AT76016B - Verfahren zur Darstellung von Chromverbindungen chromierbare Gruppen enthaltender Azofarbstoffe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Chromverbindungen chromierbare Gruppen enthaltender Azofarbstoffe.

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   Färbungen   der Halbehromverbindung werden dieselben grünen Nuancen von bedeutend besserer lichtechtheit erhalten wie beim   Nachchronüeren   der   Färbungen des NatronHalzes.   



   Beispiel 2. 



   18-2 Teile 2 : 1-Aminophenol-4-sulfosäure werden mit 300 Teilen Wasser und 4 Teilen Natronhydrat in das Mononatriumsalz übergeführt. Die filtrierte Lösung wird mit einer filtrierten Lösung von   10 5   Teilen   Chromnuorid   in 100 Teilen Wasser und einer solchen von   27 2   Teilen   kriatatusiertem     Natrimnazetat   vereinigt und zirka 4 Stunden auf dem Wasserbad 
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 gereinigt. Der Farbstoff löst sich in Wasser mit bordeauxroter, in konzentrierter Schwefelsäure mit leuchtend blauroter Farbe und färbt Wolle in saurem Bade in braunstichig   bordeauxroten   Nuancen, während das Natronsalz des Farbstoffes o-Aminophenolsulfosäure-b-naphthol Wolle in rein roten Tönen anfärbt.

   Wasch-, Alkali-und Lichtechtheit sind wesentlich verbessert ; dieselben liegen zwischen denjenigen der Färbungen des Natronsalzes und der nachehromierten Färbungen ; beim Nachchromieren der Färbungen der Halbchromverbindung werden die gleichen violetten Nuancen von besserer Lichtechtheit und im übrigen gleichen Echtheitseigensrhaften erhalten wie beim Nachchromeren der Färbungen des Natronsalzes. 



   Beispiel 3. 



      19 9 Teile Pikraminsäure werden mit   1750 Teilen Wasser,   10 5 Teilen (Jhromnuorid und     13 6   Teilen kristallisiertem Natriumazetat zirka 15 Stunden am Rückflusskühler gekocht, dann 
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 seheidung (II) entsteht, die durch Absaugen getrennt wird. Die beiden Fraktionen der neue Chromverbindung   (1   und II) werden auf bekannte Weise diazotiert und mit der sodaalkalischen Lösung von   l   : 8-Aminonaphthol-2:4-disulfosäure vereinigt.

   In beiden Fällen fällt   der Farb-     stoff schwerlöslich aus   und wird durch Filtration von einer farbstofffreien Mutterlauge getrennt Der Farbstoff wird dann mit Wasser   herausgelöst,   die Lösung   fitriert und aus derselhen del   Farbstoff durch Aussalzen isoliert. Farbstoff I löst sich in Wasser mit blauvioletter, in   kon-   
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   chronieren der   vorliegenden Halbchromverbindung wird dieselbe Nuance von gleichen Echt   heitseigenschaften   erhalten wie beim   Nachchromieren   der Färbungen des Natronsalzes. 



   Die   Cberführung   der nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren erhaltenen neuen Chromverbindungen von o-Oxyazofarbstoffen (Halbehromverbindungen) in solche Chromverbindungen, in welchen alle im   Farbstoffmolekül   enthaltenen chromierbaren Gruppen   durch     Chrom abgesättigt sind, erfolgt durch Behandlung   der wässerigen Lösung bzw.   Suspense     derselben mit Chromoxvd bxw. dessen Salzen   in der Wärme   und wird durch folgende Beisel'   näher   erläutern :  
Beispiel 4. 
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Beispiel 6. 



   3 Teile der nach Beispiel 3 erhaltenen Halbchromverbindung werden mit 60 Teilen heissem Wasser   gelöst   und zu   der violettblauen Lösung 1#5 Teile Chromfluoid   und 3 Teile Natriumazetzt hinzugefügt und kurz gekocht, wobei die Farbe der Reaktionsmasse nach    blaugrün über-   geht. Nach zirka Istündigem Kochen wird heiss abgesaugt, auf zirka die Hälfte des Volumens eingedampft und ausgesalzen ; die erhaltene Chromverbindung liefert aus saurem Bad grüne Färbungen von guten Echtheitseigenschaften. 



   An Stelle des in den Beispielen angegebenen Chromfluorids können andere Chromoxydsalze, wie z. B. Chromchlorid oder Chromsulfat verwendet werden. 



   Die nach diesem Verfahren darstellbaren Chromverbindungen können z. B. zur Erzeugung echter Färbungen auf den tierischen Fasern nach   dem Verfahren des Patentes Nr. 75024 ver-   wendet werden. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Verfahren zur Darstellung von   Chromverbindungen chromierbare Gruppen   enthaltender Azofarbstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass man die durch Kochen von    o-AmiliOphenol-   bzw. o-Aminonaphtholderivaten mit Chromoxyd bzw. dessen Salzen erhaltenen Chromverbindungen nach bekannten Verfahren diazotiert und mit beliebigen Komponenten kuppelt.

Claims (1)

  1. 2. Überführung der nach Anspruch 1 erhaltenen Halbchromverbindungen in solche CJ11'om- verbind1U1gf'n, in welchen die sämtlichen im Molekül enthaltenen rhromierbaren Gruppen durch Chrom abgesättigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass man dieselben in wässeriger Lösung bzw. Suspension mit Chrnmoxyd bzw. dessen Saizen in der Wärme bis zur völligen Umwandlung hchandeh.
AT76016D 1915-11-12 1915-11-12 Verfahren zur Darstellung von Chromverbindungen chromierbare Gruppen enthaltender Azofarbstoffe. AT76016B (de)

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