AT74598B - Verfahren zur Trennung von Radium und Barium. - Google Patents

Verfahren zur Trennung von Radium und Barium.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Trennung von Radium und Barium. 



     Ks   ist bekannt, dass durch gewisse Kolloide aus   Saixiösucgen Ionen   adsorbiert werden. 



    Elektronegative Kolloide adsorbieren basische, elektropositive saure lonen, und zwar   ist es bekannt, dass diese Adsorption selektiv erfolgen kann. 



   Es ist ferner bekannt, dass man derartige Adsorptionen durch den elektrischen Strom desadsorbieren und gleichzeitig fraktiomeren kann, so dass die freien Adsorptionen übrig bleiben. 



   Es ist weiterhin bekannt, dass man die Ionen derartiger Adsorptionen gegen andere   umtauschen kann   durch   Behandlung   der Adsorptionsverbindung mit Elektrolyt-Losungen
Es wurde nun gefunden, dass der Austausch je nach der Art der gewählten Salzlösung und der Konzentration derselben selektiv erfolgen und so eine weitere Fraktionierung auch solcher Ionen erzielt werden kann, weiche sich chemisch fast identisch verhalten. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist die Ameicherung. Isolierung und Trennung von an Kolloiden gebundenem Radium-Barium. 
 EMI1.1 
 Bariumgehaltquantitativbestimmt. 



   Von der ursprunglich am Braunstein adsorbierten Menge Barium und Radium war ein Teil desadsorbiert worden und eine Verschiebung der Relation Barium und   Radium   
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
<tb> 
<tb> Radium <SEP> Barium
<tb> Ursprüngliche <SEP> Adsorptionsverbindung <SEP> . <SEP> .. <SEP> 100 <SEP> 100
<tb> tesamte <SEP> Waschwasscr... <SEP> 87-5 <SEP> 11 <SEP> 6
<tb> Braunsteinendprodukt <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 12#5 <SEP> 88#4.
<tb> 
 



   Die Konzentration des Radiums in bezug auf   mitadsorhiertes Barium betrug bei   der   ursprunglichen Adsorptionsverbindung 9#87 # 10 5% Radium   met., bei dem Endprodukt   6#95 # 10 4% Radium met.   



   Auch folgendes Beispiel kann zur Erläuterung der Erfindung dienen:   53#5 g Ammonchlorid werden   zu einem Liter Wasser gelost. In dieser Lösung werden 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 
<tb> 
<tb> Barium <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 32#7%
<tb> Radium <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 64#7%.
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In der Adsorptionsverbindung betrug die Konzentration Radium-Barium :   1'66 X 10-40/0   Radium. 



   Nach erfolgter Desadsorption betrug sie   3'26XlO-4"/o Radium mot.   



   Ein weiteres Beispiel ist folgendes :
10 y einer in an sich bekannter Weise hergestellten Adsorptionsverbindung von Radium und Barium an Braunstein wurden in 1 1 einer Lösung von   75 y Chlorkalium   im Liter unter Kochen suspendiert, nach einigen Minuten die Adsorptionsverbindung abgesaugt und in konzentrierter Salzsäure gelöst. In dieser Lösung wurde nun das Barium und Radium quantitativ bestimmt. Von den ursprünglich auf den Braunstein befindlichen Mengen Barium und Radium waren nach dem Auswaschen mit Chlorkalium noch vorhanden : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Barium......... <SEP> 29-24%
<tb> Radium <SEP> 5í'31%'
<tb> 
 
 EMI2.2 
 zu Barium :   l     66 # 10-4% Radium   met., nach dem einmaligen Auswaschen mit Kaliumchlorid   3#24 # 10-4%   Radium met.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Verfahren zur Trennung von Radium und Barium, dadurch gekennzeichnet, dass in bekannter Weise an Kolloide adsorbierte Radium-und Bariumverbindungen mit solchen Elektrolytlösungen behandelt werden, welche eine stärkere Desadsorption der einen Komponente und somit eine Anreicherung des liolloids mit der anderen Komponente bewirken.
AT74598D 1913-04-23 1914-04-16 Verfahren zur Trennung von Radium und Barium. AT74598B (de)

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