AT81239B - Verfahren zur Aufstellung von Gasbehältern. - Google Patents

Verfahren zur Aufstellung von Gasbehältern.

Info

Publication number
AT81239B
AT81239B AT81239DA AT81239B AT 81239 B AT81239 B AT 81239B AT 81239D A AT81239D A AT 81239DA AT 81239 B AT81239 B AT 81239B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cover plate
container
setting
gas containers
procedure
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Augsburg Nuernberg A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Augsburg Nuernberg A G filed Critical Augsburg Nuernberg A G
Application granted granted Critical
Publication of AT81239B publication Critical patent/AT81239B/de

Links

Landscapes

  • Automatic Assembly (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Aufstellung von Gasbehältern. 



   Durch das Stammpatent ist ein Verfahren zur Aufstellung von Gasbehältern mit Abschlussscheibe unter Schutz gestellt, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Abschlussscheibe an einem Mast provisorisch verschiebbar aufgehängt wird und als Arbeitsbühne und Lehrgerüst für die übrige Konstruktion dient. Dabei können zur provisorischen Führung und Stützung der Anschlussscheibe Teile der endgültigen Konstruktion benutzt werden. 



  Der Behälterboden kann an der Abschlussscheibe aufgehängt zusammengesetzt und nach seiner Fertigstellung auf das Grundmauerwerk hinabgelassen werden, woraut seine Verbindung mit der Abschlussscheibe gelöst wird. 



   Der Grundgedanke dieses Verfahrens besteht also darin, dass die Abschlussscheibe noch vor Aufstellung des Behälters fertig gestellt und hebbar gemacht wird, so dass sie als Arbeitsbühne und Lehrgerüst bei der Aufstellung des Behälters dienen kann. Gemäss dieser Erfindung wird nach Herstellung der Abschlussscheibe und des sie umschliessenden ersten Mantelgeschosses die Flüssigkeitsdichtung in Betrieb gesetzt und die Abschlussscheibe durch Einpressen von Druckluft bis zu dem oberen Rand des ersten Mantelgeschosses gehoben, wo sie als Arbeitsbühne für die Mannschaft zur Herstellung des nächsten Mantelgeschosses dient, nach dessen Fertigstellung die Scheibe durch unten eingepresste Druckluft wieder weitergehoben wird usw. 



   Bei der Durchführung dieses Verfahrens kann man so vorgehen, dass die Abschlussscheibe durch Unterstützung oder Aufhängung in einiger Entfernung über dem Boden zusammengesetzt und bis zur Errichtung des ersten Mantelgeschosses gehalten wird, so dass darunter gleichzeitig auch die entlang des Umfanges des Behälters auf dem Boden angeordnete ringförmige Auffangtasse für die Dichtungsflüssigkeit eingebaut werden kann. Nach Fertigstellung des ersten Mantelgeschosses und nach Einschaltung einer Pumpe, die die Dichtungsflüssigkeit von der unteren Auffangtasse zur Tasse der Abschlussscheibe fördert, kann dann das Heben der Scheibe mittels Druckluft bereits bei normaler Wirkungsweise der Flüssigkeitsdichtung geschehen.

   Der   Behälter boden   kann, ebenso wie dies im Stammpatent gezeigt worden ist, an der Abschlussscheibe hängend zusammengesetzt und dann auf das Grundmauerwerk herabgelassen werden. Man kann aber auf die Abschlussscheibe auch sofort die Dachkonstruktion des Behälters aufsetzen, so dass die ganze Aufstellungsarbeit, solange also die Abschlussscheibe noch als Arbeitsbühne dient, unter dem Schutze dieses Daches geschieht, und die Dachkonstruktion kann dann nach Fertigstellung des Behälters von der hochgehobenen Abschlussscheibe aus an den hiefür bestimmten Auflagern der Seitenwandung des Behälters befestigt werden. 



   Die Fig. i und 2 der Zeichnung zeigen in schematischer Darstellung den ersten Teil der Aufstellungsarbeit. 



   Die Binder der Abschlussscheibe a werden auf einer niederen Holzstockung b zusammengelegt und vernietet, so dass also die Herstellung der Abschlussscheibe in einer entsprechenden Höhe über dem Boden vor sich geht. Gleichzeitig mit der Herstellung der Abschlussscheibe kann auch die untere Auffangtasse   c   für die Dichtungsflüssigkeit gelegt werden und es können auch bereits die Stiele d des untersten Mantelgeschosses mittels Ständerbäume auf- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 mit   Beton ausgestopft. Die Abschlussscheibe   a wird nun mittels Schraubenspindeln e (Fig. 2) an dtn Stielen d aufgehängt und die   Holzstockung b   entfernt.

   Jetzt können auch bereits 
 EMI2.2 
 worauf der Boden f samt der Abschlussscheibe a bis zum Grundmauerwerk herabgelassen und von der   Abschlussscheibe   gelöst   whd. Nun   folgt die Montage und das Vernieten der Schcibenbleche, das Anbringen der herumlaufenden Tasse g für die Flüssigkeitsdichtung der   Abschlussscheibe,   das Aufstellen des ersten Mantelschusses und der Einbau der Pumpe zur 
 EMI2.3 
 Fig. 3 ersichtlich, kann auch auf die   Abschlussscheibe   sofort die Dachkonstruktion   h   aufgesetzt werden, so dass die als   Arbeitsbühne   dienende   Abschlussscheibe sofort   mit einem Schutz gegen Regen und Schnee versehen ist. 



   Die oberen Geschosse der Teile   d   werden von den Umgängen aus mittels dort auf-   gestellter Ständerbäume montiert,   wenn die Ringbleche bis zu dieser Stelle eingebaut sind. Ist der Behälter fertiggestellt, so wird die   Abschlussscheibe   a in ihre oberste Lage gebracht, so dass die Dachkonstruktion lt mit den Auflagern der Seitenwandung des Behälters verbunden werden kann. Wird dann die Scheibe von der Dachkonstruktion gelöst, so ist der Behälter betriebsfertig. 
 EMI2.4 
 stelligt. 



   Dadurch, dass das Heben der noch als Arbeitsbühne   verwendeten Abschlussscheibe   schon unter Benutzung der   Flüssigkeitsdichtung geschieht,   kann während des Baues des Behälters die Wirksamkeit der F. üssigkeitsdichtung genau beobachtet werden, so dass etwaige Undichtheiten oder sonstige Fehler ohne Zeitverlust beseitigt werden können, da ja das Heben der Arbeitsbühne, wie bereits oben erwähnt, gleichsam einen Probebetrieb darstellt, Diese Art der Aufstellung von Gasbehältern hat also auch den Vorteil, dass schon während der Montage auf eine vollkommene Genauigkeit der späteren Wirkungsweise hingearbeitet werden kann. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   : i.   Abänderung des Verfahrens nach   Patent Nr. 78089 zur Aufstellung   \on Gas-   behältern mit einer mit Flüssigkeitsdichtung   versehenen Abschlussscheibe,   dadurch gekennzeichnet, dass nach Herstellung der   Abschlussscheibe   und des sie umschliessenden ersten Mantelgeschosses die Flüssigkeitsdichtung in Betrieb gesetzt und die   Abschlussscheibe   durch Einpressen von Druckluft bis zu dem oberen Rand des ersten Mantelgeschosses gehoben wird, wo sie als Arbeitsbühne für die   Mannschaft   zur Herstellung des nächsten Mantel- 
 EMI2.5 
 wieder weitergehoben wird usw.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass nach Herstellung der Abschlussscheibe auf ihr sofort die Dachkonstruktion zusammengestellt wird, die nach Fertigstellung des Behälters von der hochgehobenen Abschlussscheibe aus auf ihren Auflagern befestigt werden kann, so dass die ganze Aufstellungsarheit unter dem Schutze dieses Daches vor sich geht.
AT81239D 1913-10-25 1916-03-09 Verfahren zur Aufstellung von Gasbehältern. AT81239B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE78089X 1913-10-25
AT81239T 1916-03-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT81239B true AT81239B (de) 1920-09-10

Family

ID=25604532

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT81239D AT81239B (de) 1913-10-25 1916-03-09 Verfahren zur Aufstellung von Gasbehältern.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT81239B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT81239B (de) Verfahren zur Aufstellung von Gasbehältern.
DE440360C (de) Verfahren zum Aufstellen von Masten
DE2233632A1 (de) Verfahren zum herstellen eines hochhauses aus einem zentralen schaft mit diesen ringfoermig umgebenden geschossdecken
DE637282C (de) Vorrichtung zum Ausrichten des Behaelterbodens von wasserlosen Gasbehaeltern
DE3205561C1 (de) Vorrichtung zur Verwendung bei einem Verfahren zum Installieren einer kuenstlichen Insel
AT202520B (de) Schwimmdeckel für Öltanks
DE533973C (de) Stahlgerippe fuer Hochhausbauten
DE551411C (de) Wasserloser Glockengasbehaelter mit Gleitdichtung
DE202127C (de)
DE690433C (de) Starrer, wasserloser Gasbehaelter
EP0035623A1 (de) Kamin und Verfahren zu seiner Errichtung
AT213024B (de) Errichtung von stehenden Lagerbehältern bzw. Lagertanks, unter Verwendung des Daches als Montagebühne
DE953963C (de) Scheibengasbehaelter
DE2016606A1 (en) Free-standing beer tanks
DE1808878C (de) Zerlegbarer Lagergroßbehalter
AT323211B (de) Kühlturm
DE2212205B2 (de) Haltevorrichtung beim Zusammenbau von Großbehältern
DE1024231B (de) Verfahren und Montagegeraet zum Aufbau stehender Grossbehaelter
DE2536579A1 (de) Abstuetzungselement fuer eine bohr- und produktionsplattform
DE3012571A1 (de) Vorrichtung zum verankern eines sicherheitsgeschirrs
CH169611A (de) Verfahren zur Aufrichtung eines wasserlosen Gasbehälters mit beweglichem, geführtem Kolben.
AT99062B (de) Fundament für wasserlose Gasbehälter.
DE143175C (de)
AT78089B (de) Verfahren zur Aufstellung von Gasbehältern mit Scheibenabschluß.
DE102008056113A1 (de) Mischvorrichtung für Bioreaktoren