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Etiketteträger.
Es sind bereits aus Metallblechen gefertigte Etiketten vorgeschlagen worden, bei welchen die Plombe zum Festhalten des Bindemittels mit der Etikette aus einem Stücke gefertigt ist. Diese Etiketten sind für bestimmte Zwecke, insbesondere für die Mühlenindustrie, nicht verwendbar, da die mit Stempelfarbe auf die Etiketten aufgedruckten Qualitätsbezeichnungen auf einem Blechschild nur schlecht haften und daher schwer leserlich sind bzw. leicht verwischt werden können.
Zweck der Erfindung ist nun, einen Etiketteträger zu schaffen, der nicht nur dauerhaft mit dem Bindeorgan sicher verbunden ist, sondern bei welchem auch die vorerwähnten Übelstände beseitigt sind. Zu diesem Behufe werden beide Plombenschliessteile, die zur Sicherung des Bindeorgans dienen, aus dem Fleische des Etiketteträgers herausgearbeitet, wobei dieser Träger gleichzeitig mit einer Papiereinlago oder dgl. versehen werden kann, die die Qualitätsbezeichnungen enthält. Durch diese Anordnung wird auch der Vorteil erzielt, dass an Material wesentlich erspart wird, wobei bei entsprechender Formgebung
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In der Zeichnung sind in den Fig. 1 und 2 zwei Ansführnngsbeispiele des Er- nndungsgegonstandes in Ansicht bzw.
Längsschnitt nach den Linien 5-5 bzw. 6- 6 veranschaulicht.
Der Etiketteträger besteht gemäss Fig. 1 aus einem Blechschild a. auf welchem die Etikette p liegt. Letztere ist mit dem Schild a durch Börtelung oder dgl. verbunden. Die beiden Schliessteile bestehen in diesem Falle aus zwei Schalen r, rl, die aus dem Schild a herausgearbeitet sind. Der gemeinsame Hals der beiden Schalen r, r1 bildet somit einen Teil des Schildes selbst. Durch Umklappen der Schale r und Umbörtelung des Bordrandes der Schale rl wird das eingelegte Bindemittel sicher festgehalten.
Die in Fig. 2 veranschaulichte Ausführungsform wird vorzugsweise zur Plombierung von Waggontüren verwendet. In dem Falle besteht das Bindeorgan aus einem mit Prägungen versehenen Blechstreifen s, dessen Seitenränder mit Ausschnitten t'versehen sind. Die Plombe selbst besteht bei dieser Ausführungsform aus zwei schalenartigen Teilen ?', r, deren Hals gleichfalls im Schild a liegt. Nach Einlegen des Streifens s in die Schale rl derart, dass die Ausschnitte v in die Enden des zweiteiligen Bordrandes eingreifen, wird die Schale r nach oben geklappt und die Verbindung durch Umbörteln in bekannter Weise hergestellt.
Beim Umklappen der Schale r wird die Etikette p auf beiden Seiten teilweise freigelegt, so dass dieser Teil der Etikette mit Prägungen oder dgl. versehen werden kann.
An Stelle zweier Schalen, könnten auch andere geeignete Schliessteile treten, die aus dem Plombenschild a herausgearbeitet werden.
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