AT79386B - Gasfüllanlage für Luftschiffe. - Google Patents

Gasfüllanlage für Luftschiffe.

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    Gaaftillanlage   für   Luft8chi1fe.   



   Die Verwendung von trockenem Wasserstoff als   Füllgas   für   Luftschiffe   hat den Vorteil, dass die damit gefüllten Luftschiffe entsprechend dem geringeren spezifischen Gewicht des trockenen bzw. getrockneten Gases gegenüber dem feuchten einen grösseren Auftrieb aufweisen bzw. eine grössere Nutzlast aufnehmen können. 



   Der Wasserstoff wurde bisher im feuchten Zustande in den Sammelbehältern aufgespeichert, und das Füllen eines Luftschiffes mit trockenem Gas wurde in der Weise bewerkstelligt, dass das aufgespeicherte feuchte Gas durch einen hinter dem Sammelbehälter angeordneten, aus mit Trockenmitteln gefüllten Zylindern bestehenden Trockner hindurch in das Luftschiff geleitet wurde. 



   Da es nun wünschenswert ist, die Füllung des Luftschiffes in möglichst kurzer Zeit erfolgen zu lassen, so erfüllte diese Einrichtung nur sehr unvollkommen ihren Zweck, als damit das Füllen zu lange Zeit in Anspruch nahm. 



   Eine andere Einrichtung, bei der das Glas unter hohen Deuck, z. B. 100   Atm.,   gesetzt und das sich absetzende Wasser abgezogen wird. gestattet wohl ein   rasche es Füllen   der Luftschiffe, hat jedoch den Nachteil, dass die Anlage- und Betrieliskosten zu hoch sind, und das Gas beim Entspannen sich stark herunterkühlt. was beim Füllen des Luftschiffes nicht erwünscht ist. 



   Die erwähnten Nachteile werden durch die der   vorliegenden Erfindung   zugrunde 
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 Rücksicht auf eine billige Herstellung, leichte Fundamentierung und Herabsetzung der Betriebskosten   bereits als Leuchtgasbehälter   in Vorschlag gebracht und in Anwendung gekommen ist, mit einer   ihm   vorgeschalteten Trockeneinrichtung vereinigt ist, die auf der Anwendung von Trockenmitteln, z. B. Chlorcalcium. konzentrierte Schwefelsäure oder dgl., beruhen kann. oder bei der dem Gase die Feuchtigkeit durch Wasserkühlung oder durch indirekte Berührung mit gekühlter Sole entzogen wird.

   Bei der neuen Einrichtung geht also das von der Wasserstofferzeugungsanstalt herkommende Gas nach Massgabe seiner Herstellung durch den Trockner, wo ihm die Feuchtigkeit durch Trockenmittel oder Ab-   kühlung   entzogen wird ; das so getrocknete Gas tritt in den Sammelbehälter, in welchem es trocken bleibt. Eine Befeuchtung des Gases ist darin ausgeschlossen, weil der Be-   hälter   kein Wasser enthält ; die Abdichtung des Behälterdeckels gegen die Behälterwand wird durch ein dickes Schmiermittel, z. B. Teer, bewirkt, das keine Dämpfe an das trockene Gas abgibt. Auf diese Weise wird der Gaserzeugung entsprechend der grosse Sammelbehälter langsam mit trockenem Gase gefüllt und ein grosser Vorrat geschaffen, der zur beliebig schnellen   Xeufüung     eines Luftschiffes zur Verfügung   steht.

   Die Kosten der Einrichtung und des Betriebes sind   verhältnismässig   gering. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Gasfüllanlage für Luftschiffe, gekennzeichnet durch die V reimgung eines wasser- losen Sammelbehälters mit einem ihm vorgeschalteten Gastrockner. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT79386D 1917-01-08 1917-01-08 Gasfüllanlage für Luftschiffe. AT79386B (de)

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