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gelegt wird, der beschriftbar ist, oder auf dem bereits eine Kennzeichnung, z. B. ein einem Kabel zugeordneter Code, aufgebracht ist. Diese bekannten Bänder oder Streifen müssen von Hand aus oder mit Spezialwerkzeugen zu einem Ring geschlossen werden, wozu verschiedene Verschlusssysteme bekannt sind. Dieses Schliessen der Bänder oder Streifen zu Ringen, welche die Leitung umgeben, ist zeitaufwendig und bedarf in den meisten Fällen eines Spezialwerkzeuges.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung zum Kennzeichnen von Leitungen anzugeben, die einfach, rasch und ohne zusätzliche Werkzeuge auf einer Leitung angebracht werden kann.
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Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung genügt es, den ringförmigen Grundkörper mit dem Schlitz über die Leitung zu stecken, worauf er selbstätig festhält. Dabei dienen eine oder beide Flächen des ringförmigen Grundkörpers als Beschriftungsfeld, auf dem grafische Symbole, Zahl-und/oder Schriftzeichen zur Kennzeichnung des Kabels ebenso wie andere Codes (Strichcode u. dgl.) angebracht werden oder angebracht sein können. Auch das Aufkleben, Einprägen oder Gravieren von Kennzeichnungen auf den ringförmigen Grundkörper ist möglich.
Die Haltekraft der erfindungsgemässen Vorrichtung auf der Leitung wird verbessert, wenn der ringförmige Grundkörper, der eine beliebige Umrissform haben kann-meist wird er kreisrund ausgeführt sein ; er kann jedoch auch eine mehreckige Umrissform besitzen-an seinem Aussenumfang einen verstärkenden Wulst aufweist. Dieser Wulst kann einen kreisrunden Querschnitt haben.
Andere Querschnittsformen, wie oval, quadratisch, rechteckig oder dreieckig sind ebenfalls denkbar.
Das Aufsetzen des ringförmigen Grundkörpers, der die Vorrichtung im wesentlichen bildet, gestaltet sich besonders einfach, wenn sich der Schlitz von aussen nach innen verjüngt. Die engste
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Stelle des Schlitzes kann in einer bevorzugten Ausführungsform am inneren Ende des Schlitzes, an die mittlere Öffnung der Vorrichtung angrenzend angeordnet sein.
Das Aufweiten des ringförmigen Grundkörpers beim Ansetzen der Vorrichtung auf eine Leitung gestaltet sich einfach, wenn der ringförmige Grundkörper in wenigstens einem, vorzugsweise einem dem Schlitz gegenüberliegenden, Bereich elastisch dehnbar ausgebildet ist, so dass er etwa scharnierartig aufgeweitet werden kann, um die Breite des Schlitzes zu vergrössern. Bevorzugt wird diese Elasitzität dadurch erreicht, dass der ringförmige Grundkörper im dem Schlitz gegenüberliegenden Bereich mit Faltungen, Wellungen od. dgl. versehen ist.
Das scharnierartige Aufweiten des ringförmigen Grundkörpers beim Aufsetzen der Vorrichtung auf eine Leitung wird besonders vorteilhaft erreicht, wenn die Wellungen oder Faltungen von der mittleren Öffnung der Vorrichtung nach aussen hin aufeinander zu konvergieren (strahlenartiger Verlauf).
Nachstehend wird mit Bezugnahme auf die angeschlossenen Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung als Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt Fig. 1 die Vorrichtung in Draufsicht und Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 11-11 von Fig. l.
Im Ausführungsbeispiel ist die Vorrichtung ringförmig ausgebildet. Sie besitzt einen bis auf einen noch zu beschreibenden elastischen Bereich 10 flachen ringförmigen Grundkörper 1, der an seinem Aussenumfang durch einen Wulst 2 versteift ist.
Eine oder beide Flächen 3,4 des ringförmigen Grundkörpers 1 dienen als Feld für grafische Symbole, Zahlen und/oder Ziffern zur Kennzeichnung der Leitung, z. B. des Kabels. Die Symbole können durch Beschriften, Aufkleben von Schildern u. dgl. oder durch prägen (gegebenenfalls schon beim Herstellen der Vorrichtung) auf dem ringförmigen Grundkörper 1 angebracht werden. Es ist aber zusätz-
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erreicht wird.
Im Inneren des ringförmigen Grundkörpers 1 ist eine Öffnung 5 vorgesehen, in der bei auf eine Leitung aufgesetzter Vorrichtung die Leitung, z. B. das Kabel, aufgenommen ist.
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Von der Öffnung 5 führt ein Schlitz 6 zum Aussenumfang 7 des Ringes, wobei der Schlitz 6 im entspannten, in Fig. 1 dargestellten Zustand des ringförmigen Grundkörpers 1 von aussen nach innen schmäler wird. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die breiteste Stelle des Schlitzes 6 im Bereich des Aussenumfanges 7 und die schmalste Stelle (Abstand der Ecken 17,18) des Schlitzes 6 im Bereich des Randes 8 der Öffnung 5 angeordnet ist. Durch den sich keilförmig verjüngenden Schlitz 6 ist das Aufsetzen der Vorrichtung auf eine Leitung besonders einfach, dies insbesondere, wenn die Breite des Schlitzes 6 im Bereich des Aussenumfanges 7 wenigstens so gross ist, wie der Durchmesser der Öffnung 5 im ringförmigen Grundkörper 1.
Um das Aufweiten des ringförmigen Grundkörpers 1 beim Aufsetzen desselben auf eine Leitung leichter zu gestalten, ist der ringförmige Grundkörper 1 in dem dem Schlitz 6 gegenüberliegenden Bereich 10 elastisch ausgebildet.
Die Elastizität im Bereich 10 kann durch verschiedene Massnahmen erreicht werden. Bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei welcher der ringförmige Grundkörper 1 im Bereich 10 wenigstens einmal aus seiner Ebene gewölbt ist. Es können auch mehrere Faltungen oder Wellungen 11, 12 und 13 vorgesehen sein, wie dies der Schnitt von Fig. 2 zeigt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen weiters, dass sich die Wellungen 11, 12,13 von innen nach aussen verjüngen, d. h. an Höhe und Breite abnehmen und aussen in den ringförmigen Grundkörper 1 oder in den Wulst 2 übergehen. Durch die gezeigte Ausführungsform des elastischen Bereichs 10 mit den drei Wellen 11,12, 13 kann der ringförmige Grundkörper 1 und sein Wulst 2 um eine im Bereich des Aussenumfanges 7 - im gezeigten Ausführungsbeispiel im Bereich des Randwulstes 2 - liegende, durch den Punkt 14 gehende Achse 20 scharnierähnlich aufgeweitet werden, wenn er auf eine Leitung aufgesetzt wird. Nach dem Aufsetzen schnappt die Vorrichtung selbsttätig (elastisch, rückfedernd) wieder in die in Fig. 1 gezeigte Form und sitzt auf der Leitung fest.
Die Form der Wellungen 11,12, 13 oder Faltungen im Bereich 10 ist für die Erfindung nicht wesentlich, es können die gezeigten gekrümmten Wellungen 11,12, 13 oder winkelige Wellungen bzw. Faltungen vorgesehen sein. Auch ist es denkbar im ringförmigen Grundkörper 1 mehrere voneinander unabhängige elastische Bereiche 10 vorzusehen.
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In der Regel wird die Vorrichtung der Erfindung insgesamt aus elastisch verformbarem Werkstoff, z. B. aus Kunststoff gefertigt. Die Höhe und die Anzahl der Wellungen oder Faltungen richtet sich nach der Elastizität des verwendeten Werkstoffes.
Vorzugsweise ist der wegen der Wellungen 11,12 und 13 oder Falten elastische Bereich 10 so ausgebildet, dass der Abstand der beiden Wurzeln 15 und 16 der äussersten Wellungen 11 und 13 durch Aufweiten des ringförmigen Grundkörpers 1 auf einen Abstand vergrösserbar ist, der wenigstens dem Unterschied des Durchmessers der Öffnung 5 und dem Abstand der Punkte 17 und 18 am inneren Ende des Schlitzes 6 bei ungedehntem ringförmigen Grundkörper 1 (gemäss Fig.
1) entspricht.
Zusammenfassend kann die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel beispielsweise wie folgt dargestellt werden :
Eine ringförmige Vorrichtung zum Kennzeichnen von Leitungen, insbesondere von Kabeln, besteht aus einem einen Schlitz aufweisenden, ringförmigen Grundkörper, der an seinem Aussenumfang einen Wulst aufweist. Der Schlitz führt sich keilförmig verjüngend von aussen nach innen, bis zu einer Öffnung, in der eine Leitung aufgenommen ist, wenn die Vorrichtung auf die Leitung aufgesetzt ist.
Dem Schlitz gegenüberliegend ist der ringförmige Grundkörper mit Wellungen versehen, die nach aussen hin schmäler und flacher werden und aussen in den Wulst übergehen. Dank des durch die Wellungen elastischen, dem Schlitz gegenüberliegenden Bereichs kann der ringförmige Grundkörper beim Aufschieben der Vorrichtung auf eine Leitung elastisch aufgeweitet werden und federt dann selbsttätig zurück, so dass die Vorrichtung auf der Leitung festgehalten wird. Auf dem ringförmigen Grundkörper können beliebige Kennzeichen angebracht sein oder angebracht werden.