AT76783B - Ofen und Verfahren zum Brennen, Rösten, Reduzieren und Sintern von Erz, Zement und dgl. - Google Patents

Ofen und Verfahren zum Brennen, Rösten, Reduzieren und Sintern von Erz, Zement und dgl.

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AT76783B
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  Ofen und Verfahren zum Brennen, Rösten, Reduzieren und Sintern von Erz, Zement und dgl. 



   Die Erfindung betrifft einen Ofen und ein Verfahren zum Brennen, Rösten, Reduzieren und Sintern von Erzen, Zement und dgl. Stoffen. Der den Gegenstand der Erfindung bildende Ofen wird in an sich bekannter Weise zusammengesetzt aus einer grösseren Anzahl   vol eiserner   Behältern, in welche das Gut in der Weise eingepackt wird,   dass Durchgänge für   die Gase gelassen werden.

   Zwischen je zweien (oder je zwei Gruppen) dieser Gutbehälter wird gemäss der Erfindung ein freier Raum eingeschaltet, in welchen die zur Behandlung des Gutes dienenden Gase eingeleitet und aus welchem die Abgase abgeleitet wenden ; die zwischen je zweien dieser freien Räume befindlichen   Gutbehälter     (oder Gtuppen   von Gutbehältern) sind derart angeordnet, dass sie unabhängig von den anderen   Gmbehältern   (oder Gruppen von   Gutbehältern)   aus der Reihe herausgenommen werden können, wenn die Behandlung des Gutes beendet ist, und dass 
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   geschalteten   freien   Räume   schliesst sich je eine Zuleitung für die   verschiedenen Gase urd   eine Abgasleitung an, welche in entsprechende Hauptleitungen münden,

   so dass jeder freie Raum mit jeder dieser Hauptleitungen in Verbindung gesetzt oder von dieser abgeschlossen werden kann. Der so zusammengebaute Ofen wird in der Weise betrieben. dass die verschiedenen hinter-   t'inaldcrgeschaltetcn     Gutbehälter   (oder Gruppen von Gutbehältern) sich in einem verschiedenen Stadium der Behandlung befinden, und zwar so. dass der zuletzt   angeführte     Gutbehälter (oder   
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 werden können. Während des Betriebes sind diese Räume b jedoch stets unverrückbar an die Leitungen angeschlossen. 
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 eines Erzbehältersatzes bleibt.

   An den beiden Enden des in der Zeichnung in Rechteckform zusammengestellten Ofenzuges wird die Verbindung zwischen den Erzbehältern durch die fahrbaren Verbindungsräume VI, V2 hergestellt. 
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 angeschlossenen Gasleitung geschlossen, der Anschluss des fertiggebrannten Erzbehälters a1 an die Räume bl und   M   gelöst und dieser Erzbehälter al seitlich herausgezogen, um   entleert nid   wieder neu gefüllt zu werden. Sodann werden von den   Räumen 1/'und 1}   die seitlichen    Deck'l i   
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 Erzbehältersatz vorwärtsgeschaltet. In gleicher Weise wird nach Fertigbrennen der folgenden Sät7e verfahren.

   In Fig. 2 ist die Stellung gezeigt, welche sich dann ergibt, wenn eben der Sat, a5   fertiggebrannt   und herausgenommen ist urd die Luft den Satz a6, die Flamme den   Sah al   
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 Form eines Quadrates, eines Vieleckes mit mehr als vier Ecken oder eines Kreises zusammensetzen. Die Verbindungsstücke V1 können auch bei der Rechteckform fortfallen, indem man an den schmalen Seiten des Rechteckes noch einen oder mehrere Erzbehältersätze einschaltet und an den Ecken feststehende Eckstücke anordnet, welche gleichzeitig die Funktion dei   Räume   b übernehmen.

   Man könnte auch den gesamten Ofenzug in einer geraden Linie anordnen, den Betrieb auf dieser Linie vorwärtsscbalten und die Zurückschaltung in der Weise vornehmen, dass man. am Ende der Linie angekommen, die in Behandlung bleibenden Erzbehältersatze so (lurch Umsetzen miteinander vertauscht, dass der Betrieb in umgekehrter Richtung welter. geschaltet werden kann. Man würde in diesem Fall noch den Vorteil der feststehenden    luft-,     Gsa-,   Abgasleitungen und-räume erreichen. Diese Anordnung auf der geraden Linie ist jedoch, wie ersichtlich, umständlicher wie die Anordnung auf der in sich zurücklaufenden Linie. 



   Der Ofen kann natürlich auch anderen Zwecken dienen und in anderer Weise   betrieb   werden. Man kann beispielsweise die Nachbehandlung mit Luft durch eine Nachbehandlung   mt anderen, z. B. reduzierenden Gasen ersetzen oder die Nachbehandlung überhaupt wegfallen nasalen. An Stelle der Behandlung mit Flammengasen kann eine Behandlung mit liessen reduzierenden Gasen zum Zwecke der Reduktion oder zur Durchführung anderer Real'ones eintreten. Auch ist die Anwendung der Erfindung zur Durdführung anderer chemischer und metallurgischer Behandlungsmethoden möglich.

   Das Verfahren kann ferner auch in der Welse   durchgeführt werden, dass man die zur Durchführung der Sinteiung oder sonstigen Behandlung erforderliche Hitze durch Verbrennung von Gasen innerhalb der Masse nach Art der   faim-   
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   hindutchzwängt.   



   PATENT. ANSPRUCHE :
1. Ofen zum Brennen, Rösten, Reduzieren und Sintern von Erz, Zement und dgl., welcher aus einer Reihe von   hintereinandergeacbalteten Bebältern   besteht, in welche das Erz derart eingepackt ist, dass Zwischenräume für den Durchgang von Gasen bleiben, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter einzeln oder in   zusammengehörigen   Gruppen aus der den Ofen bildenden Reihe entfernt oder in diese Reihe zugeschaltet werden können, ohne dass die übrigen Behälter (oder Behältergruppen) der Reihe bewegt zu werden brauchen, und dass zwischen den Behältern oder Behältergruppen und am Ende und   Anfang   der Reihe freie Bäume angefügt sind,

   von denen jeder einzelne mittels je einer besonderen Verbindungsleitung an gemeinsame Hauptleitungen für die Zuleitung von Gasen und Luft und für die Ableitung von Gasen angeschlossen werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Ofens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterreihe eine in sich zurücklaufende Linie bildet, die zwischen dem letzten (abgeschlossenen) und dem ersten (ebenfalls abgeschlossenen) Glied des Ofens durch eine Öffnung von der Breite eines Erzbehälters (oder einer Erzbehältergruppe) unterbrochen ist.
    3. Ausführungsform des Ofens nach Anspruch 1 urd 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterreihe zwei nebeneinanderliegende Linien bildet, welche an ihren Enden mittels eines zweckmässig leicht entfernbaren Verbindungsraumes verbunden sind.
    4. Ausführungsform des Ofens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen je zwei Gasräumen befindlichen Erzbehälter (oder Erzbelältergruppen) auf Rädern seitlich herausfahrbar sind.
    5. Verfahren zum Betrieb des Ofens nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass nach Fertigbrennen des Inhaltes eines Erzbehälters (oder einer Erzbehältergluppe) dieser Be- hälter (oder diese Behältergruppe) aus der Reihe entfernt und ein flischgefüllter Behälter (odeur Behältergruppe) am Ende der Reihe zugeschaltet und dass der Anschluss der Gas-und Luft- zuleitungen und der Abgasleitung um die Länge des herausgenommenen Behälters (oder Erz- behältergruppe) vorwärtsgeschaltet wird.
AT76783D 1914-04-17 1915-04-03 Ofen und Verfahren zum Brennen, Rösten, Reduzieren und Sintern von Erz, Zement und dgl. AT76783B (de)

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