AT81992B - Verfahren zur Herstellung von Laufmänteln für PreßVerfahren znr Herstellung von Laufmänteln für Preßluftreifen. luftreifen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Laufmänteln für PreßVerfahren znr Herstellung von Laufmänteln für Preßluftreifen. luftreifen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 reifen, durch welches das Gebilde der Mäntel kräftiger und wirksamer, als bei den bisher gebräuchlichen wird. Nach bekannten Verfahren wurden die Laufmäntel aus einzelnen Serien von Leinenstreifen hergestellt, die mit oder ohne dazwischengelegte Gummischichten längs über dem Reifen angeordnet werden. Es zeigt sich jedoch, dass es dann sehr schwer ist, die einzeln aufgelegten Leinwandstreifen einwandsfrei in gekrümmter oder Ringform festzuhalten. Aus diesem Grunde hat man bereits versucht, die einzelnen durch Gummischichten voneinander getrennten Gewebestreifen kreuzweise übereinander zu legen. Derartige Ausführungen boten. aber den Nachteil einer schweren und ungenügenden Vulkanisierung, so dass die Mäntel in der Praxis keine grosse Beständigkeit aufweisen. Gemäss dem Verfahren nach der Erfindung wird nun dieser Nachteil dadurch vermieden, dass jeder der nach dem letztgenannten Verfahren angeordneten Gewebestreifen beim Legen auf die Kernform zwischen zwei den Gewebestreifen allseitig umhüllenden und überragenden EMI1.3 werkstelligt wird. In den Zeichnungen ist ein nach diesem Verfahren gebildeter Laufmantel dargestellt. Fig. i zeigt eine Aufsicht auf die Anordnung der Teile, aus denen der Mantel hergestellt wird, Fig. 2 ist eine schaubildliche Ansicht eines gemäss der Erfindung ausgeführten Laufmantels, EMI1.4 geführt sind. Bei der Konstruktion der Laufmäntel gemäss der vorliegenden Erfindung werden zuerst kurze, schmale Streifen eines Webstoffes auf der Kernform ausgebreitet. Vorzugsweise werden diese Streifen kreuzweise zueinander angeordnet. Jeder der Streifen 5 ist auf beiden Seiten von einem Gummiband 6 umgeben, die den Leinenstoff so vollkommen einhüllen, dass der letztere sich wie in einem Gummiüberzug befindet. Die auf den Former gelegten Streifen werden in einem Winkel von 450 zur Oberfläche des Rades aufgelegt, so dass eine zweite Schicht, die auf der ersten in anderer Richtung angeordnet wird, mit dieser einen rechten Winkel bildet. Da jeder der Streifen 5 über den nächsten aut einer Seite übergreift, so entstehen dort Rillen, die, wenn sie ungefüllt bleiben, schwache Stellen im Mantel hervorrufen, die eine gute Vulkanisierung der einzelnen Teile zu einer soliden Masse verhindern. Um möglichst gute Resultate bei der Konstruktion der Reifendecken und einen möglichst günstigen Vulkanisierungsprozess zu erzielen, überragen die Gummibekleidungen die Streifen 5 derart an beiden Seiten, dass sie die oben erwähnten Rillen bei der Vulkanisierung füllen, wie es in Fig. i gezeigt ist. Zur Bildung des Mantels werden die Streifen übereinander auf den Former von rechts EMI1.5 <Desc/Clms Page number 2> von links nach rechts angeordnet. Die Zahl der einzelnen Schichten hängt von der Art des in Frage kommenden Mantels ab. So werden z. B. für sehr schwere Mäntel sechs oder acht Schichten angewendet, während für leichte Zwecke schon weniger wie z. B. zwei, genügen können. Im Durch- schnitt werden vier Schichten vorgesehen, wobei dann zwei über dem Wulstreifen 7 und zwei unter demselben angeordnet werden. Bevor man die Leinenstreifen auf den Former auflegt, wird eine Gummiplatte 8 verwendet, die den Mantel vollkommen umgibt. Erst auf diese Gummiplatte werden dann die von Gummibändern eingehüllten Leinenstreifen auf die oben erwähnte Weise aufgelegt. Wenn man die Leinenstreifen der Länge nach quer über den Former von einer Seite zur anderen auflegt, erhält man die Gewissheit einer sehr guten Adhäsion der einzelnen Teile, wenn der Mantel bei dem Vulkanisierungsprozess einem Druck unterworfen wird. Der Leinenstoff wird dann vollkommen vom Gummi umgeben und ist nicht mehr von aussen sichtbar. Die beiden Gummioberflächen, die Platte 8 und der Gummi 9, bieten dann geringe Schwierigkeiten bei der Vereinigung zu einem Ganzen und können sehr gut den verschiedenen Beanspruchungen, denen der Mantel im Betrieb unterworfen ist, widerstehen. Zur leichteren Auflage der Streifen ist es vorteilhaft, dieselben zuerst auf eine Bank, wie es in Fig. i gezeigt ist, aufzulegen und dann die gesamte Anhäufung auf die Former aufzubringen. Wenn die verlangte Anzahl Schichten angeordnet ist, werden die Enden der einzelnen Streifen auf dem gebräuchlichen Wege gerollt und einem hohen Druck zur Vulkanisierung unterworfen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Laufmänteln für Pressluftreifen, die aus einzelnen kreuzweise übereinanderliegenden, durch Gummischichten voneinander getrennten Gewebestreifen bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Gewebestreifen (5) beim Legen auf die Kernform zwischen zwei den Gewebestreifen (5) allseitig umhüllenden und überragenden Gummistreifen (6) eingebettet wird, welche nach der Vulkanisation die Lücken an den Kanten der übereinanderliegenden Gewebestreifen ausfüllen, so dass das Getrennthalten der Gewebestreifen voneinander durch die Gummilagen in einfacher und zuverlässiger Weise bewerkstelligt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AU81992X | 1911-09-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT81992B true AT81992B (de) | 1920-12-27 |
Family
ID=3698878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT81992D AT81992B (de) | 1911-09-14 | 1912-08-07 | Verfahren zur Herstellung von Laufmänteln für PreßVerfahren znr Herstellung von Laufmänteln für Preßluftreifen. luftreifen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT81992B (de) |
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1912
- 1912-08-07 AT AT81992D patent/AT81992B/de active
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