AT76244B - Prothesen-Röhren-Konus-Gelenk. - Google Patents

Prothesen-Röhren-Konus-Gelenk.

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AT76244B
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Austria
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joint
tube
prosthesis
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rail
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Inventor
Borivoj Ing Fink
Original Assignee
Borivoj Ing Fink
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Prothesen-Röhren-Kones-Gelenk. 



   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet   eine neue Konstruktion von Prothesen-     gelrnhn.   



   Während die bisherigen   Konstruktionen derselben manche   Nachteile aufweisen-z. B. grosse 
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   schwierige Zusammenstellung   in richtiger, d. i. an beiden Seiten konaxialer Lage während des   der Prothese, schwierige   Zerlegbarkeit bei den Reparaturen und manchmal auch nicht   hinreichende Stabilität   gegen Beanspruchung durch   äussere   Kräfte - sind alle diese Fehler    u h ohgenannte   neue Konstruktion beseitigt. 



   Die Zeichnung stellt die Anordnung eines solchen Prothesengelenkes dar : 
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 also ein festes Ganzes, die   obere Hälfte   des Gelenkes. 



   In den Schalen d bewegen sich die Konusse e, welche mit einer Keilnase e' (Fig. 4) in die Nuten b' der Unterschenkelschienen b eingreifen. Mit Hilfe eines Bolzens f, welcher die linke 
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   Fig 2 stellt einen Querschnitt des Gelenkes dar. Ausser den schon beschriebenen Bestandteilen ist darans die Anordnung des Anschlages ersichtlich. Der in die Schiene b   eingenietete   Stift h bewegt sich zwischen zwei an der Öse der Schienen a geschaffenen    Vorsprüngen a'und (1".   



   Durch die Fig. 3 ist die Verbindung der Röhre c mit der Schiene a angedeutet. Die   Röhre c   ist am Ende kreuzweise angeschnitten, die äussere Oberfläche der Schale d ist wieder mässig konisch gebildet. Die Schiene a besitzt zweierlei Bohrungen von den Durchmessern i'und i". 



    Dujch Einpressen der Röhre   c in die Öffnung i'und durch Einziehen derselben mittels der   Schale d von der anderen Seite der Schiene a wird   eine ausserordentlich feste Verbindung erzielt. 



   Fig.   i maelht wieder   die Verbindungsart. von Bestandteilen b. e. f deutlich. Der Konus f 
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 die feste Verbindung erhalten.   t n den weiteren Figuren   ist eine analoge Anordnung des Sprunggelenkes gezeichnet. 
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 Holze gebildeten Nute und ist in der Mitte mittels einer an die Röhre   angesehweissten Zentral-     schraube befestigt.   



   Fig. 6 stellt den Querschnitt des   Sp'unggelenkes   dar. 



   Die beschriebene Konstruktion zeichnet sich durch   folgende Vorteile aup :  
1. Mittels der Röhre c wird die richtige parallele Lage der Schienen a sowie die konaxiale   Lage der Schalen d erzielt. In gleicher Weise bewirkt der Bolzen f die richtige parallele Lage     Holze gebildeten Nute und ist in der Mitte mittels einer an die Röhre angeschweissten Zentralschraube befestigt. 



  Fig. 6 stellt den Querschnitt des Sprunggelenkes dar. 



  Die beschriebene Konstruktion zeichnet sich durch folgende Vorteile aus: 1. Mittels der Röhre c wird die richtige parallele Lage der Schienen a sowie die konaxiale Lage der Schalen d erzieht. In gleicher Weise bewirkt der Bolzen f die richtige parallele Lage   

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 das Gelenk richtig zusammenzusetzen, so dass ein Fehler fast ausgeschlossen ist. Dies hat den leichten Gang des Gelenkes zur Folge. 



   2. Durch Verbindung der beiden Schienen mittels der Röhre c wird gleichzeitig eine grössere   Querstabilität   der Prothese erreicht, da die Schienen gegeneinander gespreizt und versteift. werden. 



   3. Die Bewegung des Gelenkes findet nur an den konischen Flächen der Konusse e und der Schalen d statt. Diese Flächen sind erheblich gross ; infolgedessen wird der spezifische Druck klein und die Abnutzung gering. Durch Benutzung von gehärtetem Stahl lässt sich letztere auf ein   Mindestmass   herabdrücken. 



   4. Indem konische Reibungsflächen verwendet werden, wird es möglich, den eventuellen durch Ausreiben entstandenen Spielraum-welcher sich beim Gehen durch unangenehmes Krachen meldet-durch einfaches Nachziehen des Bolzens f auszugleichen. Zu diesem Nach-   @iehen   genügt ein einzig r Schlüssel gegenüber ähnlich angeordneten   Fahrräderachsen,   bei deren Nachspannen zwei vers hiedene Schlüssel benötigt werden. 



   Auf dieselbe Art   lässt   sich au h der Gang des Gelenkes regulieren, so dass es nach Bedarf leicht oder schwer beweglich ist. 



   5. Der Abnutzung sind nur die Konusse e und die Schalen   d   ausgesetzt, welche leicht aus wechselbar sind. Dadurch wird eine fast. unbegrenzte Dauerhaftigkeit des Gelenkes erreicht. 



   6. Der Anschlag ist innen   angebracht und so verborgen, dass   er nicht mit   der Wäsche   in Berührung kommt und diese somit nicht beschädigen kann. 



   7. Das Zerlegen des beschriebenen Gelenkes auf einer fertigen Prothese ist sehr einfach : 
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 forderlich ist,   fällt   dabei weg. 



   8. Gegen Verstäubung ist das Gelenk vollständig gedeckt. 



   Trotz aller dieser Vorteile gegenüber anderen Prothesengelenken ist das Gewicht dieses neuen Gelenkes nur wenig   grösser, so   dass dies fast nicht in Betracht kommt. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Prothesengelenk, dadurch gekennzeichnet, dass eine an beiden Enden mit   konischen  
Schalen versehene Stahlröhre und zwei in diese Schalen passende Konusse mittels eines Spann-   bolzens zusammengezogen werden, wodurch   eine   beiderseitige Regulierung und leichter (jang   erzielt wird.

Claims (1)

  1. 2. An dem unter Anspruch 1 geschützten Prothesengelenke die Verbindungsart der Röhre mit den Schienen, und zwar darin bestehend, d'1ss das angeschnittene Ende der RÖhre in die Bohrung der Schiene eingepresst und von der anderen Seite der Schiene durch Eindrücken einer an der Oberfläche mässig konischen Einlage eingezogen wird. welche Einlage gleichfalls eine konische Schale für den Konus bildet.
    3. An demselben Prothesengelenke die Verbindungsart der Konusse mit den anderen EMI2.2
AT76244D 1916-11-28 1916-11-28 Prothesen-Röhren-Konus-Gelenk. AT76244B (de)

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