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Projektorspiegel.
Es ist eine bekannte Tatsache, dass die Spiegel von Projektoren dadurch rach zu Grunde gehen, dass der Spiegelbelag abblättert oder das Spiegelglas springt. Die Ursache der beiden Schaden liegt in der raschen Erhitzung beim Inbetriebsetzen und in der raschen Akühlung beim Abstellen der Projektorbogenlampe. Zum Abblättern tragen nebst diesem schnellen Temperaturwechsel noch die hohe Temperatur, welche am Belage herrscht, sowie die ungleichmässige Verteilung derselben über der Belagfache bei, indem die Temperatur nach oben zu anwächst.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, einen Schutz des Spiegels gegen diese schädigende Temperatureinfüsse zu schaffen, was dadurch erreicht wird, dass die Belagefläche von einem Material umgeben ist, das im Verhältnis zur Luft eine grössere Wärmekapazität und Wärmeleitfähigkeit besitzt, so dass dadurch eine zu schnelle Erhitzung sowie auch eine zu schnelle Abkühlung des Spiegels vermieden wird. Durch die bessere Wärmeleit- und Abgabefähigkeit des Materials als Luft wird nämlich die dem Spiegel von der Lampe mitgeteilte Wärme abgeleitet, so dass die Temperatur überhaupt nicht so hoch ansteigen kann, als dies bisher der Fall ist.
Andererseits, da das Material gleichzeitig eine höhere spezifische Wärmekapazität als Luft besitzt, so wirkt es sozusagen als Wl1rmepuffer, so dass beim Inbetriebsetzen der Lampe die Erhitzung und beim Abstellen derselben die Abkühlung viel langsamer vor sich geht, wodurch gegenüber Luft ein Ab- flachen der Erwärmungs-und Abkuhlungskurven sowie überhaupt auch ein geringerer Maximalwert derselben erreicht wird. Für den gedachten Zweck können alle Materialien in Betracht kommen, die den obigen Bedingungen entsprechen, insbesondere eignen sich hiefür Öle, Wachs, Paraffin, gelatinöse Massen und dgl.
Die Anbringung dieses Materials erfolgt zweckmässig in der Weise, dass der in
Fig. 1 der Zeichnung ersichtliche, zwischen dem Spiegel 1 und der Fassung 2 bisher zwecks Luftkühlung freigelassene Raum 3 mit dem Material ausgefüllt wird oder es wird die wärmeaufspeichernde und ableitende Masse, um Schwierigkeiten beim Abdichten zu vermeiden, von einer Hülle ans geeignetem Material umschlossen und mittels dieser in dem Raume 3 zwischen dem Spiegel 1 und der Fassung 2 eingelegt.
Der Zwischenraum zur Erzielung einer grösseren Wärmekapazität des eingelegten Materials wird zweckmässig grösser als bisher gewählt, insbesondere erweist es sich als vorteilhaft, den Raum, wie aus den Fig. t, 2 und 3 ersichtlich ist, nach oben und seitlich zu erweitern, da die Temperatur nach oben zu anwächst ; durch diese Erweiterung des Fassungsraumes wird die Temperatur über dem Belage ausgeglichen. Diese Erweiterung erweist sich auch dann vorteilhaft, wenn der Hohlraum 3 blos mit Luft gefüllt wird. Gegebenenfalls kann die Fassung noch zur Verbesserung der Wärmeabgabe bzw. Wärmeverteilung mit von oben nach unten zu verlaufenden Rippen 4 versehen sein.
Durch die beschriebene Einrichtung wird die Lebensdauer des Spiegels wesentlich verlängert, da das Springen des Glases und Abblättern des Belages verhindert wird, oder es kann bei gleicher Lebensdauer wie früher eine grössere Lichtstärke des Scheinwerfers durch Einsetzen einer stärkeren Lampe erlangt werden, worauf bisnun mit Rücksicht auf die Schonung des Spiegels verzichtet werden musste.
PATEXT ANSPRÜCHE :
1. Projektorspiegel, dadurch gekennzeichnet, dass er durch ein an seiner Rückseite angeordnetes Material, das im Verhältnis zur Luft eine grössere Wärmekapazität und Wärmeleitungsfähigkeit besitzt, wie z. B. Öl, Wachs und dgl., gegen schädigende Temperatureinflüsse geschützt ist.
2., Projektorspiegel, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen Spiegel und seiner Fassung befindliche, zur Aufnahme des Kühlmittels dienende Hohlraum nach oben zu und seitlich erweitert ist, um die oben und an den Seiten stärker auftretende Hitze durch die grössere Menge des Kühlmittels zu paralysieren.
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