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Einrichtung zum Sieben von Müll.
Zur Müllaufbereitung und im besonderen zum Sieben von Müll wurden endlose umlaufende Drahtsiebbänder bereits verwendet, doch hatten diese keine Verbreitung gefunden, weil bei diesen Einrichtungen die Siebmaschen stark dem Verschleisse ausgesetzt wurden und auch der gewünschte Erfolg ausblieb.
Gemäss der Erfindung wird das Siebband durch Klopfer in senkrechte Schwingungen versetzt, die von unten auf die Siebfläche kontinuierlich einwirken und so die Ausscheidung von Staub und Asche in weitgehendem Masse ermöglichen. Eine besondere Schaufelvorrichtung sorgt für eine gleichmässige Verteilung des Gutes auf dem Siebbande.
In Fig. i und 2 der Zeichnung ist eine Müllaufbereitungsvorrichtung gemäss der Erfindung im Längsschnitt und Querschnitt dargestellt.
Bei 1 befindet sich der Abladeplatz für den Müll, von wo er in die Becher 2 des Elevators 2a gefördert, von diesen gehoben und bei 3 an der Führungsplatte 4 auf das umlaufende endlose Drahtsiebband 5 abgegeben wird, auf welchem er in der Richtung des Pfeiles fortbewegt wird, um sodann über die Führungsplatte 6 auf ein zweites Siebband zur Nachsiebung zu gelangen.
Das Drahtsieb 5, welches von einer Kette über die gezahnten Räder 7 geführt und von Rollen 27 gegen Durchbiegen abgestützt ist, wird an der Arbeitsfläche durch ein System von Klopfern 8 in senkrechte Schwingungen versetzt, die reihenweise um fixe Achsen schwingen und von unten gegen das Drahtsiebband J wirken. Die Köpfe der Klopfer 8 sind zum Schutze des Drahtsiebes beledert.
Die stossweise Bewegung der Klopfer bewerkstelligt eine rotierende Welle 9, an welcher in Abständen mit dem Klopfer korrespondierend Stifte angebracht sind, welche die an den Schwinghebeln der Klopfer befindlichen Schwergewichte 8 a anheben, worauf durch den Rückfall die Klopfer gegen die untere Fläche des Drahtsiebbandes emporgeschnellt werden.
Um die Spannung des Drahtsiebbandes zu erhalten, sind zur Begrenzung seiner vertikalen Schwingbewegungen an den seitlichen Begrenzungswänden 30 in gewissen Entfernungen Anschläge 31 angebracht, welche gegen die Ränder des Siebbandes wirken.
Um den auf das Drahtsiebband bei 15 aufgebrachten Müllhaufen darauf gleichmässig zu verteilen, befindet sich unmittelbar hinter jener Stelle eine Verteilungsvorrichtung. Diese besteht aus einem um gezahnte Räder 11 umlaufenden Bande, an welchem eine Anzahl schaufelförmiger Rechen 12 hintereinander befestigt sind. Die Aussenkanten der Schaufeln verlaufen abwechselnd geradlinig und winkelförmig (12 a). Sie greifen erst in den Müllhaufen 15 ein und verteilen nach und nach die mitgenommene Müllmenge gleichmässig über die ganze Siebbreite zu einer dünnen Schichte, so dass die Siebung wesentlich erleichtert wird.
Der abgesiebte Staub und die Asche fällt über die im Winkel gestellten Führungsplatten 14 in eine Transportvorrichtung 15, von welcher sie über eine Schüttelrinne 16 in einen Sack lei 10
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Elektromagnet 17, der die Aufgabe hat, etwaige kleine Metallkörper anzuziehen, die dann zeitweise von dem Magnet entfernt werden. Die Elektromotoren 20 betätigen die ganze Anlage.
Die über die Führungsplatte 6 vom Schüttelsieb abgleitenden, im Müll enthaltenen Materialabfallstücke gelangen auf das ebenfalls rotierende endlose Drahtsiebband 21, welches über zwei gezahnte Räder 22 mittels einer Kette sich in der Richtung des Pfeiles bewegt ; dieses Drahtsiebband hat den Zweck. die den Abfällen noch anhaftenden Staub-und. Ascheteilchen
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zu entfernen. Über die Stiege 23 gelangt man auf eine Plattform. M, wo zu beiden Seiten des Drahtsiebbandes 21 Arbeiter Platz finden können, um dort das Klauben jener Müllabfälle vorzunehmen, die weiter verwertbar sind und nach Gattungen sortiert in Körben beiseite geschafft
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Einrichtung zum Sieben von Müll, dadurch gekennzeichnet, dass ein umlaufendes endloses Drahtsiebband an der Arbeitsfläche durch auf dieses von unten einwirkende Klopfer in senkrechte Schwingungen versetzt wird.