AT79166B - Verfahren und Einrichtung zur Kühlung bezw. zur Beibehaltung einer möglichst gleichen Temperatur des Laufes oder dgl. von Maschinenschießwaffen. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Kühlung bezw. zur Beibehaltung einer möglichst gleichen Temperatur des Laufes oder dgl. von Maschinenschießwaffen.Info
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Description
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Die Erfindung bildet ein Verfahren und eine Einrichtung zur Kühlung bzw. zur Beibehaltung einer möglichst gleichen Temperatur aller sich erwärmenden Teile von Maschinengewehren, -kanonen oder dgl., wie insbesondere des Laufes, sowie der stark geölten, aufeinandergleitenden Laufflächen des Mechanismus.
Das Verfahren besteht darin, dass man den Kühlwasserkreislauf, zweckmässig den eines Motors, und zwar insbesondere eines Explosionsmotors, der das die Waffe tragende Fahrzeug antreibt, auf den Kühlwasserkreislauf der Waffe derart einwirken lässt, dass die Temperatur von ersterem auf letzteren übertragen wird, ohne dass sich die Stromkreise gegenseitig stören. ; Die Einrichtung besteht aus einer Wärmeaustauschvorrichtung von an sich bekannter Bauart, die in den Kühlwasserkreislauf sowohl der Waffe als auch des Motors eingeschaltet ist, wobei in die Austauschvorrichtung eine Schleuderpumpe eingebaut sein kann, die den Kühlwasserkreislauf der Waffe bewirkt.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 die beispielsweise Ausführungsform einer Wärmeaustausch- vorrichtung im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt. Fig. 3 stellt das Umlaufsehcma der beiden Kühlwasserkreisläufe dar.
Die Wärmeaustauschvorrichtung ähnelt einem Flächenkondensator mit grosser Fläche zur Ableitung der Wärme. Sie ist in die Küblleitung des Motors M derart eingeschaltet, dass das vom Kühler K (Fig. 3) kommende Wasser erst durch sie hindurchstreichen muss, ehe es in die
Schleuderpumpe P und von dort in die Kühlmäntel des Motors fliesst. Das Wasser, das den Motor kühlt, kreist aui diese Weise fortwährend durch die Wärmeaustauschvorrichtung und die Temperatur dieses Wassers beträgt im Winter nicht unter etwa 100 C und im Sommer höchstens etwa 400 C.
Durch die Rohre 3 der Wärmeaustaushvorrichtung kreist das Wasser, das zur Kühlung des Laufes der Maschinenwaffe in der Wasserjacke G benutzt wird. Um dieses Wasser fliessend zu erhalten, dient eine mit der Wärmeaustauschvorrichtung zusammengebaute Schleuder- pumpe 7, welche ihren Antrieb vom Motor mittels einer biegsamen Welle 11, Kupplung 10 und
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die Wärmeaustauschvorrichtung und verlässt sie bei der Öffnung 2. Das Wasser, das die Waffe kühlt. fliesst durch die Öffnung 6 in die Wärmeaustauschvorrichtung und verlässt sie bei der Öffnung9.
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k hlenden Wassers, dient diese Vorrichtung zur Heizung des Laufes und des Mechanismus der Maschinenwaffen, um deren anstandsloses Arbeiten zu sichern.
Im Sommer dagegen, wenn die Temperatur des den Lauf der Waffe kühlenden Wassers grösser ist als die Temperatur des den Motor kühlenden Wassers, wird dieser Temperaturunter- schied durch die Wärmeaustauschvorrichtung bzw. durch den Kühler des Motors ausgeglichen.
Die Anwendung eines eigenen Rohrsystemes für die Kühlung des Laufes, unabhängig von pr Kuhlleitung des Motors ist damit begründet, dass die zur Kühlung des Motors dienende und in der Zeiteinheit durchströmende Wassermenge durch irgend welohe Verzweigung der Kühlleistung des Motors, nicht abgeändert werden darf. Die Beschädigung dieser Zweigleitung könnte den unbeabsichtigten Stillstand des Motors herbeiführen, da das Wasser ausfliessen würde.
Durch das beschriebene Verfahren und die Einrichtung wird die Temperatur des Laufes, sowie der stark geölten, aufeinander gleitenden Laufflächen des Mechanismus der Maschiren- waffen auf einer Höhe von ungefähr 10 bis 400 C gehalten.
PATENTANSPRüCHE :
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ersterem auf letzteren erfolgt.
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Claims (1)
- 2. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wärmeaustauschvorrichtung (T) bekannter Bauart in beide Kühlwasserkreisläute eingeschaltet ist, **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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1917
- 1917-10-25 AT AT79166D patent/AT79166B/de active
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