AT76795B - Anschnallsporns. - Google Patents
Anschnallsporns.Info
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Description
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Anlehnalleporn.
Der metallene Bügel des Anschnallsporns, in dessen Mitte der Spornhals sitzt, war bisher an seinen beiden Enden mit je einem Knopfe versehen und auf diesen Knopf wurden die Enden der beiden mit je einem Knopfloch versehenen Ledergurte geknüpft. Von diesen beiden Ledergurten geht der eine, der sogenannte Steg, unter der Stiefelsol1le hindurch, wäbrer. d der obere über den Spann des Stiefels gelegt wird.
Diese bekannte Einrichtung leidet au Unvollkommenheiten, die besonders vom militärischen Reiter im Gefecht lebhaft empfunden werden. Der erste und schlimmste Fehler besteht darin, dass der Sporn verlierbar ist. Schon in Friedenszeiten werden am Übungsplatz einer Reiterabteilung bei jeder übung erfahrungsgemäss Sporen vielfach verloren. Im Ernstfalle aber, insbesondere beim Sturmangriff, wenn die Leiber der Pferde dicht gedrängt vorwärtsstürmen und sich die Fiisse der Reiter berühren, noch mehr aber, wenn der Kavallerist zum Fussgefechte
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des Riemens vom Sporen selbsttätig eintritt.
Ein anderer grosser Ubelstand des bekannten Anschnallsporns besteht darin, dass ihm kein Mittel innewohnt, das Hochklappen des Sporns zu verhindern. Betritt der Reiter zu Fuss den nassen Wieengrund und sinks mit den Stiefeln an besonders nachgiebigen Stellen ein, so
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Diese Nachteile des bekannten Anschnallsporns zu beseitigen. ist das Ziel der vorliegenden Erfindung. wozu noch das Streben tritt, die Vorteile des den Fussgängern, den Jägern ul d den Fusssoldaten bekannten, als Stiefelbalter und Fussschoner wirkenden, über dem Schuhwerk an- zuschnallenen Geschirres hinzuzunehmen, dessen Wirkurg bekanntlich darin besteht, dass das Knoehengerüst des Fusses zusammengespannt und innerlich gestützt wird, so dass eine vor-
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wird mittels Schnalle f eingestellt. Hiedurch wird zweierlei erreicht, Einmal die Unverlierbarkeit, weil der Steg o gewissermassen durch den Riemen e verriegelt wird.
Dann aber wird durch die feste Einlagerung des Bügels b in dem Schlitz d verhindert, dass der Sporn die in Fig. 1 punktiert gezeichnete Lage einnehmen kann. Endlich aber wird durch das Anspannen des Riemens e auch noch erreicht, dass das Knochengerüst dessFusses'zusammengebalten bleibt, wodurch dem Kavalleristen beim Fussgefecht und beim Marschieren eine ganz ausserordentliche, nämlich dieselbe Erleichterung geschaSen wird, die der Jnianterist nach Anlegung des schon erwähnten bekannten Geschirres zu schätzen weiss.
Es wurde schon oben gesagt, dass die in der Zeichnung dargestellten Anordnungen nur als Beispiele für die Ausführbarkeit der Erfindung gelten sollen. Es können in mancher Hinsicht Abänderungen stattfinden, ohne den Erfindungsgedanken zu berühren oder gar zu verkleinern.
So z. B. braucht der Riemenbügel b nicht unbedingt die schräge Lage zu haben, wie in'Fig. 1 und Fig. 2 gezeigt wird. Das kommt mehr oder weniger auf die Form des Fusses und auf Nebenumstände an. Der Bügel b könnte auch unter Umständen statt der schrägen eine mehr wagerechte Lage aufweisen. Man könnte auch, um die Massenherstellung durch Guss (Stahlguss, Temperguss) zu erleichtern, die Form nach b1 (Fig. 2) wählen.
Auch ist es nicht'unbedingt notwendig, dass der Steg c aus einem Lederriemen angefertigt wird, der die Schlitze d und d'besitzt. Man könnte statt dessen den Steg c etwa aus Federstahl oder aus einem Messingbandstreifen herstellen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Anschnallsporn, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung des Spornbügels (a) mit dem unter der Stiefelsohle hindurchgeführten Steg (o) und dem über den Spann des Stiefels sich legenden Spannriemen (e) ein am Spornbügel (a) starr befestigter Bügel (b) dient, über den EMI2.1 dann noch hervorstehenden Teil der Spannriemen hindurchgesteckt wird, so dass der Steg (c) durch den Spannriemen (e) verriegelt und die Unverlierbarkeit des Sporns gesichet t ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE76795X | 1915-12-30 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT76795B true AT76795B (de) | 1919-06-10 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT76795D AT76795B (de) | 1915-12-30 | 1916-06-13 | Anschnallsporns. |
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| AT (1) | AT76795B (de) |
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1916
- 1916-06-13 AT AT76795D patent/AT76795B/de active
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