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Reibungs- und Luftdruckbremse in Verbindung mit Luftvorholer für RohrrScklaufGeschütze.
Die Erfindung hat den Zweck, eine Vereinfachung der bisher gebräuchlichen sehr komplizierten und zu vielen Anständen Anlass gebenden Rohrbremsen herbeizuführen. Diese Vereinfachung besteht im wesentlichen darin, dass eine Luftdruck-und Reibungs- bremse verwendet wird, bei der der Luftbremszylinder und der Reibungsbremskörper aus einem Hohlkörper gebildet werden, indem die Aussenfläche des Luftbremszylinders zugleich als Bromsreibungsfache dient, so dass hiodurchgteichzeitig eine ganz beträchtliche Gewichtsersparnis erzielt wird.
Fig. 1 stellt ein Rohrrücklauf-Geschütz mit der vereinigten Brems-und Vorholeinrichtung vor dem Rücklauf dar. Fig. 2 den Schnitt a-b der vereinigten Brems-und Vor- boloinrichtung während des Rücklaufes. Fig. 3 einen Schnitt der Fig. 2 nach c-J. Fig. 4 einen Schnitt durch den Bremsring.
Das Geschützrohr e hat an seinem Bodenstück f einen Ansatz g, in dem der Zylinder i mittels einer Mutter h befestigt ist. In dem Zylinder befindet sich der Kolben k, gehalten von der im Bodenstück l der Oberlafette m eingeschraubten Kolbenstange n. Der Zylinder gleitet in einem in der Längsrichtung aufgeschnittenen, aussen nach beiden Seiten kegelförmig verlaufenden Bremsring o, welcher in den beiden Klemmringen p und pl, deren Innenflächen die entsprechenden Schrägen aufweisen, exzentrisch gelagert ist. Die Klemmringe jJ und pl werden durch die Stellschrauben q und q1 angezogen, die zur Erzielung einer nachgiebigen Spannung mittels der schraubenförmig gewundenen Federn r unter Druck gehalten werden.
Durch die Verwendung zweier lilemmringe, und zwar je eines für
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Rücklauf un Vorlauf unabhängig voneinander einzustellen.
Das Bremsen geschieht in der Weibe, dass beim Rücklauf des Geschützrohres e und des damit verbundenen mit grossem Durchmesser gewählten Zylinders i die in diesem auf niedrigen Druck vorgespannte Luft weiter verdichtet und hiedurch xum Auffangen des Rückstosses verwendet wird, wobei der unter Federdruck auf dem Zylinder i aufliegende Bremsring o so weit mitgenommen wird, bis er gegen die kegelförmige Innenfläche des Spannrings p zur Anlage kommt und hiedurch eine ergänzende Bremswirkung ausübt.
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verdichtung bewirkt, wird der bremsring o von dem Zylinder bis zur Anlage an die Schrägfläche des klemmringes pu geführt und übt hiedurch, ähnlich wie beim Rücklauf, auf den Zylinder die erforderliche Bremswirkung aus.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Reibungs- und Luftdruckbremse in Verbindung mit Luftdruckvorholer für Rohrrucklauf-Geschutze, dadurch gekennzeichnet, dass der gezogene Luftdruckzylinder und die Reibungsbremse aus einem Stück bestehen, wobei die lIauptarheit beim Auffangen des Rückstosses durch die im Zylinder befindliche Luft bewirkt wird, wahrend die Reibungs bremse dabei lediglich zum Ausgleich der Luftbremswirkuug dient, dagegen aber andererseits als Vorlaufbremse die Hauptarbeit zu leisten hat.
2. Reibungs- und Luftdruckbremse in Verbindung mit Luftdruckvorholer für Rohr-
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