AT77213B - Drahtseil mit zur Auffindung eines bestimmten Drahtes geeignetem durchlaufendem Merkzeichen. - Google Patents

Drahtseil mit zur Auffindung eines bestimmten Drahtes geeignetem durchlaufendem Merkzeichen.

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AT77213B AT77213DA AT77213B AT 77213 B AT77213 B AT 77213B AT 77213D A AT77213D A AT 77213DA AT 77213 B AT77213 B AT 77213B
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  Drahtseil mit zur Auffindung eines bestimmten Drahtes geeignetem durchlaufendem   Merkzeichen.   



     Drahtseile (Förderseile)   bestehen im allgemeinen aus miteinander verseilten Litzen Jede Litze ist gebildet aus   Einzeldrähten,   die in konzentrisch übereinander angeordneten Lagen miteinander verdreht sind.   Die\recbnerische   Bruchfestigkeit eines solchen Seiles ist daher gleich der Summe der   Bruchfestigkeiten   der Einzeldrähte. Durch die Abnutzung des Seiles treten zuerst, insbesondere in den äusseren Drahtiagen, d. h. in den Decklagen der Litzen Drahtbrüche auf.

   Hiedurch wird die Bruchfestigkeit des Seiles herabgemindert, und zwar wie es zunächst scheinen könnte im Verhältnis der Anzahl der Drahtbrüche zu der Gesamtzahl der Drähte, insofern man nämlich annimmt, dass jeder   Drahtbruch   in einem anderen Draht liegen müsse bzw. jeder Draht in der ganzen Seillänge nur einmal reissen könne, Tatsächlich liegen die Verhältnisse aber anders. Der am Seil wirkende Zug erzeugt infolge der   zweimaligen Veinechtung   der Drähte eine solche Reibung zwischen den Drähten, dass schon in einer nicht sehr   grossen   Entfernung von der 
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   nahebefindlichen   Querschnitt nicht gerissen wäre.

   Die Folge davon ist. dass ein Drahtbruch nicht zur Entlastung des betreffenden Drahtes führt, sondern dass dieser in kurzer Entfernung von der Bruchstelle wieder trägt und deshalb auch wieder an einer neuen Stelle reissen kann. Es ist infolgedessen eine häufig beobachtete Erscheinung, dass, nachdem ein Förderseil wegen einer grossen Anzahl über seine Länge verteilten   Drahtbrilchcn   
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 die Vielheit gebrochener Drähte verursachten. Hätte man die Tatsache beizeiten einwandfrei feststellen können, dann wäre möglicherweise das betreffende Seil nicht abgeworfen worden und die mit seiner Ablage verbundenen Kosten und   Unannehmlichkeiten wären   vermieden worden. 



     Man könnte   nun   vermuten,   dass diesem Übelstande dadurch begegnet werden könnte, dass bei der   Sicherheitsprüfung   im Betrieb befindlicher Seile nur die auf eine solche Seilhinge entfallenden Drahtbrüche gezählt werden, in der ein gebrochener Draht erfahrungsgemäss nicht   mitträgt,   denn in   einer solchen Länge   muss wirklich der Anzahl der Drahtbrüche eine ebensolche Anzahl verschiedener gebrochener Drähte entsprechen. Ein solches Prüfverfahren wird aber infolge der grossen damit verbundenen Verantwortung von den meisten verantwortlichen Stellen für zu unsicher gehalten.

   Tatsächlich werden deshalb in weit grösseren Seillängen d ; e Drahtbruche gezählt, ohneweiters je als gebrochener Draht gewertet und aus der Zahl der danach noch verbleibenden urgebrochenen Drähte der Grad der noch vorhandenen Seilsicherheit bestimmt. 



   Es liegt hiernach auf der Hand, dass grosse wirtschaftliche Vorteile damit verbunden   , ind, wenn   an einem im Betrieb befindlichen Seile einwandfrei festgestellt werden kann, n 'ht. wieviel Bruchstellen vorhanden sind, sondern in   v'ssviel Drähten   des Seiles diese   Bruchstellen   liegen bzw. wieviel ungebrochene Drähte   das Seil noch enthält.   Bei Draht- 
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 schweig auf die ganze Seillänge mit Sicherheit zu verfolgen. 



   Nach der Erfindung wird nun diesem   Übelstande   dadurch abgehoben, dass die Seil drähte an jeder Seilstelle leicht auszählbar gemacht worden. Dies geschieht in einfacher Weise dadurch, dass entweder besondere    Merkzeichen,'wie   z. B. Hanfkordeln, mit den Drähten verseilt werden oder dass sie bei anderen   seiläbnlicben   Erzeugnissen an sich bekannte besondere Kennzeichnung einzelner Elemente   als Zählmorkzeichen auch auf   Drahtseile angewendet wird. Dazu kann z. B. ein von dem der übrigen   Drahtes   abweichender Durchmesser oder die Beschaffenheit der Oberfläche (Farbe, Rillen, Verzinkung)   oder die Querschnittform und dgl. dieser Zähldrähte dienen. Ein Ausftihrungsbeispiel zeigen Fig. 1 und 2.

   In diesen ist ein Drahtseil dargestellt, das aas sechs um eine Hanf6eele   verseilten Litzen besteht, deren jede in der Decklage zwölf   Drahtes     enthalt. In einer   Litze sind zwei, in den   übrigen   je ein Draht der Decklage verzinkt genommen, während die übrigen Drähte unverzinkt sind. (Umgekehrt könnten natürlich die   Kenndrahte   unver-   zinkt und die übrigen verzinkt sein. ) Unter Einhaltung einer bestimmten Zählrichtung   lässt sich von der Litze mit zwei   Kenndrähten   ausgehend eine bestimmte Litze und in jeder Litze von ihrem Kenndraht aus ein bestimmter Draht der Decklage jeder Seilstelle leicht abzählen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Drahtseil, dadurch gekennzeichnet, dass zu dem Zwecke, Drahtbrüche in Bezug auf die noch vorhandene Seilsicherheit richtig bewerten zu können, die einzelnen Seil drähte an jeder Seilstelle leicht auszählbar gemacht sind, indem entweder besondere Merkzeichen mit den Seildrähten verseilt sind oder indem in einer bei anderen seilähnlichen Erzeagnissen an sich bekannten Weise einzelne Seilelemente durch ein von dem der übrigen sinnfällig verschiedenes Äussere als Zählmerkzeichen ausgebildet sind.
AT77213D 1917-01-13 1917-01-13 Drahtseil mit zur Auffindung eines bestimmten Drahtes geeignetem durchlaufendem Merkzeichen. AT77213B (de)

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