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Horde zum Trocknen feuchter Zuckerwürfelstangen und dgl.
Für die Trocknung von Stangen- oder plattenförmigen Zuckermassen sind in der Zuckerfabrikation bereits die verschiedenartigsten Trockengestelle (Horden) vorgeschlagen worden, ohne dass es bisher gelungen wäre, ein einfaches don praktischen Erfordernissen vollkommen entsprechendes Arbeitsgerät zu schaffen. Die Mehrzahl der bisher üblichen Trockengestelle, wie auch die in letzter Zeit verwendeten perforierten Trockenbretter weisen den grossen Übelstand auf, dass sie sich in der Trockenhitze stark werfen, wodurch beim Trocknen die auf die Horde feucht aufgelegten Zuckerstangen deformiert und gebrochen werden.
Ein weiterer grosser Übelstand der bisher bekannten Trockenhorden besteht darin, dass sie dor Trockenhitze nur verhältnismässig kleine Angriffsflächen bieten und abgesehen von der hiedurch bedingten langen Trockendaucr eine ungleichmässig Färbung des getrockneten Endproduktes bedingen.
Diese Übelstände worden der Erfindung gemäss im Wesen dadurch vermieden, dass der Boden der Trockenhorde aus einem quer zur Richtung der aufgelegten Zuckerstangen verlaufenden rostartigen Stabsystem hergestellt wird, dessen Stäbe unter sich durch quer durch die Stäbe verlaufende Dübel verdübelt sind. Es sind zwar für Fruchttrocknungs zwecke Holzhorden mit Bretterbuden und aufgeschlagenen Zusammenhaltungsleisten bereits vorgeschlagen worden. Abgesehen jedoch davon, dass diese Horden einem ganz anderen Gebrauchszwecke dienen und sich auch hinsichtlich ihrer Konstruktion prinzipiell von der
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Zuckerstangengut überhaupt zu trocknen.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der neuen Trockenhorde in Ansicht ; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 1 ; Fig. 3 einen
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gelegten Zuckerstangen veranschaulicbt.
Der Boden der Horde besteht aus einem eigenartigen roatartig ausgebildeten Sub- system/,/, dessen Stäbe ans Holz, zweckmassig Kieferholz, hergestellt sind. Das Querschnittprofil der Stäbe kann tn beliebiger Weise ausgestaltet sein, wesentlich ist nur, dass jede Stab mit besonderer Sorgfalt an der Oberseite vollständig ebenflächig angearbeitet wird Die Stäbe l verlaufen quer zur Richtung der aufgelegten Zuckerstangen. r und sind untereinander durch ein quer durch die Stäbe verlaufendes Dübelsystem 2 verdübelt. Die Dübel 2 bestehen aus einfachen Rundhölzern, die in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise durch Bohrungen der Stäbe l hindurchgesteckt sind.
Auf der Oberseite der Horde sind Leisten 3 befestigt, die mittels Schrauben 4 aui den Hordenstäben befestigt sind.
Eine Horde von der vorstehend beschriebenen Bauart bietet zufolge der grossen Zwischenräume 5 zwischen den Hordenstäben. also der rostartigen Ausbildung ihres Bodens
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trocknende feuchte Zuckergut bildet, das sich auch bei grossen Temperaturschwankungen nicht wirft.
Auf der Unterseite der Hordenstäbe sind je zwei Anschlagleisten 6, 6 vorgesehen, durch welche beim Übereinanderstapeln mehrerer Trockenhorden (vgl. Fig. 5) das seitliche Verschieben einzelner Horden gegeneinander verhindert wird.
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