AT8043U1 - Aufbewahrungseinrichtung für bälle - Google Patents
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Abstract
Aufbewahrungseinrichtung (1) für Bälle (6), insbesondere Fußbälle, mit einer vorzugsweise zylindrischen Röhre (4) mit einer Einwurf- und einer Entnahmeöffnung (2, 3), wobei die Entnahmeöffnung (3) an einer Stirnseite der Röhre (4) ausgebildet ist, wobei im Bereich der Entnahmeöffnung (3) eine kombinierte Verriegelungs- und Vereinzelungsvorrichtung (5) schwenkbar an der Röhre (4) gelagert ist, die in einer Endstellung die Entnahme von Bällen (6) verhindert und in der anderen Endstellung die Entnahme vorzugsweise eines einzelnen Balles (6) ermöglicht.
Description
2 AT 008 043 U1
Die Erfindung betrifft eine Aufbewahrungseinrichtung für Bälle, insbesondere Fußbälle, mit einer vorzugsweise zylindrischen Röhre mit einer Einwurf- und einer Entnahmeöffnung.
Bei Ballsportarten, bei denen größere Bälle zum Einsatz kommen, wie beispielsweise Fußball, 5 Handball oder Basketball, stellt sich für Vereine aber auch für Schulen das Problem, die große Anzahl der Trainingsgeräte - für jeden Spieler sollte mindestens ein Ball vorhanden sein - geordnet, das heißt übersichtlich und gleichzeitig platzsparend, aufzubewahren. Eine bekannte Möglichkeit der Aufbewahrung der Spielbälle besteht darin, diese in Schränken zu verwahren. Diese Art der Aufbewahrung erfordert jedoch einen großen Platzbedarf und bietet zudem kei-io nen Ordnungsrahmen für die aufzubewahrenden Bälle, da die Tiefe der Kästen und damit die Tiefe der einzelnen Fächer dem Durchmesser der Spielbälle in der Regel nicht angepasst ist. Die Maßanfertigung von Ballkästen, die in ihrer Tiefe den Durchmessern der aufzubewahrenden Spielbälle angepasst sind, ist wiederum mit sehr hohen Kosten verbunden, weshalb eine derartige Lösung für die meisten Vereine und Schulen nicht finanzierbar ist. Neben dem großen 15 Platzbedarf weisen Ballschränke weiters den Nachteil auf, dass sie nicht mobil sind.
Zur Lösung dieses Problems ist es daher bekannt, Bälle in Ballwagen aufzubewahren. Derartige Ballwagen sind zwar mobil, verfügen aber wie die Ballkästen über keinen Ordnungsrahmen für die einzelnen Bälle. Außerdem hat sich gezeigt, dass die im Ballwagen aufbewahrten Spiel-20 bälle unterschiedlich oft benutz werden, das heißt die am Boden der Ballwagen aufbewahrten Bälle kommen viel seltener zum Einsatz, während die ganz oben aufbewahrten Bälle sehr häufig benützt werden und dadurch viel schneller verschleißen.
Eine Aufbewahrungsvorrichtung für Spielbälle, die diese Nachteile weitestgehend vermeidet, ist 25 aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 88 10 577 U1 bekannt. Dabei ist eine Kunststoffröhre auf einer hölzernen Rundplatte montiert, wodurch bei geringem Platzbedarf gleichzeitig ein Ordnungsrahmen für die einzelnen Bälle vorgegeben ist. Als nachteilig an dieser Lösung hat sich das geringe Platzangebot dieser Aufbewahrungsvorrichtung herausgestellt. Die Einwurföffnung, die gleichzeitig die Entnahmeöffnung ist, sollte nicht höher als 1,50 m angeordnet sein, 30 damit auch Kinder ihre Spielbälle leicht in die Aufbewahrungsvorrichtung einwerfen können. Aufgrund der vertikalen Ausrichtung der Aufbewahrungseinrichtung ergibt sich bei einer Höhe von 1,50 m beispielsweise für Fußbälle eine maximale Aufnahmekapazität von sechs Bällen. Der Bedarf an Spielbällen für eine Fußballmannschaft hingegen liegt zwischen zwanzig und fünfundzwanzig Bällen, sodass für eine Mannschaft mindestens vier derartige Aufbewahrungs-35 Vorrichtungen notwendig sind.
Neben der umständlichen Entnahme der Bälle - die Röhre muss mehr als 90° gedreht werden -hat es sich weiters als nachteilig herausgestellt, dass diese Aufbewahrungsvorrichtung nicht versperrbar ist. 40
Die Erfindung hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, eine Aufbewahrungseinrichtung für Bälle zu schaffen, die unter Vermeidung der vorbeschriebenen Nachteile insbesondere eine einfache Entnahme der Bälle ermöglicht und zudem eine preisgünstige Lösung darstellt. 45 Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Entnahmeöffnung an einer Stirnseite der Röhre ausgebildet ist, wobei im Bereich der Entnahmeöffnung eine kombinierte Verriegelungs- und Vereinzelungsvorrichtung schwenkbar an der Röhre gelagert ist, die in einer Endstellung die Entnahme von Bällen verhindert und in der anderen Endstellung die Entnahme vorzugsweise eines einzelnen Balles ermöglicht. 50
Durch die schwenkbare Anordnung der kombinierten Verriegelungs- und Vereinzelungsvorrichtung kann diese einerseits als Diebstahlsicherung dienen, wenn die Verriegelungs- und Vereinzelungsvorrichtung in ihrer die Entnahmeöffnung verschließenden Stellung, beispielsweise mittels eines Schlosses arretiert werden kann. Dazu kann beispielsweise ein an der Röhre fix 55 montiertes Druckzylinderschloss verwendet werden, wobei sich für Vereine mit mehreren Mann- 3 AT 008 043 U1 schäften die Ausführung der Schlösser in Form einer Schließanlage anbietet.
Andererseits dient die kombinierte Verriegelungs- und Vereinzelungsvorrichtung in ihrer Offenstellung als Abgabevorrichtung, die verhindert, dass die Bälle beim Schwenken der Verriege-5 lungs- und Vereinzelungsvorrichtung von der Schließstellung in die Offenstellung aus der Röhre herausrollen und auf den Boden fallen. Vielmehr werden die Bälle durch die Vereinzelungsvorrichtung, die gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung - in Offenstellung von oben bzw. in Schließstellung von vorne betrachtet - als im Wesentlichen U- oder V-förmiger Bügel ausgebildet ist, einzeln aufgefangen bzw. aufgehalten. Somit können die auszugebenden Bälle io vom Übungsleiter, der für die Stückzahl der ausgefassten Bälle verantwortlich ist, in einfacher Weise abgezählt und verteilt werden.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Aufbewahrungseinrichtung für Bälle, mit dem sicher verhindert werden kann, dass die aus der Röhre herausrollenden Bälle 15 von der Vereinzelungsvorrichtung nicht gestoppt werden, sieht vor, dass die Verriegelungs-bzw. Vereinzelungsvorrichtung - von der Seite betrachtet - L-förmig ausgebildet ist. Ein weiterer Vorteil einer solchen Ausgestaltung der Verriegelungs- bzw. Vereinzelungsvorrichtung ergibt sich dann, wenn der Schwenkpunkt des L-förmigen Bügels im Bereich der freien Enden des langen Schenkels angeordnet ist, sodass der kurze Schenkel des L-förmigen Bügels bei ge-20 schlossener Verriegelungsvorrichtung in etwa parallel zur Außenwandung der Röhre verläuft, sodass die Anordnung des Schließmechanismuses ebenfalls an der Außenwand der Röhre und zwar von der Entnahmeöffnung beabstandet erfolgen kann.
Um eine bequeme und einfache Handhabung der erfindungsgemäßen Aufbewahrungseinrich-25 tung zu erreichen, die gleichzeitig eine geordnete Ausgabe der Bälle erlaubt, sieht eine bevorzugte Variante der Erfindung vor, dass die Röhre an einer Wand oder einem vorzugsweise mobilen Trägergestell montiert ist, wobei die Längsachse der Röhre mit der Horizontalen einen Winkel zwischen 1° und 60°, vorzugsweise zwischen Γ und 45°, einschließt. 30 Durch die schräge Ausrichtung der Aufbewahrungseinrichtung ist sichergestellt, dass die Bälle aus der Röhre herausrollen, wobei bei einer Anbringung der Aufbewahrungseinrichtung unter einem Winkel zwischen 1 ° und 30° verhindert wird, dass die Bälle zu schnell aus der Röhre rollen. In der Praxis hat sich dabei die Montage der Aufbewahrungsvorrichtung unter einem Winkel zwischen 2° und 15° als günstig erwiesen, wobei festgestellt werden konnte, dass die 35 optimale Rollgeschwindigkeit für die Bälle dann erreicht wird, wenn die Röhre mit einem Gefälle von ca. 10 % an der Wand oder dem Trägergestell montiert ist.
Damit die Bälle nicht von unbefugten Personen über die Einwurföffnung entnommen werden können, sieht ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung vor, dass die vorzugsweise an 40 der der Entnahmeöffnung gegenüberliegenden Stirnseite der Röhre ausgebildete Einwurföffnung mit einer Diebstahlsicherung versehen ist, wobei eine konstruktiv einfache Lösung vorsieht, dass die Diebstahlsicherung von elastischen Elementen gebildet ist, die im Bereich der Einwurföffnung, die lichte Weite derselben verkleinernd, angeordnet sind. 45 Gemäß einer besonders kostengünstigen Ausführungsform der Erfindung ist die Diebstahlsicherung von an der Innenwandung der Röhre angeordneten Federzungen gebildet, die beim Einschieben des Balles auseinandergedrückt werden und nach passieren des Balles wieder in die Ausgangsstellung, das heißt die Verschlussstellung zurückfedern. Diese Federzungen können beispielsweise als Flachfedern ausgebildet sein. Alternativ wäre es aber auch denkbar, so die Diebstahlsicherung in Form eines die Einwurföffnung verschließenden Deckels, als Bügel oder in Form eines Bolzens zusammen mit einer Schließeinrichtung auszubilden.
Die Röhre selber kann aus den verschiedensten Materialien wie zum Beispiel Kunststoff, Aluminium, Nirosta und Ähnlichem hergestellt sein. Um eine Durchlüftung der Röhre und damit die 55 Trocknung der Bälle zu gewährleisten, können in der Wandung der Röhre Luftschlitze, Bohrun- 4 AT 008 043 U1 gen oder gelochte Muffen vorgesehen sein. Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, dass die Röhre aus gelochtem, vorzugsweise verzinktem Stahlblech gewickelt ist, wobei die Lochung nicht nur zur Durchlüftung der Röhre und damit Trocknung der Bälle dient, sondern diese sind dadurch auch von außen sichtbar und können somit auf Vollständigkeit als 5 auch auf ihren Zustand hin von außen geprüft werden, ohne dass es notwendig ist die Bälle aus der Aufbewahrungsvorrichtung zu entnehmen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung und der durch sie erzielten Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele einer io erfindungsgemäßen Aufbewahrungsvorrichtung für Bälle. Darin zeigt:
Fig. 1a und 1b 15 Fig- 2a und 2b Fig. 3a -3c Fig. 4 20 Fig- 5a und 5b Fig. 6a und 6b Fig. 7a und 7b 25 In den Hg. 1a 30 schematisch eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels mit einer Verriegelungs- und Vereinzelungsvorrichtung in Offen- und in Schließstellung, eine Draufsicht auf das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel, eine Draufsicht und zwei Seitenansichten eines weiteren Ausführungsbeispieles, ein weiteres Beispiel für die Anordnungsmöglichkeit der Erfindung in einem Geräteraum, die Anordnung der Erfindung an einem mobilen Trägergestell, ein Ausführungsbeispiel einer Diebstahlsicherung von der Seite und von vorne betrachtet und eine perspektivische Ansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiel mit einer Verriegelungs- bzw. Vereinzelungsvorrichtung in Offen- und Schließstellung. 35 gemäßen Verwahrungseinrichtung 1 für Bälle 6, an dem die Vereinzelungs- und Verriegelungsvorrichtung 5 angeordnet ist, gezeigt. Die Aufbewahrungsvorrichtung 1 umfasst eine zylindrische Röhre 4, die beispielsweise aus Blech gewickelt sein kann. Zur bessern Durchlüftung der Röhre 4 kann die Wandung der Röhre 4 abschnittsweise aus gelochtem Stahlblech 17 hergestellt sein, wobei ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung vorsieht, die Röhre 4 zur Gänze aus gezinktem und gelochtem Stahlblech zu wickeln. Selbstverständlich kann die Röhre 4 auch pulverbeschichtet oder beispielsweise in den entsprechenden Vereinsfarben lackiert werden.
Die Entnahmeöffnung 3 ist an der Stirnseite der Röhre 4 ausgebildet, wobei im Bereich der Entnahmeöffnung 3 eine Verriegelungs- bzw. Vereinzelungsvorrichtung 5 um den Schwenkpunkt P schwenkbar gelagert ist. Aus den Fig. 1a und 2a, die die Verriegelungs- bzw. Vereinze-40 lungsvorrichtung 5 in Offenstellung zeigen, ist ersichtlich, dass die Verriegelungs- und Vereinzelungsvorrichtung in Offenstellung die Entnahme eines einzelnen Balles 6 erlaubt. Wie viele Bälle tatsächlich bei geöffneter Verriegelungs- bzw. Vereinzelungsvorrichtung 5 entnommen werden können, hängt selbstverständlich von der Größe der aufbewahrten Bälle 6 bzw. der Länge des Schenkels L der Verriegelungs- und Vereinzelungsvorrichtung 5 ab. In der Regel 45 sollte jedoch der Durchmesser der Röhre 4 sowie die Länge des Schenkels L dem Durchmesser der in der Röhre 4 aufbewahrten Bälle 6 angepasst sein, sodass eine geordnete Einzelabgabe der Bälle 6 mittels der Verriegelungs- und Vereinzelungsvorrichtung 5 möglich ist.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Verriegelungs- bzw. Vereinzelungsvorrichtung 5 so von der Seite betrachtet L-förmig ausgebildet, während sie in Offenstellung von oben (Fig. 2a) betrachtet als U-förmiger Bügel geformt ist. Dabei werden die beiden Schenkel L, L' über einen Steg S, der beim gezeigten Ausführungsbeispiel V-förmig ausgebildet ist und in einer zu den Schenkel L, L' normal verlaufenden Ebene ausgerichtet ist, verbunden. Durch die L-förmige Ausführung verläuft der Steg S der Vereinzelungs- bzw. Verriegelungsvorrichtung 5 in Schließ-55 Stellung im Wesentlichen parallel zur Außenwandung der zylindrischen Röhre 4. An der Wan- 5 AT 008 043 U1 düng der Röhre 4 ist im Endbereich des Steges S im gezeigten Ausführungsbeispiel eine Öse 8 für ein Vorhängeschloss 7 angeordnet, sodass die Verriegelungs- bzw. Vereinzelungsvorrichtung 5 im Prinzip wie eine Überfalle mittels des Schlosses 7 und der Öse 8 gesichert werden kann. 5
Durch die in Draufsicht U-Bügel-förmige Ausbildung der Verriegelungs- und Vereinzelungsvorrichtung 5 ist neben einer guten Durchlüftung der Röhre 4 weiters sichergestellt, dass die Bälle 6 geführt durch die beiden Schenkel L, L' der Verriegelungs- bzw. Vereinzelungsvorrichtung 5 aus der Röhre 4 herausrollen ohne auf den Boden zu fallen. 10
Die Figuren 3 und 4 zeigen unterschiedliche Anordnungsmöglichkeiten einer erfindungsgemäßen Ballaufbewahrungsvorrichtung 1. Dabei ist die Aufbewahrungseinrichtung 1 in den Fig. 3a bis 3c dreiteilig ausgebildet, wobei die Teile 4, 4' entlang zweier, einen Winkel einschließenden Wände 10 angeordnet sind, die durch ein bogenförmiges Teil 4' miteinander verbunden sind. In 15 Blickrichtung G und F betrachtet ist das linke Ende der Aufbewahrungsvorrichtung 1 jeweils höher angeordnet, wobei die Längsachse A der Röhre 4 mit der Horizontalen H einen Winkel α einschließt, der beim gezeigten Ausführungsbeispiel in etwa 5° beträgt, sodass die Röhre ein Gefälle von ca. 10 % aufweist. 20 Eine weitere Anordnungsmöglichkeit mehrerer erfindungsgemäßer Aufbewahrungseinrichtungen 1 in einem Gerätemagazin ist in Fig. 4 dargestellt. Dabei sind mehrere Aufbewahrungsein-richtungen 1 schräg und bezüglich einer Vertikalen symmetrisch angeordnet, wodurch sich eine zentrale Entnahmestelle für die in den einzelnen Aufbewahrungseinrichtung 1 angeordneten Bälle 6 (nicht dargestellt) ergibt. Weiters kann im Bereich der Einwurföffnungen 2 einem Ballrei-25 nigungsbecken 11 sowie ein Luftkompressor 12 zum Aufpumpen der Bälle angeordnet sein.
Ein anderes Ausführungsbeispiel, bei dem die Aufbewahrungseinrichtung 1 an einem mobilen Trägergestell 15 angeordnet ist, wird in den Fig. 5a und 5b dargestellt. Dabei sind mehrere Röhren 4 auf einem Trägergestell 15, das mit Rollen versehen ist, derart angeordnet, dass die 30 Gesamtbreite der gesamten mobilen Aufbewahrungseinrichtung 1 so gewählt ist, dass die mobile Aufbewahrungseinrichtung auch durch Türen problemlos hindurch geschoben werden kann.
Die Fig. 6a und 6b zeigen die Anordnung einer Diebstahlsicherung 14 in Form elastischer Ele-35 mente im Bereich der Einwurföffnung 2 der Aufbewahrungseinrichtung 1. Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird die Diebstahlsicherung 14 von elastischen Federzungen in Form von Flachfedern gebildet. Diese sind an der Innenwandung der Röhre 4 derart angeordnet, dass sie beim Einschieben eines Balles auseinandergedrückt werden, sodass der Durchmesser r, der die lichte Weite der Röhre bestimmt, sich beim Einführen eines Balles in Folge des Auseinanderfe-40 derns der Flachfedern 14, derart erweitert, dass der Ball in die Röhre eingebracht werden kann. Nachdem der Ball die Flachfedern passiert hat, federn diese in ihre Ausgangsstellung zurück, sodass sich der Radius r wieder verkleinert, wodurch eine Entnahme der Bälle über die Einwurföffnung unmöglich ist. Zur Vermeidung von Verletzungen bzw. zur Schonung der Bälle ist die Abschlusskante der Röhre 4 mit einem elastischen 45 Kantenschutz 13, vorzugsweise aus Kunststoff, versehen.
Die Fig. 7a und 7b zeigen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Aufbewahrungseinrichtung 1 für Fußbälle 6. Die Länge I der Aufbewahrungseinrichtung 1 hängt davon ab, wie viele Bälle 6 in der Röhre 4 aufbewahrt werden sollen, wobei man bei Fußbällen so davon ausgehen kann, dass auf einem Laufmeter der Aufbewahrungseinrichtung 1 vier Bälle aufbewahrt werden können.
Bei diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Röhre 4 aus gezinktem und gelochtem Stahlblech gewickelt. Die Befestigungsmanschetten 9, die eine Gummieinlage aufweisen kön-55 nen, dienen dabei nicht nur zum Befestigen der Aufbewahrungseinrichtung 1 an einer Wand 10
Claims (10)
- 6 AT 008 043 U1 oder einem Trägergestell 15, sie verleihen der Aufbewahrungseinrichtung 1 auch die notwendige Stabilität, damit diese ihre Form behält. Aus Fig. 7b ist besonders gut ersichtlich, dass die Verriegelungs- bzw. Vereinzelungsvorrichtung 5 die Entnahmeöffnung 3 derart verschließt, dass die Entnahme eines Balles 6 unmöglich ist, und gleichzeitig durch ihre bügelförmige Aus-5 bildung eine gute Durchlüftung der Röhre 4 ermöglicht. Es versteht sich von selbst, dass die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt ist. So könnte die Verriegelungs- bzw. Vereinzelungsvorrichtung anstatt in Form eines Bügels auch als gelochter Deckel, gitterförmig oder wie eine Schüssel ausgebildet, und io beispielsweise mit einem Bolzen verschließbar sein. Ebenso könnte die Diebstahlssicherung in Form eines verschließbaren Deckels ausgeführt sein. Eine Grundidee der Erfindung stellt jedenfalls die Aufbewahrung von Bällen in einer schräg an der Wand montierten Röhre dar, wobei eine zweite Grundidee der Erfindung vorsieht, diese schräg an der Wand montierte Aufbewahrungseinrichtung an einer Seite mit einer schwenkbaren Verriegelungs- und Vereinzelungsvor-15 richtung zu versehen. Wenn auch zylinderförmige Röhren besonders vorteilhaft sind, wäre es ebenso möglich Röhren zu verwenden, die eine polygonale, beispielsweise drei- oder viereckige, Querschnittsfläche aufweisen. In diesem Fall bestimmt der Durchmesser des Innenkreises der polygonalen Querschnittsfläche die maximale Größe der Spielbälle, die in der Aufbewahrungsvorrichtung verwahrt werden können. 20 Ansprüche: 1. Aufbewahrungseinrichtung für Bälle, insbesondere Fußbälle, mit einer vorzugsweise zylind-25 rischen Röhre mit einer Einwurf- und einer Entnahmeöffnung, dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahmeöffnung (3) an einer Stirnseite der Röhre (4) ausgebildet ist, wobei im Bereich der Entnahmeöffnung (3) eine kombinierte Verriegelungs- und Vereinzelungsvorrichtung (5) schwenkbar an der Röhre (4) gelagert ist, die in einer Endstellung die Entnahme von Bällen verhindert und in der anderen Endstellung die Entnahme vorzugsweise 30 eines einzelnen Balles (6) ermöglicht.
- 2. Aufbewahrungseinrichtung für Bälle, insbesondere Fußbälle, mit einer vorzugsweise zylindrischen Röhre mit einer Einwurf- und einer Entnahmeöffnung, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre (4) an einer Wand (10) oder einem vorzugs- 35 weise mobilen Trägergestell (15) montiert ist, wobei die Längsachse (A) der Röhre (4) mit der Horizontalen (H) einen Winkel (a) zwischen 1° und 60°, vorzugsweise zwischen 1° und 45° einschließt.
- 3. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (a) 40 zwischen Γ und 30°, vorzugsweise zwischen 2° und 15°, liegt.
- 4. Aufbewahrungseinrichtung nach der Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre (4) mit einem Gefälle von ca. 10 % an der Wand (10) oder dem Trägergestell (15) montiert ist. 45
- 5. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungs- bzw. Vereinzelungsvorrichtung (5) - in Offenstellung von oben bzw. in Schließstellung von vorne betrachtet - als im Wesentlichen U- oder V-förmiger Bügel ausgebildet ist. 50
- 6. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungs- bzw. Vereinzelungsvorrichtung (5) von der Seite betrachtet L-förmig ausgebildet ist.
- 7. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, 7 AT 008 043 U1 dass die vorzugsweise an der der Entnahmeöffnung (3) gegenüberliegenden Stirnseite der Röhre (4) ausgebildete Einwurföffnung mit einer Diebstahlsicherung (14) versehen ist.
- 8. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Diebstahl- 5 Sicherung (14) von elastischen Elementen gebildet ist, die im Bereich der Einwurföffnung (2), die lichte Weite derselben verkleinernd, angeordnet sind.
- 9. Aufbewahrungseinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Diebstahlsicherung (14) von an der Innenwandung der Röhre (4) angeordneten Federzun- io gen gebildet ist.
- 10. Aufbewahrungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre (4) aus gelochtem, vorzugsweise verzinktem, Stahlblech (17) gewickelt ist. 15 Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 20 25 30 35 40 45 50 55
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