AT402337B - Vorrichtung zum kennzeichnen von leitungen - Google Patents

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AT402337B AT130595A AT130595A AT402337B AT 402337 B AT402337 B AT 402337B AT 130595 A AT130595 A AT 130595A AT 130595 A AT130595 A AT 130595A AT 402337 B AT402337 B AT 402337B
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  • Electric Cable Installation (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft eine   Vomchtung   zum Kennzeichnen von Leitungen gemäss den Merkmalen des Oberbegnffes von Anspruch 1. 



   Es ist bekannt, Leitungen (Kabel oder Rohrleitungen) dadurch zu kennzeichnen, dass um die Leitung ein Band oder ein Streifen gelegt wird, der beschriftbar ist. oder auf dem bereits eine Kennzeichnung,   z.   B. ein einem Kabel zugeordneter Code, aufgebracht ist. Diese bekannten Bänder oder Streifen müssen von Hand aus oder mit Spezialwerkzeugen zu einem Ring geschlossen werden, wozu verschiedene Verschlusssysteme bekannt sind. Dieses Schliessen der Bänder oder Streifen zu Ringen, welche die Leitung umgeben, ist zeitaufwendig und bedarf in den meisten Fällen eines   Spezialwerkzeuges.   



   Die DE 30 13 761   Al zeigt eine Einrichtung   zur Schlauchkennzeichnung, die als geschlossene. Im Querschnitt kreisrunde Hülse ausgebildet ist. Die bekannte Hülse wird auf einen Schlauchteil gesteckt. bevor dieser auch am zweiten Ende durch eine   Presshülse   mit einer Armatur verbunden wird. Da die bekannte Hülse keinen Schlitz aufweist, Ist ein nachträgliches Aufbnngen oder Abnehmen der Hülse nicht möglich. 



   Die CH 582 846 A5 offenbart eine starre, gebogene, rohrförmige Anordnung, um Schlauch leitungen In eine bestimmte vorgegebene Richtung umzulenken. Das Rohr ist mit einem Längsschlitz versehen, so dass das Rohr auf den Schlauch aufgeschnappt werden kann. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung zum Kennzeichnen von Leitungen zu schaffen, die einfach, rasch und ohne zusätzliche Werkzeuge auf einer Leitung angebracht werden kann. 



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung gemäss den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles von Anspruch 1 gelöst. 



   Bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemässen   Vomchtung   sind Gegenstand der Unteransprüche. 
 EMI1.1 
 nngscheibenförmigen Grundkörpers als   Beschnftungsfeld,   auf dem grafische Symbole,   Zahl- undloder   Schriftzeichen zur Kennzeichnung des Kabels ebenso wie andere Codes (Strichcode u. dgl.) angebracht werden oder angebracht sein können. Auch das Aufkleben, Einprägen oder Gravieren von Kennzeichnungen auf den ringscheibenförmigen Grundkörper ist möglich. 



   Die Haltekraft der erfindungsgemässen Vorrichtung auf der Leitung wird verbessert, wenn der ringschei-   benförmige   Grundkörper, der eine beliebige Umnssform haben kann-meist wird er kreisrund ausgeführt sein ; er kann jedoch auch eine mehreckige Umrissform besitzen-an seinem Aussenumfang einen verstärkenden Wulst aufweist. Dieser Wulst kann einen kreisrunden Querschnitt haben. Andere Querschnittsformen, wie oval, quadratisch, rechteckig oder dreieckig sind ebenfalls denkbar. 



   Das Aufsetzen des   ringscheibenförmigen   Grundkörpers, der die Vorrichtung im wesentlichen bildet, gestaltet sich besonders einfach, wenn sich der Schlitz von aussen nach innen verjüngt. Die engste Steile des Schlitzes kann in einer bevorzugten Ausführungsform am inneren Ende des Schlitzes, an die mittlere Öffnung der Vorrichtung angrenzend angeordnet sein. 



   Das Aufweiten des ringscheibenförmigen Grundkörpers beim Ansetzen der Vorrichtung auf eine Leitung gestaltet sich einfach, wenn der ringscheibenförmige Grundkörper in wenigstens einem, vorzugsweise einem dem Schlitz gegenüberliegenden, Bereich elastisch dehnbar ausgebildet ist, so dass er etwa scharnierartig aufgeweitet werden kann, um die Breite des Schlitzes zu vergrössern. Bevorzugt wird diese   Elasitzität   dadurch erreicht, dass der ringförmige Grundkörper im dem Schlitz gegenüberliegenden Bereich mit Faltungen, Wellungen   od. dgl.   versehen ist. 



   Das scharnierartige Aufweiten des ringscheibenförmigen Grundkörpers beim Aufsetzen der Vorrichtung auf eine Leitung wird besonders vorteilhaft erreicht, wenn die Wellungen oder Faltungen von der mittleren Öffnung der Vorrichtung nach aussen hin aufeinander zu konvergieren (strahlenartiger Verlauf). 



   Nachstehend wird mit Bezugnahme auf die angeschlossenen Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung als   Ausführungsbeispiel   erläutert. Es zeigt Fig. 1 die Vorrichtung in Draufsicht und Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 11-11 von Fig. 1. 



   Im Ausführungsbeispiel ist die Vorrichtung ringscheibenförmig ausgebildet. Sie besitzt einen bis auf einen noch zu beschreibenden elastischen Bereich 10 flachen   ringscheibenförmigen   Grundkörper   1,   der an seinem Aussenumfang durch einen Wulst 2 versteift ist. 



   Eine oder beide Flächen 3,4 des ringscheibenförmigen Grundkörpers 1 dienen als Feld für grafische Symboie, Zahlen und/oder Ziffern zur Kennzeichnung der Leitung,   z. B.   des Kabels. Die Symbole können durch Beschriften, Aufkleben von Schildern   u. dgl.   oder durch prägen (gegebenenfalls schon beim Herstellen der Vorrichtung) auf dem nngscheibenförmigen Grundkörper 1 angebracht werden. Es ist aber zusätzlich oder alternativ möglich, die Vorrichtung als Ganzes oder teilweise   (z. B.   den ringscheibenförmigen Grundkörper 1 und/oder den Wulst 2) farbig, gegebenenfals auch in mehreren Farben   auzuführen,   so 

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 dass durch die Farbe oder die Farben eine Kennzeichnung der Leitung erreicht wird. 



   Im Inneren des ringscheibenförmigen Grundkörpers 1 ist eine Öffnung 5 vorgesehen, In der bei auf eine Leitung aufgesetzter Vorrichtung die Leitung,   z. B.   das Kabel, aufgenommen ist. 



   Von der Öffnung 5 führt ein Schlitz 6 zum Aussenumfang 7 des Ringes, wobei der Schlitz 6 im entspannten, in Fig. 1 dargestellten Zustand des ringscheibenförmigen Grundkörpers 1 von aussen nach innen schmäler wird. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die breiteste Stelle des Schlitzes 6 im Bereich des Aussenumfanges 7 und die schmalste Stelle (Abstand der Ecken 17,18) des Schlitzes 6 im Bereich des Randes 8 der Öffnung 5 angeordnet ist. Durch den sich keilförmig verjüngenden Schlitz 6 ist das Aufsetzen der Vorrichtung auf eine Leitung besonders einfach, dies insbesondere, wenn die Breite des Schlitzes 6 im Bereich des Aussenumfanges 7 wenigstens so gross ist, wie der Durchmesser der Öffnung 5 im   ringschel-   benförmigen Grundkörper 1. 



   Um das Aufweiten des ringscheibenförmigen Grundkörpers 1 beim Aufsetzen desselben auf eine Leitung leichter zu gestalten, ist der ringscheibenförmige Grundkörper 1 in dem dem Schlitz 6 gegenüberliegenden Bereich 10 elastisch ausgebildet. 



   Die Elastizität im Bereich 10 kann durch verschiedene Massnahmen erreicht werden. Bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei welcher der ringscheibenförmige Grundkörper 1 im Bereich 10 wenigstens einmal aus seiner Ebene gewölbt ist. Es können auch mehrere Faltungen oder Wellungen 11, 12 und 13 vorgesehen sein, wie dies der Schnitt von Fig. 2 zeigt. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen weiters, dass sich die Wellungen 11,12, 13 von Innen nach aussen verjüngen,   d. h.   an Höhe und Breite abnehmen und aussen in den ringscheibenförmigen Grundkörper 1 oder in den Wulst 2 übergehen. Durch die gezeigte Ausführungsform des elastischen Bereichs 10 mit den drei Wellen 11,12, 13 kann der ringscheibenförmige Grundkörper 1 und sein Wulst 2 um eine im Bereich des Aussenumfanges 7 - im gezeigten Ausführungsbeispiel im Bereich des Randwulstes   2 - liegende,   durch den Punkt 14 gehende Achse 20 scharnierähnlich aufgeweitet werden, wenn er auf eine Leitung aufgesetzt wird. 



  Nach dem Aufsetzen schnappt die Vorrichtung selbsttätig (elastisch, rückfedernd) wieder in die in Fig. 1 gezeigte Form und sitzt auf der Leitung fest. 



   Die Form der Wellungen 11, 12, 13 oder Faltungen im Bereich 10 ist für die Erfindung nicht wesentlich, es können die gezeigten gekrümmten Wellungen 11,12, 13 oder winkelige Wellungen bzw. Faltungen vorgesehen sein. Auch ist es denkbar im ringscheibenförmigen Grundkörper 1 mehrere voneinander unabhängige elastische Bereiche 10 vorzusehen. 



   In der Regel wird die Vorrichtung der Erfindung insgesamt aus elastisch verformbarem Werkstoff, z. B. aus Kunststoff gefertigt. Die Höhe und die Anzahl der Wellungen oder Faltungen richtet sich nach der Elastizität des verwendeten Werkstoffes. 



   Vorzugsweise ist der wegen der Wellungen 11,12 und 13 oder Falten elastische Bereich 10 so ausgebildet, dass der Abstand der beiden Wurzeln 15 und 16 der äussersten Wellungen 11 und 13 durch Aufweiten des ringscheibenförmigen Grundkörpers 1 auf einen Abstand vergrösserbar ist, der wenigstens dem Unterschied des Durchmessers der Öffnung 5 und dem Abstand der Punkte 17 und 18 am inneren Ende des Schlitzes 6 bei ungedehntem ringscheibenförmigen Grundkörper 1 (gemäss Fig. 1) entspricht. 



   Zusammenfassend kann die Erfindung an einem   Ausführungsbeispiel   beispielsweise wie folgt dargestellt werden :
Eine ringscheibenförmige Vorrichtung zum Kennzeichnen von Leitungen, insbesondere von Kabeln, besteht aus einem einen Schlitz aufweisenden, ringscheibenförmigen Grundkörper, der an seinem Aussenumfang einen Wulst aufweist. Der Schlitz führt sich keilförmig verjüngend von aussen nach innen, bis zu einer Öffnung, in der eine Leitung aufgenommen ist, wenn die Vorrichtung auf die Leitung aufgesetzt ist. Dem Schlitz gegenüberliegend ist der ringscheibenförmige Grundkörper mit Wellungen versehen, die nach aussen hin schmäler und flacher werden und aussen in den Wulst übergehen.

   Auf Grund des durch die Wellungen elastischen, dem Schlitz gegenüberliegenden Bereiches wird der ringscheibenförmige Grundkörper beim Aufschieben der Vorrichtung auf eine Leitung elastisch aufgeweitet und federt dann selbsttätig zurück, wobei die Vorrichtung auf der Leitung festgehalten wird. Auf dem ringscheibenförmigen Grundkörper können beliebige Kennzeichen angebracht sein oder angebracht werden. 

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Claims (14)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Kennzeichnen von Leitungen, insbesondere Kabeln, gekennzeichnet durch einen ringscheibenförmigen Grundkörper (1), eine Öffnung (5) im Grundkörper (1) für die Aufnahme der Leitung und durch einen Schlitz (6), der vom Aussenumfang (7) des Grundkörpers (1) zur Öffnung (5) führt. <Desc/Clms Page number 3>
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schlitz (6) von aussen nach innen verjüngt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die engste Stelle (17, 18) des Schlitzes (6) im Bereich des Aussenumfanges (8) der Öffnung (5) liegt.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der nngscheibenförml- ge Grundköper (1) Im Bereich seines Aussenumfanges (7) einen Wulst (2) aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst (2) einen kreisrunden Querschnitt aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der ringscheibenförmi- ge Grundkörper (1) einen annähernd kreisrunden Aussenumfang (7) aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (5) Im ringscheibenförmigen Grundkörper (1) annähernd kreisrund ist
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der ringscheibenförmi- ge Grundkörper (1) in wenigstens einem dem Schlitz (6) etwa gegenüberliegenden Bereich (10) elastisch ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich (10) durch wenigstens eine Faltung oder Wellung (11,12, 13) des ringscheibenförmigen Grundkörpers (1) elastisch ausgebildet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltung oder Wellung (11, 12, 13) von innen nach aussen schmäler wird.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltung oder Wellung (11, 12,13) von innen nach aussen flacher wird.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Faltung oder Wellung (11, 12, 13) bis zum Aussenumfang (8) der Öffnung (5) erstreckt.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltung oder Wellung (11,12, 13) bis in den Bereich des Aussenumfanges (7) des ringscheibenförmigen Grundkör- pers (1) bzw. des dort angeordneten Wulstes (2) erstreckt.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der engste Abschnitt (Abstand der Punkte 17, 18) des Schlitzes (6) bei aufgeweitetem, ringscheibenförmigem Grundkörper (1) wenigstens so gross ist, wie der Durchmesser der Öffnung (5) bei entspanntem ringscheibenförmi- gem Grundkörper (1).
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH582846A5 (en) * 1974-05-15 1976-12-15 Brunner Francois end casing for pneumatic signal transmission tube - is rigid length of curved pipe with longitudinal split permitting tube insertion
DE3013761A1 (de) * 1980-04-10 1981-10-01 Gok Regler- Und Armaturen-Gmbh & Co Kg, 5202 Hennef Einrichtung zur schlauchkennzeichnung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH582846A5 (en) * 1974-05-15 1976-12-15 Brunner Francois end casing for pneumatic signal transmission tube - is rigid length of curved pipe with longitudinal split permitting tube insertion
DE3013761A1 (de) * 1980-04-10 1981-10-01 Gok Regler- Und Armaturen-Gmbh & Co Kg, 5202 Hennef Einrichtung zur schlauchkennzeichnung

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