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Bei Drebstrom-Turbogeneratoren mit umlaufendem Feld und ruhender Ankerwicklung, bei denen auf dem Ständer die Wicklung einer Phase, Phasenbürdel, auf beiden Seiten auf mehrere Nuten verteilt ist. ist es häufig erwünscht, die Reihenfolge der den einzelnen Nuten entsprechenden Spulenteile, Nutpnbündel, auf beiden Seiten des Phasenbündels beizubehalten und so eine fortlaufende Spulenwicklung zu erzielen. Dies wurde bei Stabwicklungen seither ladurch erreicht, dass man die Leiter einander zugehöriger Nuten durch Gabeln verband, wie
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veranschaulicht sind.
Die Ansicht einer einzigen Gabel in der Umfangsrichtung gesehen, zeigt Fig. l der Zeichnung, während Fig. 2 eine Aufsicht in radialer Richtung auf die Scheiteln mehrerer Gabeln darstellt. Die beiden Schenkeln a, b der Gabeln befinden sich in zwei Wicklungsebenen oder Schichten. Die Scheite) c bilden in der Umfangsrichtung dünne Stege, wie aus Fig. 2 erkennbar ist. Auf diese
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ausserordentilich starke und ungünstige Beanspruchungen zur Folge. Da die Stege selbst keine günstigen Angriffspunkte für die Befestigungsmittel bieten, die die auftretenden Kräfte ohne Deformation der Wieklung aufnehmen könnten, so sind ausserordentlich komplizierte Konstruktionen erforderlich, um die einzelnen Gabeln gegenüber den heftigen auftretenden Stossen in ihrer Lage zu sichern.
Man kann nun der Erfindung gemäss bei solchen fortlaufenden Spulenwicklungen geeignete
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zwei Wicklungsschichtes die Scheitel der Stirnbügel aller Nutenbündel nicht hochkant, sondern nachkant umbiegt, und zwar so, dass die Verbindungen zwischen innerer und äusserer Schicht in einer einzigen Zylinder- oder Kegelflöche als Hüllfläche dienen und dass die Stirnverbindungen innerhalb dieser Hüllnäche aus der einen Wickelschicht in die zweite durch reine Biegung ohne Torsion übergehen.
Die Verhältnisse sind durch die Fig. 3 bis 5 veranschaulicht. Fig. 3 stellt die neue Stirnverbindung eines Nutenbündels mit den Schenkeln a'und b'und dem Scheitel c'dar.
Fig. 4 veranschaulicht eine radiale Aufsicht auf mehrere Stirnverbindungen, aus der die Abbiegung, die Führung der Leiter, in der Hüllfläche ohneweiters zu erkennen ist.
Fig. 5 zeigt eine Stände ! wicklung gemäss der Erfindung, und zwar ist als Beispiel eine zweipolige Wicklung mit gespaltenen Phasen gewählt, bei der also sämtliche Leiter einer Wicklungs- phase für die Stirnverbinder in zwei nach rechts und links führende Hälften gespalten sind.
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Kräfte, gleichgiltig ob sie auf einzelne oder alle Verbindungen wirken, herbeigeführt. Das Band selbst, das in der Regel gegen die Stirnverbindungen elektrisch isoliert wird, wird zweckmässig m wenigen Versteifungsbolzen i1 usw. in seiner Lage gesichert.
Die Wicklungsanordnung gemäss der Erfindung gestattet nun bei Wicklungen, wie sie als Aua- führungsbeispiel in Fig. 5 veranschaulicht ist, bei der zweipoligen Wicklung mit gespaltenen Phasen weiter eine ausserordentlich einfache und sicher wirkende Versteifung auf dem ganzen Verlauf der Stirnverbindungen, die in Fig. 6 veranschaulicht ist. Hienach werden einmal in den
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sind. Bei dieser Anordnung sind die Laschen etwa so angeordnet, dass sie die Stirnverbindungen in der Nähe der Teile überdecken, die die grösste Krümmung aufweisen. Sie sind daher vorzüglich geeignet, die in dieser Richtung am stärksten wirkenden Kräfte aufzunehmen. Andererseits liegen sie auch so, dass die freien Längen der Stirnverbindungen nur kurz sind.
Die Übertragung der Kräfte von den Stirnverbindungen auf die Bolzen vermittelt man 1 bekannter Weise durch mechanische feste Zwischenlagen. Die äusseren Bolzen werden zweck mässig noch gegeneinander durch einen Ring o versteift, wodurch gleichzeitig auch eine seitliche Versteifung der inneren Bolzen l erreicht wird. Es wird also eine Befestigung erzielt, die nunmehr infolge der Dreieckkonstruktionen nach keiner Seite ausweichen kann.
Die Anordnung des Versteifungsringes radial ausserhalb der Stirnverbindungen, die bei dieser Bauart möglich ist, hat gegenüber anderen Anordnungen, bei denen der Ring radial weiter innen liegt, den Vorteil, dass der Ring aus festem Metall hergestellt werden kann, ohne dass das starke Streufeld der Stirnverbindungen nachteilig wirkt.
Infolge der günstigen Versteifung, die in Fig. 5 und 6 veranschaulicht ist, lassen sich ohneweiters Wicklungen völlig sicher anordnen. deren Steifigkeit von vorne. herein gering ist, also
Seilwicklungen, die gerade bei Wechselstrommaschinen hoher Spannung ausserordentliche Vorteile aufweisen und Wicklungen, bei denen die Stirnverbindungen jedes Nutenbündels aus mehreren Leitern bestehen.
Neben den eben beschriebeneen Vorteilen der neuen Wicklungsanordnung, wonach sie die Anbringung sehr günstiger Versteifungen ermöglicht, weist sie noch gegenüber der Wicklung mit Verbindungsgabeln, wie aus einem Vergleich der Fig. 1 und 2 ohneweiters hervorgebt, die
Vorteile auf, dass die Stirnverbindungen sich leichter herstellen lassen, weil sie keine starken Krümmungen aufweisen, dass sie erheblich weniger Raum beanspruchen und dass die Längen der einzelnen Leiter kürzer ausfallen, somit an Kupfcrgewicht gespalt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wicklung nach Art der Evolventenwicklung für die Ständer elektrischer Drehstrom maschinen mit zwei Wicklungsschichten der Stirnverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheitel (c') aller Stirnverbindungen in einer einzigen Zylinder- oder Kegelfläche liegen, wobei die Nutenbündel innerhalb dieser Fläche durch reine Biegung ohne Torsion aus der einen Wicklungsschieht lit (b) in die andere (a') übergehen.