AT75677B - Selbstzündender Glühstrumpf. - Google Patents

Selbstzündender Glühstrumpf.

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Julius Gruenwald
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  Selbstzündender   Glüh8trumpf.   



   Es ist bekannt, dass man   SelbstzOndvorricbtungen   auf Gasglühstrümpfen durch An-   bringung   einer Zündpille von Platinmohr und einer Unterlage samt Zündlinien von Platinmetall erzeugen kann. Platinmohr verdichtet das Gas auf seiner Oberfläche und erhitzt sich infolge der eintretenden Verbrennung bis zum Glühen   (SekundarzOnder).   Die Warme überträgt sich auf die Unterlage und die   Zundlinien,   diese werden   hellglühend nnd   entzünden das ausströmende Gas   (Primtrzünder).   



   Der Dauerverwendung dieser   Zündvorrichtung stehen   zwei Hindernisse entgegen. Die Pille von   Platinmohr   wird durch die beständige Einwirkung hoher Temperaturen bald unwirksam, da die graue, dichte Modifikation des Platins entsteht und die   Zttndlinien   brennen infolge Verdampfung des Platins an der Stelle, wo der Flammenmantel den Glühstrumpf 
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Unterbrechung eintritt und die Erhitzung nicht bis zu jenem Teil der   Zundhnien   fort- geleitet wird, an dem die Entflammung erfolgt. Es ist daher notwendig, als Material für die ZUndlinien ein Platinmetall höchster Widerstandsfähigkeit zu verwenden und die Zündpille an einer Stelle anzubringen, welche möglichst wenig erhitzt wird, z. B. am Kopf. 



   Die Anordnung der Pille am Kopf des   Glühstrumpfes   ist bekannt (siehe britische Patent- schrift Nr. 1954 vom Jahre 1903. Für die Unterlage ist Iridium vorgeschlagen worden, das Metall besitzt aber den Nachteil, dass eine bedeutende Erwärmung notwendig ist, um die   Entzündung   an ihm einzuleiten.   Diese Temperaturerhöhung   vermag das Platinmohr nur dann zu leisten, wenn es sich in der günstigsten Reaktionszone befindet, die aber zugleich die Zone höchster Flammentemperatur ist und nach obigem vermieden werden muss, wenn die Selbstzündung von Dauer sein 8011. Es sind auch Zündvorrichtungen bekannt geworden, bei welchen die ZUndpille am Glühstrumpfkopf aus Platin und Platinmetallen besteht während die   Zündlinien   aus Rhodium hergestellt sind.

   Rhodium verdampft aber beinahe so leicht wie Platin und es treten daher bei Verwendung dieses Metalles allein dieselben Unterbrechungen   der Znndlinien   ein, von welchen vorhin beim Platin die Rede war. 



   Die geschilderten Nachteile lassen sich jedoch beseitigen. Die   Znndpille   aus Platinmohr entwickelt, wenn sie in einer ungünstigen Reaktionszone, z. B. an der Spitze des Glühstrumpfes angebracht ist, zu wenig Wärme, um dem Irridium den nötigen Initial- 
 EMI1.2 
 Temperatursteigerung hervorbringt, die nunmehr-genügt, um Iridium zur Reaktion zu bringen. Rhodium allein eignet sich nach vorstehendem nicht, ebenso ist Iridium allein nicht zu verwenden, dagegen lässt sich durch geeignete Kombination der beiden Metalle dis   augestrebte   Wirkung hervorbringen. 



   Erfindungsgemäss besteht die Zündpille aus   Platinmohr   mit 3 bis   250/n   Rhodium und wird in an sich bekannter Weise am Strumpfkopf befestigt, während für die Unterlage   und die Zandlinien feinverteiltes Iridium-Rhodium mit 3 bis 30% Rhodium Verwendung findet. Die Pille spricht sehr leicht an und die Zündlinien widerstehen der Flammen-   temperatur dauernd. 



    In der Zeichnung ist ein Glühkörper, der den Verlauf des Zündungsprozesses erkennen lasst, dargestellt.  

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  1. EMI2.1 EMI2.2
AT75677D 1914-06-03 1914-06-03 Selbstzündender Glühstrumpf. AT75677B (de)

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