AT79319B - Verfahren und Vorrichtung zur Verstickung von Eisenteilen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Verstickung von Eisenteilen.Info
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- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
- C23C—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
- C23C8/00—Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
- C23C8/06—Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using gases
- C23C8/08—Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using gases only one element being applied
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren und Vorrichtung zur Verstickung von Eisenteilen.
Nach bekannten Verfahren werden rostschützende Überzüge von Stickstoneisen auf Eisenteilen erzeugt, indem diese thermisch oder elektrisch erhitzt, mit einer Stickstoff abspaltenden
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Eine glatte und wirtschaftliche Durchführung dieser Verfahren war bisher nicht möglich infolge zu geringer Ausbeute sowohl des verwendeten Reaktionsmittels, vorzugsweise Ammoniak, als auch der aufgewendeten Wärme- bzw. Stromenergie. Erst das nachstehend beschriebene Verfahren und die dafür angegebene Einrichtung machen die wirtschaftliche Ausnutzung der Eisenverstickungmöglich.
Der Erfindung liegen folgende Erkenntnisse zugrunde : Erhitzt man die ruhenden Eisenteile unter Überleiten von Ammoniak in einem gewöhnlichen Ofen, so zersetzt sich der grösste Teil dieses Gases fast augenblicklich unter dem katalvtischen Einfluss der Ofenwände, zumal, wenn
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mengenungenutztmitsichfort.
Der Hauptgedanke der Erfindung besteht daber in der Anwendung eines Kreislaufes.
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Bei der Zersetzung des Ammoniaks an den erhitzten Eisengegenständen entstehen spezifisch leichtere Gase. die nach obenhin den absteigenden Eisenteilen entgegenströmen. In den obersten.
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<Desc/Clms Page number 2>
Der Heizofen ist durch 8 dargestellt. Die Förderung der Eisengegenstände kann auch beliebig anders erfolgen, zu B. indem die Eisenteile aneinandergebunden oder frei fallend durch den Ofen hindurchgeführt werden.
Die fortlaufende Neubeschickung des Apparates mit zu verstickenden Eisenteilen ohne Unterbrechung des Arbeitsganges wird einerseits durch die freie, mit der Aussenluft kommuni-
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in dem absteigenden Rohr 5 aufzusteigen. Diese Anordnung wirkt also gewissermassen als Absperrung für die Luft, so dass letztere zu den Reaktionsgasen nicht in merklicher Menge hinzutreten kann. Die geringen Mengen Luftsauerstoff, die dennoch durch Diffusion auf dem Wege durch das Rohr 5 Zutritt nach der Kammer 7 finden, werden durch den dortigen Wasserstoff-
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bei genügender Länge des Rohres unterhalb der Eintrittsöffnung des Ammoniaks fortfallen, da damit eine Anordnung und eine Wirkung erzielt wird, wie bei Öffnung 4.
Der auf der Eintrittsseite des Verstickungsgases befindliche Siphonverschluss sperrt dem Gase den Austritt, lässt aber die Transportkette ungehindert hindurchgleiten, so dass die verstickten Teile abgenommen bzw. erneut in den Kreislauf gebracht werden können, falls eine einmalige Behandlung nicht ausreicht.
Statt Ammoniak können auch andere stickstouabspaltende Stoffe zur Ausübung des vorstehenden Verfahrens benutzt werden, doch liegt die Anwendung von Ammoniak am nächsten.
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1. Verfahren zur Verstickung von Eisenteilen, dadurch gekennzeichnet, dass die Eisenteile durch den Verstickungsapparat in gleichmässig oder ruckweise fortschreitender, kreisläufiger
Bewegung entgegen der Strömungsrichtung oder dem Konzentrationsgefälle des nitrierenden
Gases oder Gasgemisches, vorzugsweise Ammoniak, hindurchgeführt werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu verstickenden Eisenteile in die zersetzten und dadurch spezifisch leichter gewordenen Reaktionsgase von obenher in absteigender Bewegung derart eingeführt werden, dass sie zunächst die reduzierend und anwärmend ) wirkende, wasserstoffreichste Gaszone, sodann bei weiterem Abstieg in heissem Zustande die EMI2.4 gelangenden Eisenteile so gefuhrt werden, dass sie mouhrhst keine Berührungsflächen miteinander ) oder mit der Ofenwand haben 4.Einrichtung nach Anspruch l bis 3. dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke eines ununterbrochenen Arbertens die Kreislaufapparatur eine der Beschickung zugängliche, mit der Aussenluft kommunizierende Öffnung haben kann, weiche gegebenenfalls auf der Austrittsseite der Reaktionsgase, und zwar wesentlich tiefer liegt, als diejenige Zone, in welcher sich das spezifisch leichtere Gas sammelt (Trnmnielraunl/), so dass keine Luft eindringen kann.5. Einrichtung nach Anspruch l und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung des Ofens bzw. der Apparatur in der hellen Zone aus solchen Stoffen besteht, welche die Zersetzung des Verstickungsgases möglichst nicht katalytisch befördern, wie z. B. Quarz, Porzellan usw.. von muIn-hst sslatter Oberfläche
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE79319X | 1916-09-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT79319B true AT79319B (de) | 1919-12-10 |
Family
ID=5638595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT79319D AT79319B (de) | 1916-09-23 | 1917-07-18 | Verfahren und Vorrichtung zur Verstickung von Eisenteilen. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT79319B (de) |
| GB (1) | GB110749A (de) |
-
1917
- 1917-07-18 AT AT79319D patent/AT79319B/de active
- 1917-10-12 GB GB14815/17A patent/GB110749A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB110749A (en) |
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