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Vorrichtung zur Übertragung der Bewegung von einer Welle auf eine zweite Welle.
Die Erfindung bezieht sich auf jene Vorrichtungen zur Übertragung der Bewegung von einer Welle auf eine zweite Welle, bei welchen die Übertragung durch ein Verbindungsglied zwischen Kurbeln und Wellen bewirkt wird, dass die Bewegungen der angetriebenen Welle in bestimmter Richtung veranlasst, wobei das Verbindungsglied einzig durch die genannten Wellen getragen und betätigt wird. Zu diesem Zweck ist jede Welle mit einer Kurbel versehen, deren Achse zur Achse ihrer Welle schief gerichtet ist, wobei die Torsionswirkung des Verbindungsgliedes in den Totpunktstellungen der Kurbeln eine Drehung der getriebenen Welle nur in einer einzigen Richtung sichert.
Während der durch diese Erfindung verfolgt Zweck in der Technik nicht neu ist
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wird, wird es in der Technik der Kraftübertragung a) s neu erachtet, zwei Kurbelwellen durch eine Verbindung zu kuppeln, welche die Totpunktstellungen der genannten Kurbeln überwindet und welche einzig von den genannten Wellen getragen und betätigt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht Beispiele verschiedener Ausführungsformen des Erfindunggegenstandes. Die Fig. i und 2 sind Aufrisse eines ersten Beispieles, wobei die Kurbeln in
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zwischen ihren Totpunktlagen dar. Fig. 5 ist ein Schaubild der Kurbel, des Kurbelzapfenlagers und des Kurbelverbindungsdrehzapfens. Fig. 6 zeigt die Kurbelstange teils in Ansicht und teils in einem Schnitt nach der Linie a-b (Fig. 2). Die Fig. 7 und 8 sind zwei um
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und 16 sind in der Richtung der in Fig. 13 und 14 eingezeichneten Pfeile gesehene Seitenansichten von Fig. 13 und 14. Die Fig. 17 bis 21 zeigen ein viertes Beispiel, wobei Fig. 17 eine Vorderansicht und die Fig. 18 und 19 die Kurbeln in ihren entgegengesetzten Totpunktlage darstellende Seitenansichten von Fig. 17 sind. Die Fig. 22 bis 26 zeigen eine fünfte Ausführungsform.
1 und l' (Fig. i bis 6) sind zwei wagrechte, lotrecht übereinander angeordnete, in Lagern 2 und 2'einer Platte 3 gelagerte Wellen, welche mit Kurbelzapfen 4 und 4'aufweisenden Kurbeln versehen sind, deren Achsen zu den Achsen der bezüglichen Wellen schief stehen. Auf jedem Kurbelzapfen. J bzw. 4'ist ein aus zwei, durch Schrauben 7 miteinander verbundenen Teilen 6 und 6'bestehendes Kurbelzapfenlager J angeordnet. 8 bezeichnet die rohrartige Kurbelstange, deren gegenüberliegende Enden mit Lappen 9 vergehen sind. welche Öffnungen zur Aufnahme von Schrauben 11 aufweisen. Letztere sind in Drehzapfen 12 eingeschraubt, von denen je einer in der Bohrung 13 eines am bezüglichen
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und Wirkungsweise gleich. 15 b. : zeichnet eine auf der Welle 1 befestigte Antriebskurbel.
Die Achse jedes Kurbelzapfens 4 bzw. 4'schneidet die Achse ihrer bezüglichen Welle 1, 1'.
Es ist ersichtlich, dass die Kurbeln und Kurbelzapfenlager auf eine Länge begrenzt werden können, welche dem Abstand zwischen der Schulter 16 und dem Schnittpunkt 17 der beiden Achsen entspricht (siehe Fig. 5) und ferner, dass die durch die Schrauben 11 dargestellten Achsen der Verbindungen so angeordnet sein können, dass sie die Achsen der Kmbeln schneiden. Die dargestellte Ausführungsform ist darum vorzuziehen, weil sie die Anwendung der Drehzapfen 12 gestattet.
Wird Fig. i als die Ruhestellung der gezeichneten Vorrichtung angenommen, wobei die Kurbeln ihre Totpunktstellungen und die Kurbelstange ihre Mittelstellung in ihrer Drehstellung um die Längsachse einnehmen, so ergibt sich während einer Umdrehung nachstehende Folge von Bewegungen der bezüglichen Elemente auf Vierteldrehungen bezogen.
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der Teile ist in Fig. 2 dargestellt, wobei die Kurbeln ihre zweiten Totpunktstellungen und die Kurbelstange die durch Schwingung in der Richtung des Pfeiles x erreichte zweite Mittelstellung einnehmen. Eine weitere Stellung der Teile zeigt Fig. 4. Hierbei befinden sich die Kurbeln in ihrer zweiten Mittelstellung zwischen ihren Totpunktstellungen und die Kurbelstange in ihrer zweiten Umkehrstellung.
Aus der Stellung nach Fig. 4 kehren dann die Kurbeln und die Kurbelstange in der Richtung des Pfeiles w (Fig. 1) in die Ausgangsstellung nach Fig. i zurück.
Aus obigem ist ersichtlich, dass die Kurbelstange durch die treibende Kurbel veranlasst wird, Kraft in quer zueinander stehenden Richtungen zu übertragen. Es tritt nämlich ausser dem Druck in der Längsrichtung der Kurbelstange eine Torsionskraft um die Längsachse auf, durch welche die getriebene Kurbel gezwungen w ; rd, sich mit der antreibenden Kurbel gleichsinnig aus der Totpunktstellung heraus zu bewegen. Diese Torsionsklaft wechselt nach jeder halben Wellenumdrehung ihre Richtung.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 sind die Einzelteile wie bei der ersten Ausführungsform ausgebildet, nur hat die Kurbelbtange 8'die Form eines Stabes.
Diese Ausführungsform ist zur Übertragung der Bewegung einer Welle auf eine senkrecht dazu stehende Welle gebaut, daher stehen auch die Drehzapfen 12 senkrecht zueinander, entsprechend der Lage der Wellen.
Die Ausführungsform nach den Fig. 9 bis 16 dient zum Antrieb einer Welle in zur Drehrichtung der treibenden Welle entgegengesetztem Sinne. In auf einer Platte 18
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Welle 20'gelagert. Jede der beiden Wellen besitzt eine Kurbel 22 bzw. 22'und ein Kurbelzapfenlager 23 bzw. 23', die gleichartig ausgebildet sind.
Um den angestrebten Zweck zu erzielen, sind die beiden Wellenkröpfungen entgegengesetzt gerichtet und in der Richtung der Achsen der Wellen eine genügende Strecke versetzt, um jederzeit eine schräge Stellung der Kurbelstange in bezug auf die Achsen der genannten Wellen zu erzielen. Die Kurbelstange ist an den Scheiteln der Kurbeln angelenkt. Die den beiden Kurbeln entsprechenden Drehmomente bezüglich der Kurbelstange sind bei dieser Anordnung nur dann gleichsinnig, wenn die beiden Wellen 20, 20'in entgegengesetzten Richtungen umlaufen.
Jedes der beiden Kurbelzapfenlager besitzt zwei durch Schrauben 27 (Fig. 14) miteinander verbundene Teile 25 und 26 mit Augen 28, in deren Bohrungen 29 (Fig. 11) die Drehzapfen 30 gelagert sind. In diese Zapfen sind die Öffnungen 32 der Gahelarme 33 durchsetzende Schrauben 31 eingeschraubt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 17 bis 21 sind in an einer Platte 34 angeordneten Lagern die treibende Welle 35 und die getriebene Welle 36 gelagert. Jede dieser Wellen
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gelagert, an axialer Bewegung jedoch durch je eine Kopfschraube 41 und eine Schulter 42 eines verstärkten Teiles 43 gehindert ist. Diese verstärkten Kurbelzapfenteile sind geschlitzt und in diesen Schlitzen 44 sind die Enden der Kurbelstange 45 mittels Zapfen 46 gelagert.
Wird bei dieser Ausführungsform die Stellung nach Fig. 17 und 18 als Ausgangs- stellung angenommen, wobei die Kurbeln ihre Totpunktstellungen und die Kurbelstange ihre mittlere Schwingungsstellung einnehmen, so ist die Aufeinanderfolge der Bewegungen der wirksamen Teile während einer vollständigen Umdrehung in Vierteldrehungen zerlegt, genau so wie bei der ersten Ausführungsform.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 22 bis 26 sind in an einer Platte 47 angeordneten
Lagern die treibende Welle 48 und die getriebene Welle 49 gelagert. Jede dieser Wellen trägt eine Stirnkurbel 50 bzw. 51, in denen je ein Kurbelzapfen 52 bzw. 53 eingeschraubt ist. Jeder Kurbelzapfen besitzt einen Kugellagerkopf 55, welcher in einer entsprechenden Hohlkugelfläche 56 am anliegenden Ende der Kurbelstange 57 gelagert ist. Die Hohlkugelflächen liegen teils im Hauptstück der Kurbelstange 57 und teils in den mittels Schrauben 59 am Hauptstück der Kurbelstange befestigten Deckeln 58. Jeder Kurbelzapfen besitzt eine Verlängerung 60, die seitlich von zwei parallelen Flanschen 62 eingeschlossen ist, welche teils am Hauptstück der Kurbelstange und teils am Deckel angebracht sind. Die Verlängerungen 60 und die Flanschen 62 bedingen den Torsionsantrieb der Kurhelstange 57.
Die Wirkungsweise ist der ersten Ausführungsform entsprechend.
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