der Zinkzelle erreicht wird.
Bei einer solchen Verbindung muss der leitungsunfähige Streifen geschlitzt, gekerbt oder gekürzt sein, um den Durchtritt des Endstreifens d zu gestatten.
Auf diese Weise lässt der Steifen g die Streifen d und e oben auf die Batterie niederd, ücken, ohne dass sie mit den Zellenköpfen in Berührung kommen.
Um Kurzschliessung der Batterie in Fällen, wo die Endstreifen d und e beim Niederdrücken auf die Batterie überlappen, zu verhindern, wird ein besonderer Streifen h aus gewachstem Papier oder anderem leitungsunfähigen Material zwischengelegt.
PATENT-ANSPRÜCHE : I. Taschenlampentrockenbatterie, dadurch gekennzeichnet, dass das für den Kontakt mit dem Lampenschalter bestimmte kurze Kontaktende mit dem negativen Pol (oder Zinkelektrode) und das lange Kontaktende, das mit dem Lampenschaft Kontakt bilden soll, mit dem positiven Pol (der Kohlenelektrode) verbunden ist und dass die das kurze Kontaktende tragende Zelle im Verhältnis zu den übrigen Batteriezellen umgekehrt angeordnet ist, damit das kurze Kontaktende beim Niederbiegen, um es in Berührung mit dem Lampenschalter zu bringen, sich weniger leicht von seinem Pol löst oder diesen zerbricht, als wenn das kurze Kontaktende an das brüchig Kohlenelement angeschlossen ist, und damit gelegentlicher Kurzschluss der das kurze Ende tragenden Zelle durch Berührung dieses Endes mit dem Kopf des Kohlenelementes vermieden wird.