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Einrichtung zum elektrischen Erhitzen von Nieten.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum elektrischen Erhitzen von Nieten.
Sie besteht darin, dass der zur Erhitzung der Nieten dienende sekundäre Stromkreis eines Hochfrequenzstromes ausserhalb der Nieten ohne Hautwirkung (skineffektfrei) ausgebildet ist. Als zweckmässig haben sich Ströme von etwa 500 Perioden oder mehr erwiesen. Diese Ströme werden mit normaler Spannung von beispielsweise 220 Volt zum Arbeitsplatz geleitet, wozu man billige und handliche Kabel verwenden kann. Hier werden die Hochfrequènzströme in Ströme geringer Spannung und hoher Stromstärke umgewandelt, und zwar in einem Transformator, der als Arbeitsgerät ausgebildet ist.
Es ist zwar bekannt, zum elektrischen Schweissen von Metallteilen Hochfrequenzströme zu verwenden, um Transformatoren mit wenig Eisen ausführen zu können, das Gewicht des Transformators also herabzusetzen. Während aber bei der Schweissung eine Erhitzung der Metalloberfläche bis nahe an die Schmelzglut erwünscht ist, wird bei der Nietung nur eine Erwärmung der Niete bis zu ausreichender Bildsamkeit gefordert.
Dadurch ferner, dass die sogenannte Hautwirkung in der zylindrischen Niete in vollem Masse wirksam wird, erhält man eine günstige Erhitzung der Niete. Denn die Widerstandswärme wird vorzugsweise in der Aussenhaut der Niete erzeugt und durch Wärmeleitung in das Innere abgegeben ; dies ergibt bei geringem Wäre verlust eine überaus wirtschaftliche Erwärmung
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erhitzen, so dass sie hinreichend bildsam und der Nietkopf mit verhältnismässig geringem Druck hergestellt werden kann.
Es zeigt sich ausserdem, dass die Hautwirkung um so günstiger ist, je grösser der Nietquerschnitt ist 0 Dadm,. h, dass der übrige Teil des sekundären Stromkreises ohne Hautwirkung ausgebildet ist, werden Verluste in diesem Teil nach Möglichkeit vermieden.
Durch die Einrichtung werden vollkommen gleichmässige Nietungen erreicht, indem es bei vorgeschriebenem Höchstdruck der Pressvorrichtung nur dann möglich ist, eine Nietung auszuführen, wenn die Niete durch Erhitzen eine bestimmte Plastizität erreicht hat. Es hat also jede Niete bei ihrer Herstellung notwendig eine bestimmte Temperatur erreicht, wodurch ein gleichmässiges und sicheres Anziehen verbukt wird.
Bei den bekannten Nietverfahren. bei denen die Stromleitung auf der einen Seite des Werkstückes von dem einen Pol durch d ! f Xifte und auf der anderen Seite vom Setzkopf zu dem anderen Pol geht, ist die Nietung auch aus anderen Gründen nicht sehr wirtschaftlich. Bei
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hei Verwendung von Wechselstrom einen Transformator, der eine starke elektromotorische Gegenkraft erzeugt und die Eisemnasht-n erden infolge von Wirbelströmen unnötigerweise
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gestänge. Dieses Gestänge besteht aus dem in das Kupferrohr eingreifenden Hebel o, der durch einen auf Zug beanspruchten Bolzen p mit dem Gegenhalter q leicht lösbar verbunden ist. Der Bolzen p wird in einem Nietloch geführt.
Der Gegenhalter stützt sich gegen das Werkstück oder, wenn in der Nähe les Randes genietet wird, gegen die Welle eines Handrades r, das zum Erzeugen des Pressdruckes dient. Beim Drehen des Handrades r, das auch auf der anderen Seite des Werkstückes sitzen kann, wird der Transformator gegen die Niete gedrückt und das Stahlstück g zum Bilden des Schliesskopfes geht durch eine Aussparung in dem Ring h, bis es sich auf das Werkstück aufsetzt. Der Nietkopf ist dann fertig. Der Pressdruck kann anstatt von Hand auch durch eine pneumatische, elektrische oder hydraulische Pressvorrichtung erzeugt werden.
Der Strom geht während der Nietung durch den isolierten Nietschaft, durch die Berührungsfläche des Setzkopfes mit dem Werkstück und durch das Werkstück zur Platte h und dann durch die Litzen n zurück zum anderen Ende des Kupferrohres. Der Weg durch das Werkstück ist dabei sehr kurz bei grossem Querschnitt und daher der Verlust durch Stromwärme unbedeutend.
Da die verhältnismässig grosse Berührungsfläche der Platte h nur bei gut ebener Oberfläche des Werkstückes gleichmässig genug anliegt, kann man sie auch aus einzelnen Teilen machen. von denen jeder für sich angepresst wird. Ferner kann man den ungleichmässigen Übergangswiderstand zwischen den zu nietenden Blechen dadurch verhindern uder ganz ausschalten, dass mm ! den Strom nicht von dem obersten Blech abnimmt, wie in der Zeichnung dargestellt ist, sondern von einem unteren.
Diese Anordnung eignet sich besonders zum Nieten von über- lappungen und einseitigen Laschen, bei denen das tiefer liegende Blech von oben zugänglich ist, Das Kontaktstück A. sitzt dann seitlich vom Werkzeug und legt sich neben der Verstemmkante auf die Oberseite des unteren Bleches, gegen dessen Unterseite sich der Setzkopf legt.
Das Anlegen von besonderen Kontakten zur Stromabnahme an das Werkstück kann man uberhaupt verneiden, wenn man gleichzeitig mehrere Nieten herstellt, deren Schäfte isoliert sind. Man kann dabei eine der oben erwähnten ähnliche Anordnung verwenden, bei welcher die
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