AT75926B - Verschubeinrichtung für Brückentragwerke. - Google Patents

Verschubeinrichtung für Brückentragwerke.

Info

Publication number
AT75926B
AT75926B AT75926DA AT75926B AT 75926 B AT75926 B AT 75926B AT 75926D A AT75926D A AT 75926DA AT 75926 B AT75926 B AT 75926B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
roller
bridge
shifting device
rollers
displacement
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
August Ing Smola
Original Assignee
August Ing Smola
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by August Ing Smola filed Critical August Ing Smola
Application granted granted Critical
Publication of AT75926B publication Critical patent/AT75926B/de

Links

Landscapes

  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Der Erfindung der vorliegenden Verschubeinrichtung liegt der Leitgedanke zugrunde,   cint'n Verchubmechaniernua   zu schaffen, welcher die seitliche Verschiebung von freiauflagernden Brückentragwerken auch schwerster Art und eigenartigster Konstruktion (gewisse Gattungen von Bogen- und Hängebrücken) in sicherer, präziser und schneller Weise unter Freihaltung der Brückenöffnungen und ohne   Hauptträgerverstärkung gestattet.   



   Die Verschubeinrichtung gemäss der Erfindung unterscheidet sich von den bisher angewendeten Verschubmechanismen in wesentlicher Weise dadurch, dass als   Verschiebung ! -   unterlagen anstatt der üblichen, in den   Blrückenöffnunen   stehenden Verschubjochen aus-   schliesslich   die Pfeiler und deren   Verlängerun@   en dienen, dass als Verscbiebungsmittel (statt der gebräuchlichen Gleitschienen, Walzen, Kugeln und   Verschubwageu) Stahlrollenketten     genommen   werden, auf welche das Brückentragwerk mit besonders geformten Rollenträgeru uelagert wird und schliesslich, dass zur Erzeugung der Verschubkraft nicht wie gewöhnlich Zug- 
 EMI1.2 
   hctricb verwendet werden,

     deren   gleichmässiger Gang   durch Kontaktvorrichtungen automatisch erzwungen wird. 



     Die Verschubeimicht ung t   in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 stellt eine schematische Draufsicht auf   die Verschubeinrichtung   und das zu verschiebende Brückentragwerkin allgemeiner Form dar. Der Deutlichkeit wegen sind die Rollenbahnen nach der Längsrichtung schraffiert, die Brückenlager mit schwarzen Scheiben, die Verschubmotore mit schwarzen   Quadraten,   die Zahnstangen mit punktierten Linien angedeutet. Fig. 3 zeigt einen schematischen   Brücken-     'll1t'r"chnitt   in Untergurthöhe mit Absicht der Rollenträger, der Rollenkette, der Rollenbahn und des Verschubmotors mit einer sichtbaren Zahnstange. Fig. 2 (zu Fig. 3 gehörig) gibt einen Querschnitt durch einen Rollenträger wieder.

   In Fig. 4 ist das Leitungsschema für die Ver-   - d1Ubmotoren   und Kontaktvorrichtungen, in Fig. j die Draufsicht und in Fig. 6 die Ansicht einerKontaktvorrichtungdargestellt. 



   Es soll nun auf die Beschreibung der vier Hauptbestandteile der Verschubeinrichtung, das sind : die Rollenträger, die Rollenketten, die Rollenbahnen und die Verschubelektromotoren, naher eingegangen werden. 
 EMI1.3 
 Stützenquerkonstruktionen im vorhinein als Rollenträger dimensioniert werden, bei der aus-   zt-hiebenden   alten Brücke sind entweder die vorhandenen, entsprechend verstärkten Stützen- 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   Die Abrollungsstrecken, deren Linge durch die notwendige Anzahl der Tragrollen bestimmt ist, werden durch Stahlplatten gebildet, welche an den Untergurten der Rollenträger an. geschraubt sind (Fig. 2). 
 EMI2.2 
   schienenführung. Ein Flachschienenpaar verbindet je swei Rollen.   



   Der Rollendurchmesser ist so zu wählen, dass die alte Brücke nur um ein konstruktiv zulässiges Mass angehoben zu werden braucht, um die Lager zu entfernen und die Rollenketten einzuschieben. Für die neue Brücke ist der Rollendurchmesser frei wählbar, doch wird man bei aufeinander folgenden Aus-und Einschiebung mit Vorteil dieselben Rollenketten benutzen. 



  Will man an Kettenlänge sparen, kann die Verschiebung streckenweise vorgenommen werden,   so dass immer die abgelaufenen Rollen einer Strecke vorgetragen werden können. 



  Der überall gleiche Abstand der Rollen voneinander ist so zu bestimmen, dass zwischen   den Tragrollen das Einschieben von hydraulischen Pressen möglich ist, da die   Anhubkräfte   innerhalb der Abrollungsstrecken auf die Rollenträger anzugreifen haben. 



   3. Die Rolle nbahn e n Bl... Bn (Fig. 1 bis 3) befinden sich unter den Rollenketten und sind auf den Pfeilern und darüber hinaus auf die im   Pfeiiejnucht   hergestellten Stütz- konstruktionen verlegt. Die Unterkante der Rollenbahnen stimmt annähernd mit der Ober- kante der bestehenden Auflagequader überein. 



   Die Rollenbahnen bestehen aus Stahlplatten, welche untereinander und mit der Untellage verschraubt sind. Nach Entfernen der alten Lagerkonstruktionen werden an deren Stelle auf die Auflagerquader Rollenbahn-Einsatzstücke gelegt, so dass die Rollenbahnen vor Beginn der   Auaschiebung     lürkenlos längst   der Verschubstrecke durchlaufen. 



   4. Die V e r s c h u b - E l e k t r o m o t o r e n E1...En (Fig. 1, 3 und 4) sind am 
 EMI2.3 
 automatisch erzwungen. Der   Grundgedanke dieser Votrichtungen   ist der, dass die Motoren   ill   gewissen Wegabschnitten angehalten werden, bis der am meisten zurückgebliebene Motor den gleichen Wegabschnitt erreicht hat, worauf sich wieder alle Motoren gleichzeitig in Bewegung setzen. Die Motoren werden eomit nach gleichen   Wegstrecken selbsttätig ausgerichtet,   ein Vol- 
 EMI2.4 
 
Lage herausgeschoben wird. Durch diese Schieberbewegung werden jedoch zwei Kontakt'   Vorrichtungen,   nämlich der Schleifkontakt e und der Federnkontakt f, betätigt, und zwar zwangsläufig in der Weise. dass der   eine   Kontakt   ein-,   der andere ausgeschaltet wird.

   Der Schleifkontakt c, welcher die   Stt umzufuhr zum Motor regelt,   besteht einerseits aus einer in der   Isolielplatte eiu'   gelassenen blanken Metalleitung, welche durch die   Schieberönnung   unterbrochen ist,   andereiseitB   
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 Stromzufuhr zu dem betreffenden Motor durch den Schleifkontakte unterbrochen und gleich-   zeitig   der Federnkontakt f geschlossen (Fig. 4, Motor   E@).   Hat der am meisten zurückgebliebene Motor die Dreiecksnase gleicher Wegstrecke erreicht, so sind nun alle   Fedeinkontakte f ge-   schlossen, mithin der Strom durch die Solenoide aller Schalter   geschlossen   ;

   die Solenoide ziehen die Schieber aller Schalter in ihre normale Lage hinein und schalten dadurch die   Stromzufuh@   aller Motoren an den Schleifkontakten e gleichzeitig wieder ein. 



   Im Stromkreis der Kontaktvorrichtungen kann sich ausserdem an einer Stelle eine Ausschaltvorrichtung befinden, durch welche'automatisch in gewissen Zwischenpunkten und in dem Endpunkte der Verschiebungsstrecke die Motoren ausgeschaltet werden, wodurch das   Brücken-   tragwerk zum Stehen gebracht wird. 



    Die Verschubdurchfuhrung wird nach den örtlichen Verhältnissen verschieden sein, sich jedoch im allgemeinen wie folgt gestalten : Neben der bestehenden Brücke     gird das neue Brückentragwerk montiert und sofort auf die vorher hergestellten Rollenbahnen mit der notwendigen Anzahl von Tragrollen gelagert und gegen Windabschiebung gesichert.   



    \'01'Fertigstellung des   neuen Tragwerkes werden in der bestehenden Brücke die Bollenträger hergestellt und die Rollenbahnen gelegt. Ist das neue Tragwerk einschubbereit, so wird das alte   B@ückentragwerk     pfeilerweise innerhalb derAbrollungsstrecken angehoben,   die Lager entfernt, an deren Stelle die   Rollenbahn-Einsatzstücke   gelegt, die Rollen eingeschoben, zur Kette verbunden und   schliesslich das Brückentragwerk wieder pfeileiweise   auf die Rollenketten abgelassen und   sodann/: lie   Pressen ausgeschoben.

   Die Verschub-Elektromotoren werden   eingeschaltet,   die Aus-   chiebung beginnt.   In den Zwisehenpunkten hält automatisch das Tragwerk behufs Vornahme der Kontrolle und um eventuell die Rollenvorlaufkette durch die abgelaufenen Rollen zu ergänzen. 
 EMI3.2 
   \\ o k kann   nun für den Abbruch auf den Tragrollen belassen werden, ist jedoch gegen Wind-   . < Schiebung zu   sichern. Die nichttragenden Rollen sowie die Motore können für die Einschiebung verwender werden, soferne die zur Verfügung stehende Verschubzeit dies gestattet. 



   Die Einschiebung der neuen Brücke kann gleichzeitig oder nachfolgend mit der Aus-   - d1lebung der   alten Brücke, je nach der zulässigen Zeitdauer der Verkehrssperrung erfolgen. 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 das eingeschobene Tragwerk sofort auf diese wieder abgelassen werden. Befinden sich die neuen AuflagerquaderinentsprechenderEntfernungvondenbestehendenAuflagerquadern(die neue Brückenachse wird gegen die alte verschoben), so können diese vorher eingebaut werden. 



  Nach erfolgter Einschiebung werden die über die neuen Auflagerquader liegenden Rollbahn-   Knisatzstücke   entfernt, an deren Stelle die   neuen Lagerkörper eingestellt   und auf diese das 
 EMI3.5 
 
 EMI3.6 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 verlängerungen   durcli   Herstellung von mit dem Pfeiler verbundenen Eisenbetonkonsolen, bei Widerlagern Möglichkeit der Abstützung auf Flügel-Stütz- und Ufermauern, bei Jochherstellungen, -Arbeiten im Trockenen, ohne   Verkehrsbehinderung).   PATENTANSPRÜCHE : 
 EMI4.2 
   ciliebung   des Brückentragwerkes auf Rollenketten et folgt.

Claims (1)

  1. 2. Verschubeinrichtung für Brückentragwerkc nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung des Brückentragwerkes auf die Rollenketten mittels in oder nächst der Stützebene in Untergurthöhe zwischen den Hauptträgern gelegenen Rollenträgern erfolgt, wobei zufolge der vierfach gebrochenen Unterkante der Rollenträger die Auflagerung und Abwälzung der Rollen nicht längs der ganzen Unterkante, sondein nur innerhalb der tiefer liegenden Al-- rollungsstrecken erfolgt.
    3. Verschubeinrichtung für Brückentragwerke, bei welcher die Verschiebung durch an das EMI4.3
AT75926D 1916-03-13 1916-03-13 Verschubeinrichtung für Brückentragwerke. AT75926B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT75926T 1916-03-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT75926B true AT75926B (de) 1919-03-26

Family

ID=3597595

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT75926D AT75926B (de) 1916-03-13 1916-03-13 Verschubeinrichtung für Brückentragwerke.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT75926B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3611753A1 (de) * 1986-04-08 1987-03-19 Bilfinger Berger Bau Vorrichtung zum gleichmaessigen heben und absenken sowie horizontalen verschieben eines bauwerks

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3611753A1 (de) * 1986-04-08 1987-03-19 Bilfinger Berger Bau Vorrichtung zum gleichmaessigen heben und absenken sowie horizontalen verschieben eines bauwerks

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2743273C2 (de) Verfahren zum Herstellen von langgestreckten Tragwerken, insbesondere mehrfeldrigen Brückenüberbautem aus Stahl- oder Spannbeton
DE202015009285U1 (de) Batterieschalung
DE2322542A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von gegossenen betonbauteilen
AT75926B (de) Verschubeinrichtung für Brückentragwerke.
EP0032959B1 (de) Verfahren und Lehrgerüstaufbau zur Herstellung von Spannbetonbrücken
DE1237603B (de) Verfahren zum Herstellen von langen Bauwerken, insbesondere Bruecken, aus Stahl-oder Spannbeton
AT220656B (de) Einrichtung zum Betonieren von langen Bauteilen
CN103147410A (zh) 一种装配式公路钢桥的架设装置
AT217082B (de) Einrichtung zum Betonieren langer Bauteile
DE2148164A1 (de) Verbesserungen an Einrichtungen zum Erzeugen einer Vorspannung an der Armierung von Konstruktionselementen
DE2046391A1 (de) Zungenvorrichtung mit verstärkter Zunge für hohe Geschwindigkeiten und/oder große Achslasten
DE102021105872B3 (de) Verfahren für den Abbruch von Brückenbauwerken
CH566853A5 (en) Prefabrication plant for large reinforced concrete slabs - has vertical shuttering plates and support bridge for unloading completed slabs
DE1683943C3 (de)
EP0278078A1 (de) Fertigungseinrichtung zum Herstellen eines langgestreckten Bauwerkes
AT388004B (de) Abstuetzeinrichtung fuer gleise
AT381519B (de) Vorrichtung zum bewegen eines im taktschiebeverfahren hergestellten tragwerkes od.dgl.
DE471259C (de) Galvanisiervorrichtung
DE708412C (de) Hochspannungsschalteinrichtung mit verfahrbaren Geraeten
DE3435112A1 (de) Verfahren und einrichtung zur herstellung von bruecken
DE2128548A1 (de) Vorrichtung zum punktweisen Auflagern vorgefertigter Spannbetonplatten
DE935896C (de) Verfahren zum Verlegen von geneigten Unterwasserbahnen
DE2925357A1 (de) Verfahren zum anheben eines brueckenueberbaues
DE2138578A1 (de) Foerderbahn fuer giessformen
DE526953C (de) Auflaufrollgang fuer Kuehlbetten von Walzwerken