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Einrichtung zur Fernübertragung von Zeigerstellungen.
Bei der Fernübertragung von Zeigerstellungen, bei der als Empfänger der drehbare Anker eines K anzes von aus der Ferne zu schaltenden Elektromagneten verwendet wird, ist die Zahl der möglichen (stabilen) Stellungen des Ankers beschränkt, weil man nur wenige Elektromagnete im Empfänger anordnen kann, wenn man mit kle einen Apparaten und wenigen Leitungen auskommen will. Man muss deshalb zwischen dem Anker und dem
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meh eren Runden gegen den Geher stehen bleibt, wenn der Geber angehalten wird.
Bei jede Einzelstellung des Gebers sind, Ibo dann mehrere Einstellungen des Zeigers möglich ; ihre Zahl ist gleich der im Folgenden mit U bezeichneten Übersetzungszahl zweischen dem Anker und dem Zeiger des Empfängers, und zwischen je zweien von ihnen Hegt ein Winkel von 3600, U.
Um auch bei Übersetzung ins Langsame vom Anker zum Zeiger des Empfängers eine eindertg der Geberstellung zugeordnete Zeigerstellung zu erhalten. wird nach der Erfindung statt eines einzigen Zeigers eine Schar von U Zeigern, etwa in Gestalt eines Sternes, angeordnet, die Skala dieser Zeigerschar in C Felder eingeteilt und am Empfänger eine vom Geber gesteue : te Einrichtung angtordnet, die immer dasjenige von diesen Feldern für den Beobachter hervorhebt, in dem bei der augenblicklichen Geberstellung ein eindeutig mit dem Geber verbundener Zeiger stehen würde.
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oder durch Abdeckung der übrigen Felder bewirkt werden.
Die erstgenannte A't ist besonders zweckmässig, weil die dafür erforderliche Einrichtung nur aus einem Kranz von festen Glühlampen am Empfänger und einem Umschalter für diese Lampen am Geler mit ihren Verhindungsleitungen bestehen kann.
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werfer für Zwecke der nächtlichen Flugzeugverfolgung.
Der Empfänger hat vier Elektromagnete, 1 bis 4, mit einem gemeinsamen Joch 5.
Der Anker wird durch eine Spule 6 polarisiert. Seine Flügle 7, 8 sind etwa um 1350 gegeneinander versetzt. Mit der Ankerwelle ist durch eine Zahnradübersetzung ins Langsame mit U = 8 die Zeigerwelle @ 9 mit dem achtarmigen Zeigerstern 10 verbunden. Unter der durch- sichtig zu denkenden Skala 11 sind in (nicht gezeichneten) Kammern acht Glühlampen 12
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bundene Welle 14 den Schaltarm 15 mit Schleifstück 16 des Umschalters für die Glühlampen 12. 17 sind die mit den einzelnen Lampen verbundenen Kontakte, 18 ist ein mit der Stromquelle und den Lampenrückleitungen verbundener Kontaktring. Mit der Welle 14 ist durch eine Zahnradübersetzung ins Schnelle mit U = 8 die Geberwelle 19 gekuppelt.
Der Geber besteht aus einem Umschalter mit den vier Kontakten 21 bis 24, die mit den Elektromagneten 1 bis 4 verbunden sind, den vier blindkontakten 20, zwei mit den Rückleitungen und der Stromquelle der Elektromagnete verbundenen Kontaktringen 25, 26 und zwei unter etwa I35 gegeneinander versetzten Schaltarmen 27, 29 mit Schleifstücken 28, 30.
Die Schaltung der ganzen Anlage ist in der Zeichnung ersichtlich, 31, 32 sind die von der Stromquelle kommenden Leitungen.. 3-3 ist ein Spannungsteiler, 34, 35 sind Vor- schaltwiderstände der in zwei Gruppen geschalteten Lampen 12.
Am Empfänger ist nodt ein Ring 36 mit einem Zeiger- angegehen, der vom Scheinwerfer 38 aus durch eine Welle 39 mit Schnecke 40 entsprechend der ersten Verstellung des Scheinwerfers verdreht wird.
Wirkungsweise : Bei der gezeichneten Stellung des Gebers ist die Lampe 12'ein- geschaltet und der schraffierte Sektor der Skala 11 erleuchet. hierdurch wird der in dem
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m@gneten ist bei der gezeichneten Geberstellung nur der erste eingeschaltet, wie angenommen sei mit Xordpolarität seines Polschuhes. Wird die Welle 14 des Gebers im Uhrzeigersinn gedreht. so kommt das Schleifstück 30 in Berührung mit dem Kontakt 23 ehe das Schleif- stück 28 den Kontakt 27 verlässt. Hierdurch wird der Elektromagnet 3 eingeschaltet, und zwar mit Südpolarität seines Polschuhes.
Der Anker des Empfängers verlässt dabei seine gezeichnete Stellung, bei der sein Flügel 7 dem Elektromagnet 1 gerade zugewendet ist und nimmt eine Gleichgewichtslage an, bei der seine beiden Flügel um 22'/2'gegen die Elektromagnete I und 3 geschwenkt stehen ; er dreht sich also aus der gezeichneten Stellung um 22# im Uhrzeigersinn. An der Lampenschaltung ändert sich dabei nichts, da der Schaltarm 7J achtmal langsamer wie die Schaltarme 27, 29 sich dreht. Der Zeiger 10' ve : stellt sich im Unrzeigersinn um 22#8 . Wird die Geberwelle 19 noch um 22# weiter
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stück 28 auf einen Blindkontakt, das Schleifstück 30 bleibt auf dem Kontakt 23.
Hierdurch wird der Elektromagnet, 7 abgeschattet ; der Anker stellt sich mit seinem Flügel 8 gegen den Elektromagnet 3, er dreht sich also um zu im Uhrzeigersinn aus der vorher betrachteten Stellung. Bei Weiterdrehung der Geberwelle um 22'/2 kommt das Schleifstück 28 in Berührung mit dem Kontakt 22 während das Schleifstück 30 noch mit dem Kontakt 23 in Berührung ist. Hierdurch whd der Elektromagnet 2 2ugeschaltet, und zwar so, dass sein Polschuh Nordpolarität aufweist. Dabei dreht sich der Anker wegen der Anziehung dieses Elektromagnets weiter im Uhrzeigersinn und nimmt eine Gleichgewichtsstellung an, bei der seine beiden Flüguel um 22# gegen die Achsen der Elektromagnete 3 und 4 geschwenkt sind.
Bei weiterer Verstellung des Gebers um zukommt das Kontaktstück 30 auf einen Blindkontakt, wäh : end das Kontaktstück 28 auf dem Kontakt 22 verweilt. Hierdurch wird der Elektromagnet 3 abgeschaltet ; der Anker des Empfängers dreht sich unter dem Einfluss
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Elektromagnets fällt, also wieder um 22'/20. Beim nächsten Schritt wird durch die Berührung des SchleifstÜckes : 30 mit dem Kontakt 24 der Elektromagnet 4 mit Südpolarität seines Polschuhes eingeschaltet und nun wiederholt sich bei weiterer Verstellung des Gebers dasselbe Spiel, wie beim ersten der betrachteten Schritte.
Der Umschalter für die Glühlampen hält während einer Volldrehung der Welle 19
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gerichtet, dass die nächstfolgende Lampe 72"eingeschaltet wird, wenn der Zeiger 10'den unteren Rand des schraffierten Skalenfeldes erreicht, und dass beide Lampen bei Weiter-
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dass zwei Ze ; ger in dem verbreiteten erleuchteten Feld erscheinen. Dies kann aber nicht zu Irrtümern führen, wenn dem Beobachter die Anweisung gegeben ist nur den etwa in der Mitte des erleuchteten Feldes erscheinenden Zeiger zu beachten.
Die Unabhängigkeit der Angabe des Gerätes von der Schlüpfung des Ankers, die hier eine volle Runde oder mehrere Runden betragen kann, ergibt sich dabei dadurch, dass eine Volldrehung des Ankers nur einen anderen Arm des Zeigersternes an die Stelle des vorher
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Bisher wurde der Einfachheit halber eine volle Kreisskala am Empfänger vorausgesetzt. Dies ist aber für die Erfindung nicht wesentlich, vielmehr kann die Erfindung bei einem beliebigen kleineren Skalenbogen angewandt werden. Um beispielsweise die gezeichnete
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tragenden Stellungen) nur die Übersetzungszahl zwischen den Wellen 14 und 19 zu verdoppeln, die Kontakte des glühlampenschalters auf einen Halbkreis zusammenzuschieben und das Schleifstück 76 auf die Hälfte zu verkürzen.
Anstatt der Hervorhebung eines Skalenfeldes am Empfänger kann man auch den gerade abzulesenden Zeiger hervorheben, indem man ihn z. B. erleuchtet oder unter Ver-
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denen der eine Zeiger des Empfängers um einen oder mehre@e Schritte bestimmter Grösse gegen den Gebe, schlüpfen kann. Dieser Schritt wird in der Regel einer Volldrehung des Empfängerankers entsprechen. Es sind aber auch Ausführungen denkbar, bei denen der Schiupfungsschritt nur einen Teil einer Volldrehung des Ankers entspricht. Dies ist z.
B. der Fall bei dem t'bertragungssystem, bei dem ein Drciphasenankcr in einem Ständer mit fest-
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stehendem Magnetfeld oder auch nur mit ausgeprägten Polen als Empfänger und eine Schaltvorrichtung zur Erzeugung von Drehstrom als Geber benutzt wird, wenn der Empfänger mehipolig ist. Hier kann der Anker des Empfängers um den Winkel eines Polpaares schlüpfen.
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Sollen beispielsweise tausend Zeigerstellungen innerhalb einer vollen Runde übertragen werden, so kann man die tausendteiIige Kreisskala in 100 Felder (Zehnerfelder) teilen und um diese Skala eine in 10 Felder (Hunderterfelder) geteilte Zone legen.
Die Grenzen der Zehnerfelder müssen dabei mit den Zehner-Teilstrichen, die Grenzen der Hunderterfelder mit den Hunderter-Teilstrichen der Skala übereinstimmen. Der Zeigerstern muss IOD Arme
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die gleiche Stellen in den Dekaden einnehmen. von den Hunderterfeldern ist jeweils nur eines zu erhellen. Dieses Feld hebt dann das in seinem Bereich stehende erleuchtete Zehnerfeld und dieses den in seinem Bereich stehenden Zeiger zur Beobachtung hervor. Die zehn gleichzeitig erleuchteten Zehnerfelder b- Idm dabei eine Art von Zeigerstern, der mit den Hunderterfeldern zusammen ein System derselben Art bildet, wie der Zeigerstern des Aus- führungsbeispiels zusammen mit seinen Skalenfeldern.
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der neuen Einrichtung in besonderem masse zur Geltung.
Da bei Beginn der Beobachtung der Ort der Schallquelle (des Flugzeuges) nur ungefähr bekannt sein kann und ausserdem die Schallquelle ihren Ort sehr rasch verändert, so muss der Fernhörer zunächst sehr schnell um verhältnismässig grosse Winkel hin und her geschwenkt werden. Bei dieser Bewegungsart ist das Schlüpfen des Empfängers gegen den Geber zu vermeiden. Da die neue Einrichtung dieses Schlüpfen unschädlich macht, so ermöglicht sie erst die genannte Bewegungsart und damit die rechte Ausnutzung des Fernhörers.
PATENT-ANSPRÜCHE : I. Einrichtung zur Fernübertragung ron Zeigerstellungen, bei der ein Zeiger des Empfängers um einen oder mehrere Schritte bestimmter Grösse gegen den Geher schlüpfen kann, gekennzeichnet durch einen Empfänger mit einer Mehrzahl von Zeigern (10'), die einander im Abstand des Schlüpfungsschrittes folgen, und ferner gekennzeichnet durch eine vom Geber gesteuerte Einrichtung (12, 12', 15 bis 18), die den jeweils der Lage des Gebers entsprechenden Zeiger (10') hervorhebt.