AT76685B - Verfahren zur Herstellung von Laufsohlen aus Lederabfallstücken. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Laufsohlen aus Lederabfallstücken.

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  VerfahrenzürHerstellungvonLaufschlenausLederabfallstücken. 
 EMI1.1 
 mannigfache Formen bekannt. Gemäss der Erfindung ist es jedoch möglich, jeden Kernlederabfall unter möglichster Vermeidung des Stanzens zur Schubesohlung zu verwenden, und durch sie'wird nicht nur die Beseitigung der Mängel, die hei blosser   Aufoagelung   von Lederabfallstücken auf die Sohle entstehen, bezweckt, sondern auch die Schaffung eines nahezu vollwertigen Ersatzes für die gebräuchliche Lederlaufsoble. Bei   sorgfältiger Aus-   führung ist die nach dem Verfahren entstehende neue Sparsohle infolge ausserordentlich fester Verspannung der   Lederstücke   und der Zähigkeit der verwendeten Füllmasse in hohem Grade   widerstandsfähig   und gegen Nasse sehr haltbar. 



   Das neue Verfahren sei an Hand der Zeichnung wie folgt näher   erläutert : Fig. l   und 3 zeigen in der Draufsicht Ausführungsbeispiele der Sohle ; Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie   C-D   der Fig.   8.   



   Auf die gut gereinigte Unterlage a werden geklopfte Kernlederabfallstücke b von unregelmässiger Form (Fig. 1 und 3), wie sie sich am besten aus den zufällig vorhandenen   Abfallstücken   unter möglichster Vermeidung weiterer Abfälle ergeben, mittels Nagelung und Naht durch unmittelbares Aufeinanderstossen aufgebracht, und zwar vom äusseren Rande der Sohle ausgehend, wie aus der Zeichnung ersichtlich, wobei zweckmässig die Heft-   flächen   durch ein Klebmittel vorbereitet sind.

   Nach dem Aufbringen der   Lederabfallstucke   
 EMI1.2 
 auf der Unterlage a werden gleichfalls zunächst mit dem Klebmittel überzogen und alsdann von dem Füllstoff c (Lederersatzmasse) in solcher Dicke durch Einpressen oder Einschlagen ausgefüllt, dass die Masse mit den   Lederstückcn   in der   Oberflache   bündig wird. 



  Nach dem Trocknen wird die so entstehende Sohle wie eine   gewöhnliche   Lcdersohlo aussen geschnitten und fortig bearbeitet. 



   In die Füllung der mittleren Lücke (Fig. 1) können noch gegebenenfalls lose Leder- 
 EMI1.3 
 



   Eine auf diese Weise zubereitete Sohle gewährleistet grösste Haltbarkeit   und Festig-   keit, weil durch das unmittelbare Aneinanderstossen   uorfgetmässiger   Ledorabfal ! stücke, vom Rande der Sohle ausgehend, eine feste Verspannung von aussen nach innen eintritt. Die Sohle ist auch sehr leicht reparaturfähig, weil bei der Aufbesserung auf das genaue Einhalten und Zuschneiden regelmässiger Stücke keine Rücksicht genommen zn werden braucht. 



   Zur Steigerung der Verspannung empfiehlt es sich, die unregelmässigen Abfallstücke schräg zu unterschneiden, wie aus den Querschnitten der Fig. 2 und 4 ersichtlich. 



   Es steht nichts im Wege, gegebenenfalls auch den Absatz des Schuhwerkes in ähnlicher Weise herzustellen, wie dies in Fig. 1 veranschaulicht ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Laufsohlen aus Lederabfällen, dadurch gekennzeichnet, dass unregolmässige Lederstücke, vom Raude der Sohle ausgehend, unmittelbar aneinander gefügt werden und die in der Mitte entstehenden unregelmässigen Flächenstücke mit künstlicher Masse (Lederersatz oder dgl) bündig mit der Oberfläche der Lederstücke ausgerollt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT76685D 1916-12-09 1916-12-09 Verfahren zur Herstellung von Laufsohlen aus Lederabfallstücken. AT76685B (de)

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