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Reflektor für Scheinwerfer u. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf Reflektoren für Scheinwerfer u. dg !, und insbesondere auf solche,-bei welchen Mittel vorgesehen sind, um das Glas des Reflektors einem Initialdruck auszusetzen, so dass es bei Stössen oder bei auftreffenden kleinkalibiigen Geschossen . eine Form beibehält, sowie Mittel, um die reflektierende Fläche vor Beschädigung zu schützen. Zweck vorliegender Erfindung ist, diese Schutzmittel so zu verbessern und die reflektierende Fläche vor mechanischen, chemischen und anderen Schäden zu bewahren, wenn durchbrochene Überzüge, wie Netze, Stäbe o. dgl. vei wendet werden.
Zu diesem Zwecke kommt eine kontinuierlich verlaufende Metalleinlage zwischen der Rückseite der reflektierenden Fläche und dem durchbrochenen Überzug zur Anwendung, die eine flüssigkeitsdichte Verbindung mit dem Glas am Umfang des Reflektors herstellt.
Letzterer wird dlbei an seinem Umfange derart abgeschrägt oder in anderer Weise so geformt, dass bei Eintritt eines im wesentlichen radialen Zusammenziehens einer passend gestalteten 1 ingförmigen oder aus einer Reihe von Segmenten bestehenden Fassung eine starke Klemmwirkung der Metalleinlage auf das Glas ausgeübt wird. Weitere Verbesserungen werden im nachstehenden näher beschrieben.
Bei der einen Ausführungsart der Erfindung wird der Spiegel nach seiner Versilberung mit einem geeigneten Firniss überzogen, der den höchsten zulässigen Temperaturen widersteht, denen d : r Spiegel ausgesetzt werden kann. Eine Folie aus Blei, Kupfer oder anderem geeigneten Metall wird in die entsprechende Form gepresst und auf die Rückseite des gefirnissten Silbers gelegt. Diese Folie wird dann über den Rand des Glases herumgebogen, so dass sie den Spiegelrand bedeckt und sich auf gewisse Breite über die Fläche des Spiegels erstreckt. Nun wird ein Fassungsring auf den Spiegelrand aufgelegt und durch geeignete Mittel festgezogen ; so z.
B. können am Ring Ansätze angebracht sein, die durch Schrauben mit Links-und Rechtsgewinde zusammengezogen werden.
Um eine flüssigkeitsdichte Verbindung zwischen dem Metallblatt und dem Glas des Reflektors zu sichern, wird der Rand des Spiegels vorteilhaft zugeschälft, so dass bei Zusammenziehen des umfassenden Ringes in annähernd radialer Richtung eine kräftige Klemmwirkung des Aletallblattes auf das Glas hervorgebracht wird.
Wenn der Klemmring in Stellung gebracht ist, wird ein Drahtnetz oder ein anderer durchbrochener Überzug über der Metallfolie angebracht und in solcher Weise angespannt, diss das Material des Spiegels unter einen Initialdruck gestellt wird.
Bei einer abgeänderten Ausführung der Erfindung wird an Stelle des am Umfang des Spiegels angebrachten im Querschnitt rinnenförmigen Fassungringes eine Anzahl von ebenso profilierten Segmenten oder Haken angewendet, die auf den Rand des Spiegels in annähernd radialer Richtung entweder durch die das Netzwerk anspannende Verschnürung oder durch einen anderen der bekannten Überzüge aufgezogen werden.
Bei einer weiteren Ausführung wird, anstatt ein Metallblech in die Foim des Reflektors zu pressen und an diesem anzubringen, fein verteiltes Metall auf der Rückseite der reflektierenden Fläche und über den Rand hinaus hr. auf die Vorderseite des Spiegels durch
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dem Metallblech eine Dichtung einzulegen. so dass eine vollständige und dauernde flüssigkeitdichte Verbindung gesichert ist. Jede geeignete Form einer Klemmvorrichtung kann am Umfang des Reflektors angewendet werden, solange keine kräftige Klemmung der Metallage auf dem Glas des Reflektors erforderlich ist.
Die schützende Metallage hat keinen Anteil an der Initialpressung des Materials, aus dem der Reflektor zusammengesetzt ist. Es ist bloss beabsichtigt, einen wirksamen Schutz
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zerstö. ender Flüssigkeiten zu schaffen.
Die Erfindung ist in gleicher Weis ; auch für aus anderen Materialien hergestellte
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Spiegels dar. Fig. 2 ist ein Querschnitt desselben. Fig. 3 zeigt in grösserem Massstabe ein Stück eines Spiegels an dessen Umfang im Schnitt. Fig. 4 zeigt die Rinnenform der den Spiegel umschliessenden Einfassung. Fig. 5 zeigt eine andere Ansicht dieser letzteren. Fig. 6 ibt eine Rückansicht einer anderen Befestigungsart der Einfassung.
Nach Fig. I bis 5 ist der gekrümmte Spiegel a, der an seiner Rückseite versilbert ist. mit einer Hiterlegung b aus Blei versehen, welche über die abgeschrägte Vorderkante des Spiegelrandes gebogen ist. Die Abschrägung erfolgt, wie Fig. 3 zeigt, unter einem
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sie auf den Spiegelrand aufgedrückt werden, eine wasserdichte Verbindung zwischen dem um den Spiegelrand herumgelgten Metall und dem Glas herstellen. Die die Einfassung Laldenden Metallstücke werden gegeneinandergezogen und an ihrer Stelle gehalten durch Verschnürung mit der aus Drahtnetz d bestehenden Rücklage.
Nach Fig. 6 wird statt der Metallstücke eine kontinuierlich verlaufende Einfassung c
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Einfassung wird durch Verschnürung mit dem Netzwerk der Rücklage zusammengespannt, su d-tss eine wasserdichte Verbindung zwischen der metallischen Hinterlegung des Spiegels und dem Glas gebildet ist.
PATEXT-AXSPRÜCHE :
I. Reflektor für Scheinwerfer u. dgl., gekennzeichnet durch eine ununterbrochene, zusammenhängende Schicht von Metall zwischen der Rückseite der reflektierenden Fläche und der Vorderseite der netzförmigen Spann- oder Zugvorrichtung, wobei diese fugenlose Metallschicht durch eine passend profläette Einfassung gehalten wird, um mit dem Glas am Umfan2'des Retll-ktors eine flüssigkeitsdichte Verbindung zu bilden.
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