AT81225B - Vorrichtung zur Elektrolysé von Halogenalkalien. - Google Patents

Vorrichtung zur Elektrolysé von Halogenalkalien.

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AT81225B
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  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Elektrolyse van Halogenalkalien. 
 EMI1.1 
 Diaphragmenprinzip, und zwar besteht das Wesen der Vorrichtung in einer in dem Abzugskanal des Kathodenraumes für den Wasserstoff andeordneten, zweckmässig einstellbaren Ventilvorrichtung, die eine   dera tige Drosselung   des abziehenden Wasserstoffes bewirkt, dass Dless sich in dem Kathodenraum   auf dem gewünschten Druck   hält. Der Druck in dem Kathodenraum ist dabei gemäss dem Verfahren höher als der Atmosphärendruck, wodurch der hydrostatische Druck des über dem Diaphragma befindlichen Elektrolyten teilweise aufgehoben und die Fi't-iergeschwindigkeit der jeweiligen Stromstärke entsprechend   algepasst   wird. 



   Da es sich bei   dec'Drosselu 19   des aus dam Kathoden aum entweichenden Wasserstoffes nur um   verhältnismässig   kleine Drucke von nur einigen Zentimeter Wasserdruck handelt, benutzt man zweckmässig Flüssigkeisventile, bei denen der Drosselungsdruck des Wasserstoffes sich bequem auf   : Millimeter genau   einstellen und leicht   übersehen   lässt.

   Solche Flüssigkeitsventilvorrichtungen können beispielsweise aus einer geräumigen, bis zu einer gewissen Höhe mit Flüssigkeit gefüllten Glasflasche bestehen, durch de en Stopfen die rechtwinklig vom unteren Teile des Kathoden-aumes abzweigende   Wasserstoffzuleitung   fast bis auf den Boden der Flasche reicht, während die   Wasserstoff. ìbleitung   aus der Flasche kurz unter dem Stopfen   endigt.   Der Druck des Wasserstoffes in dem Kathodenraum wird dann du ; ch die 
 EMI1.2 
 spiegel dargestellt. Dieser D'uck wird dem Verfahren des Stammpatentes entsprechend stets   kle : ner gewählt als   der hydrostatische Druck des Elektrolyten über dem Diaphragma. 



   Derartige   Flüssigkeitsventile   genügen im allgemeinen den gestellten Anforderungen. 



    Ward   die Filtriergeschwindigkeit durch die sich auf dem Diaphragma ablagernden Verunreinigungen des Elektrolyten geringer, so ist es nur erforderlich, die Höhe der den Druck im Kathoden-aum bestimmenden   Flüssigkeitssäule   in der Ventilvorrichtung entsprechend zu ve-kleinern, was leicht durch Herausziehen des Wasserstoffzuleitungsrohres aus der Glas-   nasch : um   ein kleines Stück bewirkt werden kann. Diese Änderungen der Filtrier- 
 EMI1.3 
 Einstellen der Flüssigkeitschöhe in der Ventilvorrichtung in verhältnismässig g ossen Zeitzwischenräumen ausreichend ist. 



   Beim praktischen Betriebe wird die   Filtrie-geschwindigkeit jedoch   noch durch andere Umstände häufig und dann zumeist ruckweise beeinflusst. Hier kommt in erster Linie der Laugenzufluss zur   Elektrolysiervorrichtung   und sodann der Druck in Betracht, mit dem das sich   im'Anoden'aum   entwickelnde Chlor abgesaugt wird. 



   Ist die Laugenzufuhr zur Elektrolysierwanne der durchfiltrierten Elektrolytenmenge nicht genau entsp-echend, so wird der Stand des Elektrolyten über dem Diaphragma höher oder niedriger. Bezeichnet man die gewöhnliche Elekrolythöhe über dem Diaphragma mit o, die den   D : uck   im Kathoden : aum bestimmende   Flüssigkeitshöhe   in der Ventilvorrichtung mit n und *) Erstes Zusatzpatent Nr. 69182. 

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 EMI2.1 
 würde. Die sich ergeben Je Lauge ist   demnach   in bezug auf ihren Gehalt dünner. Umgekeht ist es, wenn der L-lugenzufluss geringer wird als die Filtriergeschwindigkeit. 



   Bei   der gewöhnlich unter Anwendung   eines Unterdruckes   vorgenommenen Ableitung   des sich im Anodenraum entwickelnden Chlors entsteht in dem Anodenraum ein gewisser Unterdruck, der beim praktischen Betriebe zwischen I und   15 mm schwanken kann,   Dieser Unterdruck, der einen Teil des durch die Differenz 0-n ausgedrückten hydrostatischen   Überdruckes   des Elektrolyten aufhebt, kann offensichtlich gleichfalls bei eintretenden   Änderungen   die Filtriergeschwindigkeit beeinflussen. Diese   Änderungen   sind zumeist gleichfalls ruckweise wie bei der Laugenzuleitung. 



   Im Betriebe kann es nun vorkommen, dass die erwähnten Änderungen in der Laugen-   zuleitung und Cnlorableitung entgegengesetzt wirken. In   diesem   Falle würden   sie sich in ihrer Wirkung auf die Filtriergeschwindigkeit aufheben. Im anderen Falle dagegen würden sie sich addieren und dann die Filtrierges chwindigkeit in entsprechend verstäcktem Masse bzeinflussen. 
 EMI2.2 
   Elektrolyten bei jeder beliebigen Laugenzu- und Gulorableitung siche za stellen, wird gemäss   der   Erfindung die Ano'dnung s)   getroffen, dass die Flüssigkeitsventilvorrichtung mit dem E ektrolyten des Elektrolyseurs nach dem Prinzip der kommunizierenden   Röhren verbund-'n ist.   



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch veranschaulicht. 
 EMI2.3 
 Lauge wird vom Boden des Kathodenraumes durch das Rohr g abgeleitet. Der Elektrolyt soll gewöhnlich die Höhe o haben. 



   Das aus einer Glasflasche i gebildete Flüssigkeitsventil zur Drosselung des aus dem Kathoden-au austretenden Wasserstoffes steht durch ein Rohr x am Boden der Flasche mit dem in de Nahe des Diaphragmls d befindlichen Teil des Elckrrolyseurs in unmittelLarer Ver bindung. Der Laugenstand o im Elekt olyseur bedingt also auch ohne weiteres 
 EMI2.4 
 des Elektrolyten infolge Druckänderungen des abgesaugten Chlor-. Wird beispielsweise der Colorunterdruck um einen Betrag, z. B. 10mm, erhöht un 1 dadurch der hydostatische Druck des Elektrolyten um 10   MW vermindert,   so stellt si : h der   Flüssigkeit, stand   im Flüssigkeitventil i ebenfalls um I0 mm geringer ein, da ja das Flössigkeitsventil i durch das Rohr m mit der Atmosphäre in Verbindung steht.

   Der Wasserstoffgegendruck im Kathodenraum   vermindert sich   also gleichfalls um   10 mm-   d. h. der   Unterschie J zwischen dem   hydro-   statischen Druck des Elektrolyten   und dem Wasserstoffgegend uck bleibt konstant.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.5 gekennzeichnet, dass die. Ventilvortichtung für den kathodischen Wasserstoff als Fiüssigkeits- vcntil ausgestaltet und mit dem Elektolyten des Anodenraumes nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren verbunden ist. EMI2.6
AT81225D 1913-02-20 1917-08-09 Vorrichtung zur Elektrolysé von Halogenalkalien. AT81225B (de)

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